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Gnathanacanthus goetzeei Roter Samtfisch

Gnathanacanthus goetzeei wird umgangssprachlich oft als Roter Samtfisch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nicht für Heimaquarien geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
12709 
AphiaID:
280884 
Wissenschaftlich:
Gnathanacanthus goetzeei 
Umgangssprachlich:
Roter Samtfisch 
Englisch:
Red Velvetfish 
Kategorie:
Diverse Fische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Scorpaeniformes (Ordnung) > Gnathanacanthidae (Familie) > Gnathanacanthus (Gattung) > goetzeei (Art) 
Erstbestimmung:
Bleeker, 1855 
Vorkommen:
Bass-Straße (Meerenge zw. Australien & Tasmanien), Große Australische Bucht, Süd-Australien, Tasmanien, West-Australien 
Meerestiefe:
1 - 55 Meter 
Größe:
30 cm - 45 cm 
Temperatur:
10,4°C - 21,1°C 
Futter:
Garnelen, Krustentiere, Mysis (Schwebegarnelen), Tintenfische, Sepien, Kraken, Kalmare (Cephalopoda) 
Schwierigkeitsgrad:
Nicht für Heimaquarien geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2020-01-19 16:29:04 

Haltungsinformationen

Der Rote Samtfisch (Gnathanacanthus goetzeei) ist ein benthisch lebender Fisch, der in den Küstengewässern West- und Südaustraliens und im Norden Tasmaniens in Felsriffen und in Algen- und Tangfeldern lebt.
Der Rote Samtfisch wurde in eine eigene, damit monotypische Familie gestellt, er ist das einzige Mitglied der Familie Gnathanacanthidae und der Gattung Gnathanacanthus.

Dieser Fisch ist überall rot / orangefarben, und anstelle von Schuppen ist seine Haut mit kleinen Knötchen bedeckt.
Alle seine Flossen (außer der Schwanzflosse) sind groß und stachelig, und von den beiden Rückenflossen reicht die vordere bis knapp über die großen Augen.
Das Maul ist ebenfalls groß, und es gibt auch ein fleischiges Polster direkt über dem Oberkiefer. Der Oberkiefer hat zwei Stacheln, die durch Haut verdeckt sein können.

Rote Samtfische sind nachts aktiver, wenn sie auf dem Meeresboden Krabben und Tintenfische jagen.
Ihre Stacheln sind giftig und können schmerzhafte Wunden zufügen.
Von Roten Samtfischen gestochen zu werden, soll unerträgliche Schmerzen verursachen, die viele Stunden lang anhalten können (Badeschuhe!!).

In einer neueren Studie wurde der Samtfisch in eine erweiterte Steinfischgruppe (Synanceiidae) eingeordnet, weil alle diese Fische einen Tränensäbel haben, der einen klingenähnlichen Mechanismus unter dem Auge hervorschleudern kann

Synonyme:
Beridia flava (Castelnau, 1878)
Holoxenus cutaneus (Günther, 1876)
Holoxenus guentheri (Johnston, 1883)

Bilder

Juvenil (Jugendkleid)


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