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Macrotritopus defilippi Atlantischer Langarmkrake, Langarmkrake

Macrotritopus defilippi wird umgangssprachlich oft als Atlantischer Langarmkrake, Langarmkrake bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nicht für Heimaquarien geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
12318 
AphiaID:
534126 
Wissenschaftlich:
Macrotritopus defilippi 
Umgangssprachlich:
Atlantischer Langarmkrake, Langarmkrake 
Englisch:
Atlantic Longarm Octopus, Lilliput Long-armed Octopus, Lilliput Longarm Octopus 
Kategorie:
Kopffüßer 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Cephalopoda (Klasse) > Octopoda (Ordnung) > Octopodidae (Familie) > Macrotritopus (Gattung) > defilippi (Art) 
Erstbestimmung:
(Vérany, ), 1851 
Vorkommen:
Angola, Europäische Gewässer, Indischer Ozean, Marokko, Mittelmeer, Nord-Atlantik, Portugal, Somalia, Spanien 
Meerestiefe:
5 - 200 Meter 
Größe:
9 cm - 30 cm 
Temperatur:
°C - 28°C 
Futter:
Karnivor (fleischfressend), Krustentiere, Räuberische Lebensweise 
Schwierigkeitsgrad:
Nicht für Heimaquarien geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC nicht gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2020-10-05 14:14:36 

Haltungsinformationen

Macrotritopus defilippi (Vérany, 1851)

Macrotritopus defilippi kommt im Atlantik, im Mittelmeer und im Indischen Ozean vor. Der Körper ist 9 cm , die Arme sind bis zu 30 cm lang. Der Langarm-Krake ist eine kleine Art, hat aber relativ lange Arme.Wie bei den meisten Tintenfischen ist die Haut farblich variabel. Meist entweder einfarbig oder gesprenkelt und passt genau zur Farbe seiner Umgebung, den sandigen und schlammigen Böden, auf denen er lebt.

Wenn das Substrat Kies im Sand enthält, ist das gesprenkelte Muster häufig größer, es können sich kleine Papillen (fleischige Erhebungen) auf der Haut und einige helle und dunkle Streifen auf den Armen bilden. Die weißen Erhebungen imitieren weiße Kieselsteine aus der Umgebung des Kraken.

Der kleine Langarmkrake kann sich auch im Substrat vergraben, ohne sichtbare Spuren seiner Position zu hinterlassen. Der Oktopus schwimmt nahtlos an welligen Sandkonturen des Meeresbodens heran,so dass keine Schatten entstehen. Der Krake ist ein nachtaktiver Räuber.

Diese Tiere zeigen ein besonderes Verhalten, welches als Packhamsche Mimikry bezeichnet wird. Der kleine Krake imitiert einen Plattfisch, wie nachfolgend beschrieben.

Humann und DeLoach (2002) berichteten, dass Macrotritopus defilippii manchmal in einem normalen Oktopus-Stil rückwärts schwamm, sich aber bei anderen Gelegenheiten in einer abgeflachten Position vorwärts bewegte und die Arme danebenschwebten, wodurch das Tier von oben betrachtet einem Plattfisch ähnelte.

Das Ruhe- und Jagdverhalten, so wie das imitierte Aussehen ähnelt einer in der Karibik lebenden Flunder (Bothus lunatus). Es gibt Ähnlichkeiten sowohl in der Geschwindigkeit als auch in der Dauer der Schwimmmanöver, im Bewegungsstil und in der Haltung, die die beiden einnehmen.

In ihrer Studie stellte Huffard die Hypothese auf, dass ein Oktopus von der Nachahmung eines Fisches profitiert, weil potenzielle Raubtiere seiner Meinung nach einen knöchernen Plattfisch nicht angriffen, der zu groß für ihren Fang war, während ein weicher Körper wie ein kleiner Krake viel häufiger angegriffen wird.

Synonyme:
Macrotritopus dana [sic] (misspelling)
Macrotritopus kempi Robson, 1929 (synonym)
Octopus dana [sic] (misspelling)
Octopus defilippi Vérany, 1851 (original combination)
Octopus defilippi var. dama Robson, 1929 (synonym)
Octopus kempi (Robson, 1929) (synonym)

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