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Filhollianassa filholi Gespenst-Garnele

Filhollianassa filholi wird umgangssprachlich oft als Gespenst-Garnele bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Javier Couper (Predomalpha), New Zealand

Biffarius filholi,With the sand brushed off. Burrowing under sand at low tide at the entrance to the Waipu Estuary,2020


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Javier Couper (Predomalpha), New Zealand Photo taken by Javier Couper. Please visit www.inaturalist.org for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
12885 
AphiaID:
1398935 
Wissenschaftlich:
Filhollianassa filholi 
Umgangssprachlich:
Gespenst-Garnele 
Englisch:
Ghost Shrimp 
Kategorie:
Andere Krebstiere 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Arthropoda (Stamm) > Malacostraca (Klasse) > Decapoda (Ordnung) > Callianassidae (Familie) > Filhollianassa (Gattung) > filholi (Art) 
Erstbestimmung:
(A. Milne-Edwards, ), 1878 
Vorkommen:
Endemische Art, Neuseeland 
Meerestiefe:
Meter 
Größe:
bis zu 6cm 
Temperatur:
11°C - 18°C 
Futter:
Algen, Kieselalgen (Diatomeen), Plankton (pflanzliche und tierische Mikroorganismen) 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2020-03-15 20:18:55 

Haltungsinformationen

Filhollianassa filholi (A. Milne-Edwards, 1878)

Das Gespenst-Garnele Biffarius filholi ist in Neusseland endemisch. Sie wird ca. 6cm groß. Die Farbe ist blass-rosa. Männchen haben eine größere Schere als Weibchen. Sie sind sehr territorial.

Gespenst-Garnelen sind in der Mittel- und Ebbezone und in flachen Gezeiten an geschützten Ufern mit sandigem Substrat zu finden. Sie graben zwischen Ebbe und Flut im weichen Sand und bauen kunstvolle Höhlen-Systeme, die eine Tiefe von 60 cm erreichen und auch mehrere Meter breit sein können.

Das selbst gebaute Höhlensystem besteht aus zahlreichen Kammern, Tunneln, einem Inhalationstunnel (hat einen Krater am Eingang) als auch einen Ausatmungstunnel (vulkanförmiger Hügel am Eingang).

Diese Tiere spielen eine erhebliche Rolle für die ökologische Gesundheit des Wattenmeeres in Neuseeland, da sie den Schlamm, der Nährstoffe freisetzt, zurück in das System leiten (sogenannte Bioturbation).

Gespenst-Garnelen ernähren sich von Plankton, Algen., Kieselalgen, welche mit den hinteren Beinen ausgewählt, über die mittleren Gliedmaßen nach vorn zum Mund transport werden.

Neuere DNA-Untersuchungen legen nahe, dass Gespenst-Garnelen mit der Gruppe der Krustentiere verwandt sind, zu denen auch die Einsiedlerkrebse (Anomurans) gehören.

Synonyme:
Biffarius filholi (A. Milne-Edwards, 1878) (superseded recombination)
Callianassa (Trypaea) Filholi (A. Milne-Edwards, 1878) (superseded recombination)
Callianassa filholi A. Milne Edwards, 1878 (superseded original combination)
Trypaea filholi (A. Milne-Edwards, 1878) (superseded recombination)

Weiterführende Links

  1. inaturalist.nz (en). Abgerufen am 19.08.2020.
  2. Wikipedia (en). Abgerufen am 19.08.2020.
  3. World Register of Marine Species (WoRMS) (en). Abgerufen am 19.08.2020.

Bilder

Allgemein


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