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Aliger gigas Große Fechterschnecke

Aliger gigas wird umgangssprachlich oft als Große Fechterschnecke bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


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Eingestellt von AndiV.
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers NOAA Photo Library Bilddetail


Steckbrief

lexID:
13067 
AphiaID:
1429769 
Wissenschaftlich:
Aliger gigas 
Umgangssprachlich:
Große Fechterschnecke 
Englisch:
Pink Conch 
Kategorie:
Gehäuseschnecken 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Gastropoda (Klasse) > Littorinimorpha (Ordnung) > Strombidae (Familie) > Aliger (Gattung) > gigas (Art) 
Erstbestimmung:
(Linnaeus, ), 1758 
Vorkommen:
Amerikanische Jungferninseln, Anguilla, Antigua und Barbuda, Aruba, Bahamas, Barbados, Belize, Bermuda, Brasilien, Britische Jungferninseln, Cayman Inseln, Costa Rica, Curaçao, Dominica, Dominikanische Republik, Florida, Golf von Mexiko, Grenada, Guadeloupe, Guyana, Haiti, Honduras, Jamaika, Kolumbien, Kuba, Martinique, Montserrat, Nicaragua, Panama, Puerto Rico, Saint Kitts und Nevis, Saint Lucia, Saint Vincent und die Grenadinen, Suriname, Trinidad und Tobago, Turks- und Caicosinseln, Venezuela, West-Atlantik, Westküste USA 
Meerestiefe:
2 - 73 Meter 
Größe:
bis zu 30cm 
Temperatur:
25,3°C - 28°C 
Futter:
Algen, Algenaufwuchs (Epiphyten), Cyanobakterien, Detritus, Debris (totes organisches Material), Herbivor (pflanzenfressend), Kieselalgen (Diatomeen) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Anhang II (kommerzieller Handel nach einer Unbedenklichkeitsprüfung des Ausfuhrstaates möglich) 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2020-06-04 18:24:20 

Haltungsinformationen

Aliger gigas ist auch als Strombus gigas bekannt und für Aquarianer mit großen Aquarien sehr interessant, nicht nur durch ihre Größe von 30cm, sondern besonders deshalb, da sie helfen kann, bestimmte typische Probleme in Meerwasserbecken zu lösen:
Die große Gehäuseschnecke frisst Fadenalgen, Cyanobakterienrasen, Kieselalgen und pflanzlichen Detritus!

Diese Art kommt in der Gezeitenzone und vor der Küste auf Korallenriffen vor, insbesondere auf Algen-, Korallensand- und Seegras-Lebensräumen
Ausgewachsene Tiere bevorzugen sandige Algenflächen; man findet sie auch auf Kies, Korallenschutt, glatten Hartkorallen und Strandfelsböden. Selten auf weichen Böden aus Schlamm und/oder Schluff.

Das Laichen erfolgt auf einer Art Kalksand, der durch die Fragmentierung von Korallenriffen entstanden ist, einschließlich großer Mengen kalkhaltiger Skelettreste von kleinen Weichtieren und Kalkalgen. Weibchen deponieren die Eimasse auf kalkhaltiger Skelettreste von kleinen Weichtieren und Kalkalgen
Nach 3-5 Tagen schlüpfen aus den Eiern die Veliger, die sich von Phytoplankton ernähren; nach 21 Tagen durchlaufen sie eine Metamorphose zum Jungtierstadium, bei der sie im Sand vergraben bleiben und in Seegraswiesen auftauchen, um sich zu ernähren; die adulten Tiere kehren zum Laichen in die flachen Küstengewässer zurück.


Synonyme:
Eustrombus gigas (Linnaeus, 1758)
Lobatus gigas (Linnaeus, 1758)
Strombus canaliculatus Burry, 1949
Strombus gigas Linnaeus, 1758
Strombus gigas pahayokee Petuch, 1994
Strombus gigas verrilli McGinty, 1946
Strombus horridus M. Smith, 1940
Strombus lucifer Linnaeus, 1758
Strombus samba Clench, 1937

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Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Aliger gigas

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