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Bathypolypus arcticus Nordatlantischer Oktopus

Bathypolypus arcticus wird umgangssprachlich oft als Nordatlantischer Oktopus bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nicht für Heimaquarien geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


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Eingestellt von AndiV.
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Dr. Chris Harvey-Clark, Kanada Bilddetail


Steckbrief

lexID:
13069 
AphiaID:
140596 
Wissenschaftlich:
Bathypolypus arcticus 
Umgangssprachlich:
Nordatlantischer Oktopus 
Englisch:
North Atlantic Octopus 
Kategorie:
Kopffüßer 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Cephalopoda (Klasse) > Octopoda (Ordnung) > Bathypolypodidae (Familie) > Bathypolypus (Gattung) > arcticus (Art) 
Erstbestimmung:
(Prosch, ), 1849 
Vorkommen:
Alaska, Arktik (Nordpolarmeer), Britische Inseln, Europäische Gewässer, Färöer-Inseln, Florida, Golf von Maine, Grönland (Kalaallit Nunaat), Island, Isle of Man, Kanada, Neufundland, Nord-Atlantik, Nordsee, Russland, Skandinavien, Spanien, Spitzbergen (Svalbard), West-Atlantik, Westküste USA 
Meerestiefe:
0 - 1600 Meter 
Größe:
6 cm - 10 cm 
Gewicht :
0,4 kg 
Temperatur:
2°C - 24°C 
Futter:
Krustentiere, Muscheln (Mollusken), Räuberische Lebensweise, Zoobenthos (in der Bodenzone lebende Tiere) 
Schwierigkeitsgrad:
Nicht für Heimaquarien geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC nicht gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2020-06-04 21:54:51 

Haltungsinformationen

Bathypolypus arcticus ist ein gedrungener, kurzarmiger Oktopus mit einer Länge von 6 - 10 cm.

Am häufigsten kommt Bathypolypus arcticus auf sandigem und schlammigem Boden vor, zum Laichen ziehen diese Oktopusse felsige Gebiete.

Tiefseekraken wie Bathypolypus arcticus haben in der Regel keine Tintensäcke, sind wenig fruchtbar (d.h. sie legen nicht sehr viele Eier), legen große Eier, aus denen benthische Jungtiere schlüpfen, und haben oft große Fortpflanzungsorgane.
Weibchen brüten ihre Eier über 400 Tage lang in freier Wildbahn aus! Während dieser Zeit hören sie auf zu fressen und verkümmern langsam, während sie ihren eigenen Körper verstoffwechseln, um Energie für die Versorgung ihrer Jungen zu liefern.

Tiefseekraken haben eine längere Lebensspanne als ihre Flachwasserverwandten. Früher angenommen, dass der Tiefseekrake Bathypolypus arcticus 3 Jahre lebt (O'Dor und Macalaster, 1983), was für einen kleinen Tintenfisch eine lange Zeit ist. Jüngsten Arbeiten zeigen, dass sie sechs Jahre oder länger leben können!
Im Vergleich dazu leben viele Flachwasserkraken nur ein Jahr.

Entgegen vieler Quellen gibt MarLIN an, dass diese Art auch in der Floridastraße zwischen Florida und Kuba vorkommt, dort sind die Wassertemperturen deutlich höher als in allen anderen, eher kühleren Regionen.
Aus diesem Grund weichen unsere Angaben zur den Wassertemperaturen von anderen Quellen ab.

Synonyme:
Bathypolypus faeroensis (Russell, 1909)
Bathypolypus groenlandicus Dewhurst in Steenstrup, 1856
Bathypolypus obesus (Verrill, 1880)
Bathypolypus sasakii Robson, 1927
Benthoctopus sasakii Robson, 1927
Octopus arcticus Prosch, 1849
Octopus groenlandicus Dewhurst in Steenstrup, 1856
Octopus obesus Verrill, 1880
Polypus faeroensis Russell, 1909

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