Anzeige
Fauna Marin GmbH Aquafair Mrutzek Meeresaquaristik Tunze.com Amino Organic Tropic Marin

Illex illecebrosus Nördlicher Kurzflossenkalmar

Illex illecebrosus wird umgangssprachlich oft als Nördlicher Kurzflossenkalmar bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nicht für Heimaquarien geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
12511 
AphiaID:
153087 
Wissenschaftlich:
Illex illecebrosus 
Umgangssprachlich:
Nördlicher Kurzflossenkalmar 
Englisch:
Northern Shortfin Squid 
Kategorie:
Kopffüßer 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Cephalopoda (Klasse) > Oegopsida (Ordnung) > Ommastrephidae (Familie) > Illex (Gattung) > illecebrosus (Art) 
Erstbestimmung:
(Lesueur, ), 1821 
Vorkommen:
Britische Inseln, Färöer-Inseln, Grönland (Kalaallit Nunaat), Island, Kanada, USA 
Meerestiefe:
0 - 1000 Meter 
Größe:
27 cm - 31 cm 
Temperatur:
4°C - 21°C 
Futter:
Dorsche, Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Garnelen, Heringe, Kleine Fische, Krill (Euphausiidae), Krustentiere, Makrelen, Muscheln (Mollusken), Mysis (Schwebegarnelen), Schnecken (Gastropoden, Mollusken), Stinte, Würmer (Polychaeten, Annelida, Nematoden) 
Schwierigkeitsgrad:
Nicht für Heimaquarien geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC nicht gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2020-01-21 15:36:31 

Haltungsinformationen

Wie auf den tollen Fotos der NOAA Ocean Exploration & Research sehr schön zu erkennen, kommt der etwa 30cm große Kurzflossenkalmar nachts in großen Stückzahlen in oberflächennahe Wasserzonen, um sich am aufsteigenden Zooplankton richtig satt zu fressen.

Neben den oben angegebenen Tieren auf der Speisekarte werden auch kleinere Artgenossen gefangen und verspeist.
Die Anzahl und Entwicklung der Kalmare hängt mit der Anzahl der Fressfeinde zusammen, fehlen die Fressfeinde, dass können sich diese schnellen Kopffüßer nahezu ungebremst entwickeln und zur beherrschenden Spezies werden, aktuell zeigt sich die bei einem größeren Verwandten, dem bis bis zu 250cm großen und extrem gefräßigen Humboldkalmar.

Bei der Paarung des Kalmars kommen ebenfalls große Schwärme zusammen, die befruchteten Weibchen legen die Eier auf dem Meeresboden ab, nach der Paarung und er Eiablage sterben Männchen und Weibchen, ihre Körper und auch Teile der Gelege werden von anderen Meerestieren gefressen.
Der Meeresboden ist nach einer Massenpaarung von Kalmaren regelrecht mit länglichen Eiern überzogen.

Eine Haltung im Aquarium ist nicht sinnvoll.

Bilder

Schwarm


Allgemein


Erfahrungsaustausch

0 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
Alle anzeigen

Unterhaltung

Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Illex illecebrosus

Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Illex illecebrosus