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Seriolina nigrofasciata Gebänderte Stachelmakrele

Seriolina nigrofasciata wird umgangssprachlich oft als Gebänderte Stachelmakrele bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Jim Greenfield, Großbritannien

Foto: Scharm El-Scheich, Agypten, Rotes Meer


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Jim Greenfield, Großbritannien . Please visit www.oceaneyephoto.com for more information.

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
12657 
AphiaID:
218438 
Wissenschaftlich:
Seriolina nigrofasciata 
Umgangssprachlich:
Gebänderte Stachelmakrele 
Englisch:
Blackbanded Trevally, Blackbanded Amberjack, Black-banded Amberjack, Black-banded Kingfish, Butter Amberfish 
Kategorie:
Makrelen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Teleostei (Klasse) > Carangiformes (Ordnung) > Carangidae (Familie) > Seriolina (Gattung) > nigrofasciata (Art) 
Erstbestimmung:
(Rüppell, ), 1829 
Vorkommen:
Ägypten, Andamanen und Nikobaren, Australien, Bahrain, Bangladesch, Brunei Darussalam, China, Djibouti, Eritrea, Golf von Oman / Oman, Guam, Hong Kong, Indien, Indischer Ozean, Indonesien, Indopazifik, Irak, Iran, Japan, Jemen, Jordanien, Kambodscha, Katar, Kenia, Komoren, Korea, Kuwait, La Réunion, Madagaskar, Malaysia, Malediven, Mauritius, Mayotte, Mosambik, Myanmar (ehem. Birma), New South Wales (Ost-Australien), Nördliche Mariannen, Northern Territory (Australien), Ost-Afrika, Pakistan, Papua-Neuguinea, Paracel-Inseln, Philippinen, Rotes Meer, Salomon-Inseln, Salomonen, Saudi-Arabien, Seychellen, Singapur, Somalia, Spratly-Inseln, Sri Lanka, Süd-Afrika, Sudan, Südchinesisches Meer, Sulusee, Sumatra, Taiwan, Tansania, Tasmansee, Thailand, Timor-Leste, Vereinigte Arabische Emirate, Vietnam, West-Australien, Westlicher Indischer Ozean 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
20 - 150 Meter 
Habitate:
Brackwasser, Meerwasser, Riffverbunden 
Größe:
50 cm - 77,5 cm 
Gewicht :
5,2 kg 
Temperatur:
21,9°C - 29,3°C 
Futter:
Garnelen, Karnivor (fleischfressend), Kleine Fische, Krill (Euphausiidae), Krustentiere, Mysis (Schwebegarnelen), Räuberische Lebensweise, Tintenfische, Sepien, Kraken, Kalmare (Cephalopoda) 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2025-12-30 13:39:33 

Haltungsinformationen

Seriolina nigrofasciata (Rüppell, 1829)

Die weit verbreitete Gebänderte Stachelmakrele (Seriolina nigrofasciata) hält sich hauptsächlich in vorgelagerten Riffen über dem Kontinentalsockel mit felsigen Gründen auf.Im Gegensatz zu vielen anderen Stachelmarkelenarten lebt Räuber, der höchstens in kleinen Grüppchen anzutreffen ist.
Um den Schutz des Einzeltiers in einem großen Schwarm zu kompensieren, muss sich auch ein Räuber mit ca. 70cm Größe Alternativen suchen, um nicht größeren Raubfischen zum Opfer zu fallen.

Die Gebänderte Stachelmakrele hat sich auf diese Situation eingestellt und wird oftmals als Gefolge wesentlich größerer Meerestiere beobachtet, z.B. im direkten Umfeld des planktonfressenden Walhais beobachtet.

Juvenile Stachelmakrelen suchen zumeist Schutz in und unter schwimmenden Unkrautflößen.Junge Makrelen fallen, allen Tricks zum Trotz, manchen Seevögeln zum Opfer, die damit ihre Jungen oder sich selber ernähren.

Stachelmakrele gehören mit zu den schnellsten Raubfischen, sie können ihr Angriffstempo aber nicht lange halten, daher muss jeder Angriff sitzen, um das Energie-Nutzen-Aufwand-Verhältnis in Balance zu halten.

Aquaristisch spielen Stachelmakrelen keine Rolle in tropisch warmen Heimaquarien, allerdings wird der Gebänderten Stachelmakrele als ausgezeichneter Speisefisch nachgestellt.

Synonyme:
Nomeus nigrofasciatus Rüppell, 1829 · unaccepted
Seriola intermedia Temminck & Schlegel, 1845 · unaccepted
Seriola nigrofasciata (Rüppell, 1829) · unaccepted
Seriolina nigrofasciatus (Rüppell, 1829) · unaccepted (misspelling)
Zonichthys nigrofasciata (Rüppell, 1829) · unaccepted

Weiterführende Links

  1. FishBase (multi). Abgerufen am 07.08.2020.
  2. Fishes of Australia (en). Abgerufen am 07.08.2020.

Bilder

Allgemein


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