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Leuresthes sardina Grunion

Leuresthes sardina wird umgangssprachlich oft als Grunion bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nicht für Heimaquarien geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
12319 
AphiaID:
281343 
Wissenschaftlich:
Leuresthes sardina 
Umgangssprachlich:
Grunion 
Englisch:
Gulf Grunion 
Kategorie:
Ährenfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Atheriniformes (Ordnung) > Atherinidae (Familie) > Leuresthes (Gattung) > sardina (Art) 
Erstbestimmung:
(Jenkins & Evermann), 1889 
Vorkommen:
Endemische Art, Golf von Kalifornien / Baja California, Mexiko (Ostpazifik), Westküste USA 
Meerestiefe:
0 - 5 Meter 
Größe:
bis zu 25cm 
Temperatur:
15°C - 21°C 
Futter:
Ruderfußkrebse (Copepoden), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Nicht für Heimaquarien geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NT potenziell gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-08-16 14:45:30 

Haltungsinformationen

Leuresthes sardina ist eine von zwei Arten von Ährenfischen der Gattung Leuresthes und wird als Grunion bezeichnet.
Ährenfische sind keine Tiere für ein Aquarium, sie sind aber aus zweierlei Gründen sehr interessante und wichtige Mitglieder der marinen Nahrungskette.
Diese Fische kommen in großen Mengen an der Westküste der USA vor und dienen vielen anderen Tieren als nahrhaftes Futter, neben Seevögeln, Delfine, Meeressäugern u.a. auch für junge Weiße Haie, die an der Kalifornischen Küste vorkommen.

Besonders interessant ist die Eiablage und Befruchtung der Eier, die Ährenfische "stürmen" in riesigen Mengen die Sandstrände, dieses Naturphänomen wir auch als "Grunion Run" bezeichnet.
Abertausende Weinchen lassen sich mit den Wellen in die Strandzone spülen und bohren sich bis zu den Brustflossen in den nassen Sand, dort legen sie zwischen 3.000 bis 4.000 Eier auf einmal ab.
Direkt nach der Eiablage kommen die Männchen und legem sich um die Weinchen, um die Eier zu befruchten.
Aus den Eiern schlüpfen nach ca. zwei Wochen die Fischlarven, die mit den Wellen ins Meer gelangen.

An den Abenden der Eiablage sind die Strände von silberfarbenen, zuckenden Fischlaibern geradezu "überzogen".

Die Eibalage kann in diesen Videos besonders gut beobachtet werden:

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Gerardo Marrón, Mexiko, für die tollen Fotos!


Synonyme:
Atherina sardina (Jenkins & Evermann, 1889)
Leuresthes clara (Evermann & Jenkins, 1891)
Menidia clara (Evermann & Jenkins, 1891)

Bilder

Allgemein


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