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Hemisquilla californiensis Blaubein-Fangschreckenkrebs, Schmetterer

Hemisquilla californiensis wird umgangssprachlich oft als Blaubein-Fangschreckenkrebs, Schmetterer bezeichnet. Haltung im Aquarium: Kaltwassertier. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


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Hemisquilla californiensis, Mantis shrimp, 2012

Eingestellt von Muelly.
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Phil Garner, USA (Phil Garner, USA) Bilddetail


Steckbrief

lexID:
13019 
AphiaID:
 
Wissenschaftlich:
Hemisquilla californiensis 
Umgangssprachlich:
Blaubein-Fangschreckenkrebs, Schmetterer 
Englisch:
Blueleg Mantis Shrimp ,Smasher 
Kategorie:
Fangschreckenkrebse 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Arthropoda (Stamm) > Malacostraca (Klasse) > Stomatopoda (Ordnung) > Hemisquillidae (Familie) > Hemisquilla (Gattung) > californiensis (Art) 
Erstbestimmung:
Stephenson, 1967 
Vorkommen:
Nord-Ost-Pazifik, Nord-Pazifik, USA 
Meerestiefe:
10 - 69,5 Meter 
Größe:
bis zu 32cm 
Temperatur:
16°C - 18°C 
Futter:
Karnivor (fleischfressend), Krustentiere, Muscheln (Mollusken), Schnecken (Gastropoden, Mollusken), Seegurken, Seeigel, Seesterne 
Schwierigkeitsgrad:
Kaltwassertier 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2020-05-13 20:16:15 

Haltungsinformationen

Hemisquilla californiensis Stephenson, 1967

Fangschreckenkrebse verdanken ihren Namen ihren Fangwerkzeugen, die äußerlich denen von Fangschrecken (Gottesanbeterinnen) ähneln. Die überwiegend nachtaktiven Tiere leben räuberisch und sind meist territoriale Einzelgänger, die überwiegend versteckt zwischen Felsen und Steinen oder im Sand auf Beute lauern. Fangschreckenkrebse verlassen ihr Versteck meist nur zur Nahrungssuche oder um in ein neues Versteck umzusiedeln.

Die komplexen Augen der Fangschreckenkrebse sind immer gestielt und sehr beweglich. So behalten sie alles im Überblick. Man unterscheidet bei ihnen "Schmetterer" und "Speerer", je nachdem wie sie zur Jagd ausgestattet sind.

Schmetterer verhaken Teile ihres Exoskeletts, spannen die starken Muskeln an und lassen sodann die Fangarme mit einer explosionsartigen Bewegung vorschnellen und erschlagen ihre Beute. Speerer haben spitze Endglieder ihrer Beine, mit denen sie ihre Beute aufspießen.

Hemisquilla californiensis ist ein Schmetterer aus dem Nord-Ost-Pazifik. Er ist mit einer Endgröße von 32 cm einer der größten Schmetterer, wenn nicht sogar der größte. Die Farbe ist braun mit blauen Laufbeinen und Antennen. Adulte Männchen haben rote Flecken auf dem Panzer.

Er ist aktiv am frühen Morgen und am späten Nachmittag, verschließt den Bau nachts und mittags. Hemisquilla californiensis lebt auf sandigen und schlammigen Böden und ernährt sich von zahlreichen Krustentieren, Weichtieren und Stachelhäutern.

Synonym:
Hemisquilla ensigera californiensis Stephenson, 1967

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Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Hemisquilla californiensis

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