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Posidonichthys hutchinsi Schildbauch

Posidonichthys hutchinsi wird umgangssprachlich oft als Schildbauch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


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Foto: Edithburgh, Süd-Australien

Eingestellt von AndiV.
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Rafi Amar, Israel (Rafi Amar, Israel) Bilddetail


Steckbrief

lexID:
12794 
AphiaID:
282324 
Wissenschaftlich:
Posidonichthys hutchinsi 
Umgangssprachlich:
Schildbauch 
Englisch:
Posidonia Clingfish 
Kategorie:
Schildbäuche 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Gobiesociformes (Ordnung) > Gobiesocidae (Familie) > Posidonichthys (Gattung) > hutchinsi (Art) 
Erstbestimmung:
Briggs, 1993 
Vorkommen:
Australien, Endemische Art, Große Australische Bucht, Victoria (Australien), West-Australien 
Meerestiefe:
0 - 5 Meter 
Größe:
2 cm - 2,5 cm 
Temperatur:
14°C - 20°C 
Futter:
Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Invertebraten (Wirbellose), Ruderfußkrebse (Copepoden), Salzwasserflöhe (Cladocera), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2020-02-19 14:00:52 

Haltungsinformationen

Der britische Naturwissenschaftler Charles Robert Darwin besuchte u.a. die Galapagos Inseln und studierte die dort ansässigen 13 endemischen Arten von Finken sehr genau.
Wie war es möglich, dass so viele Arten ohne große Nahrungskonkurrenz miteinander auskommen konnten?
Seine Antwort auf die Frage wurde mit der "ökologischen Nische" beantwortet, jede Art hatte sich spezialisiert, so gab es Körnerfresser, Insektenfresser und Mischnahrungsfresser, die sich im Laufe von vielen, vielen der Jahre körperlich verändert haben.

So gab es viele unterschiedlichen Schnabelarten:
- dicke, klobige Schnäbel für Körnerfresser und Mischnahrungsfresser
- schmalere, spitze Schnäbel für Insektenfresser

Darüber hinaus gab es Grundfinken", die ihre Nahrung überwiegend am Boden, und "Baumfinken“, die ihr Futter in Bäumen und Sträuchern suchten.
Schließlich sind noch die "Spechtfinken" zu nennen, die kleinen Werkzeuge bei der Nahrungssuche einsetzten, z.B. abgebrochene Ästchen oder Kakteenstacheln, um Insektenlarven aus Bohrlöchern herauszuholen,
Durch diese Anpassung und dem Finden der eigenen Nische konnten die Arten ohne Nahrungskonkurrenz miteinander auskommen.

Was haben die Finken und die ökologische Nische nun mit dem Schildbauch Posidonichthys hutchinsi zu tun, fragen Sie sich vielleicht?
Auch in den Meeren gilt, dass das Überlegen nur in ökologische Nischen möglich ist, und eine dieser Nischen, verbunden mit einer körperlichen Anpassung, besetzt der Schildbauch.
Der kleine Kerl bevorzugt stärker bewegte Wasserbereiche, in der sich normale kleine Fische nicht gegen die Strömung behaupten könnten.
Der Schildbauch hat dafür eine geniale Lösung "gefunden".
In Laufe viele. vieler Jahre haben sich die bauchseitigen Flossen des Tieres zu einer Ansaugscheibe verändert, mit Hilfe dieser Saugscheibe kann sich der Schildbauch an Gegenständen in starker Strömung ansaugen und sogar senkrecht an Felsen herunterhängen und dort auch Nahrung fangen.

Posidonichthys hutchinsi wird auf Makroalgen und in Seegrasbetten, insbesondere auf den Blättern von Posidonia australis gefunden.

Es handelt sich hierbei um ein kleines hellgrünliches bis bläuliche Fischlein mit feinen Flecken, die dunkle Netze auf dem Rücken und an den Seiten bilden, größere blaue Flecken, auf dem Rücken ist eine rosafarbene bis braune Linie von der Schnauze bis zum Kiemendeckel zu erkennen.
Posidonia Schildbäuche haben einen großen dreieckigen Kopf mit einem markanten, nach hinten gerichtetem Stachel an der Seite des Kopfes nahe der Kiemenöffnung.

Die Art ist nach Dr. Barry Hutchins benannt, dem ehemaligen Kurator für Fische am Western Australian Museum.

Aquaristische Haltungserfahrungen sind nicht bekannt.

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