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Oncorhynchus tshawytscha Königslachs, Chinook-Lachs

Oncorhynchus tshawytscha wird umgangssprachlich oft als Königslachs, Chinook-Lachs bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nicht für Heimaquarien geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
12336 
AphiaID:
158075 
Wissenschaftlich:
Oncorhynchus tshawytscha 
Umgangssprachlich:
Königslachs, Chinook-Lachs 
Englisch:
Sockeye Salmon, King Salmon, Quinnat Salmon, Spring Salmon 
Kategorie:
Salmoniden 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Salmoniformes (Ordnung) > Salmonidae (Familie) > Oncorhynchus (Gattung) > tshawytscha (Art) 
Erstbestimmung:
(Walbaum, ), 1792 
Vorkommen:
Alaska, Argentinien, Arktische Gewässer, Australien, Beringmeer, Chile, Japan, Kanada, Kerguelen-Archipel , Neuseeland, Nicaragua, Ochotskisches Meer, Russland, USA 
Meerestiefe:
0 - 375 Meter 
Größe:
bis zu 150cm 
Gewicht :
61,5 kg 
Temperatur:
0°C - 25°C 
Futter:
Dorsche, Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Heringe, Insekten, Invertebraten (Wirbellose), Kleine Fische, Krabben, Krill (Euphausiidae), Krustentiere, Quallen, Ruderfußkrebse (Copepoden), Salzwasserflöhe (Cladocera), Sardellen, Sardinen, Stinte, Tintenfische, Sepien, Kraken, Kalmare (Cephalopoda, Zoobenthos (in der Bodenzone lebende Tiere), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Nicht für Heimaquarien geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
  • Oncorhynchus aguabonita
  • Oncorhynchus apache
  • Oncorhynchus chrysogaster
  • Oncorhynchus clarkii
  • Oncorhynchus gilae
  • Oncorhynchus gorbuscha
  • Oncorhynchus iwame
  • Oncorhynchus kawamurae
  • Oncorhynchus keta
  • Oncorhynchus kisutch
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-08-22 23:01:41 

Haltungsinformationen

Das Leben von Pazifischen Lachsen, hierzu zählt auch der große Königslachs, beginnt und endet in kalten Süßwasserflüssen, vornehmlich in den USA, Kanadas, Alaskas und Russland.
Da der Lachs von hohem wirtschaftlichem Interesse ist (Marktwert 416 Millionen Dollar in 1989), wurde diese Art auch in Australien, Neuseeland, Argentinien, Chile, Nicaragua und dem subantarktischen Kerguelen-Archipel in südlichen Indischen Ozean eingeführt. Mehrere dieser Länder berichten allerdings von negativen ökologischen Auswirkungen nach der Einführung des Königslachs.

Der große Lachswanderung der adulten Lachse aus dem Meer viele hundert Kilometer zurück zu ihren Geburtsorten zählt seit Jahren nicht nur ein unbeschreibliches Naturspektakel dar, es ist für viele weitere Meeres- und Landestiere von existenziellem Nutzen.
Der Chinook-Lachs, so wird der Königslachs auch genannt, steht bei Orcas, Schwarzbären, Grizzlybären, Kodiak- und Kamtschatkabären, Fischadlern, Wölfen, Füchsen, Robben und vielen anderen Tierarten wie Aasfressern ganz hoch im Kurs.
Dies liegt daran, dass das Fleisch und der Rogen der Fische einen sehr hohen Fettgehalt (13 gr. pro 100 gr. Fleisch) haben und die Lachse zu Millionen ihre Geburtsorte aufsuchen.
Nach einer sehr langen, gefahrvollen und hindernisreichen Wanderung erreichen viele Lachse ihre Geburtsorte, wo die Weibchen in den sauberen und sauerstoffreichen Flüssen mit dem Schwanz eine Kuhle freigelegt, ihre Eierablegt und von einem Männchen befruchten lässt.
Mit der Befruchtung der bis zu 14.000 Eier ist der Lebenszyklus des Königslachs beendet, beide Geschlechter sterben kurze Zeit später ab und sind für Aasfresser ein "gefundenes Fressen".
Nicht gefressene Fische löschen sich mit der Zeit auf und die Nährstoffe werden der Natur zur Verfügung gestellt.

Nach 3 - 4 Monaten schlüpfen die jungen Lachslarven und beginnen mit der Futtersuche (Blattläusen, Insekten), ein Teil der jungen Fische wandert nach dem Schlupf zurück Meer, ein anderer Teil verbleibt eine Zeitlang im Süßwasser, (bis maximal 18 Monate) bis sie sich genug Kraft für die Rückreise ins Meer angesammelt haben, wo sie sich die sogenannten "Smolt"( Tiere bis ca. 20cm Länge) von Copepoden und kleinen Krustentieren, später erfolgt eine Umstellung auf Kleinstfischen, ernähren und sehr schnell heranwachsen.

Königslachse können bis zu 6 Jahre im Meer verweilen und stehen nach Haien, Schwertwalen und Walen im Meer am oberen Ende der Nahrungskette.
Die Salmoniden haben eine umfangreiche Ernährung durch Fische, Krustentiere und Tintenfische.

Adulte Männchen sind daran zu erkennen, dass sie im Süßwasser eine hakenartige Verformung aufweisen, die Weibchen bleiben etwas kleiner als die männlichen Lachse.

Der Königslachs steht derzeit nicht auf der IUCN Roten Liste der bedrohten Arten, dennoch scheint ihre Anzahl von Jahr zu Jahr kleiner zu werden, wie der Bericht „Das Drama um die Orcas vor Kanadas Küste" im Anhang zeigt.

Synonyme:
Oncorhynchus chouicha (Jordan & Gilbert, 1883)
Oncorhynchus cooperi (Suckley, 1861)
Oncorhynchus tschawytscha (Walbaum, 1792)
Oncorhynchus tshawytsha (Walbaum, 1792)
Salmo cooperi (Suckley, 1861)
Salmo orientalis (Pallas, 1814)
Salmo quinnat (Richardson, 1836)
Salmo richardi (Suckley, 1861)
Salmo richardii (Suckley, 1861)
Salmo tschawytscha (Bloch & Schneider, 1801)
Salmo tschawytscha (Walbaum, 1792)
Salmo tshawytscha (Walbaum, 1792)
Salmo warreni (Suckley, 1861)


Synonyme:
Oncorhynchus chouicha (Jordan & Gilbert, 1883)
Oncorhynchus cooperi (Suckley, 1861)
Oncorhynchus tschawytscha (Walbaum, 1792)
Oncorhynchus tshawytsha (Walbaum, 1792)
Salmo cooperi (Suckley, 1861)
Salmo orientalis (Pallas, 1814)
Salmo quinnat (Richardson, 1836)
Salmo richardi (Suckley, 1861)
Salmo richardii (Suckley, 1861)
Salmo tschawytscha (Bloch & Schneider, 1801)
Salmo tschawytscha (Walbaum, 1792)
Salmo tshawytscha (Walbaum, 1792)
Salmo warreni (Suckley, 1861)

Bilder

Männlich

1

Juvenil (Jugendkleid)


Allgemein


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