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Rhizostoma luteum Riesenqualle

Rhizostoma luteum wird umgangssprachlich oft als Riesenqualle bezeichnet. Haltung im Aquarium: Expertentier, Pflege über einen längeren Zeitraum äußerst schwierig. Es wird ein Aquarium von mindestens 1000 Liter empfohlen. Giftigkeit: Besitzt ein gesundheitsschädliches Gift.



Steckbrief

lexID:
12227 
AphiaID:
287186 
Wissenschaftlich:
Rhizostoma luteum 
Umgangssprachlich:
Riesenqualle 
Englisch:
Gigant Jellyfish 
Kategorie:
Quallen - Schirmquallen-Scyphozoa 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Scyphozoa (Klasse) > Rhizostomeae (Ordnung) > Rhizostomatidae (Familie) > Rhizostoma (Gattung) > luteum (Art) 
Erstbestimmung:
(Quoy & Gaimard, ), 1827 
Vorkommen:
Angola, Balearen, Mittelmeer, Ost-Atlantik, Portugal, Spanien, Straße von Gibralta, Süd-Atlantik, West-Afrika 
Meerestiefe:
Meter 
Größe:
70 cm - 90 cm 
Gewicht :
40 kg 
Temperatur:
23°C - 25°C 
Futter:
Fischbrut, Fischeier, Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Invertebraten (Wirbellose), Krill (Euphausiidae), Mysis (Schwebegarnelen), Nahrungsspezialist, Ruderfußkrebse (Copepoden), Salzwasserflöhe (Cladocera), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Aquarium:
~ 1000 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Expertentier, Pflege über einen längeren Zeitraum äußerst schwierig 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Besitzt ein gesundheitsschädliches Gift 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-07-17 12:05:22 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Rhizostoma luteum sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Rhizostoma luteum interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Rhizostoma luteum bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Gift

Dies ist ein allgemeiner Hinweis!
Rhizostoma luteum besitzt ein gesundheitsschädliches Gift.
In der Regel geht von Tieren mit einem gesundheitsschädlichen Gift im normalen Aquarieaner-Alltag keine Gefahr aus. Lesen Sie die Nachfolgenden Haltungsinformationen und Kommentare von Aquarianern die Rhizostoma luteum bereits in ihrem Aquarium halten, um ein besseres Bild über die mögliche Gefahr zu erhalten. Bitte seien Sie im Umgang mit Rhizostoma luteum aber dennoch immer vorsichtig. Jeder Mensch reagiert anders auf Gifte.
Wenn Sie den Verdacht haben, mit dem Gift in Kontakt gekommen zu sein, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder den Giftnotruf.
Die Telefonnummer des Giftnotrufs finden Sie hier:
Übersicht Deutschland: GIZ-Nord
Übersicht Weltweit: eapcct.org

Haltungsinformationen

Die meisten Menschen meiden Quallen, besonders wenn ihnen diese durchscheinenden Tiere das Badevergnügen vermiesen oder die Badegäste sogar durch stark nesselnde Tentakel Verbrennungen und Schmerzen erleiden müssen.
Derzeit werden Berichte über ein großes mengenmäßiges Wachstum von Quallen in vielen Meeren berichtet, Schuld dar ist der Mensch aus mehreren Gründe, die steigenden Wassertemperaturen begünstigen die Entwicklung der durchscheinenden Tiere, und viele natürliche Fressfeinde, wie große Fische, werden in unermesslichen Mengen durch hochindustrialisierte Fangflotten abgefischt, und andere Fressfeinde wie Meeresschildkröten verenden immer öfter in langen Schleppnetzten.....

Auch Rhizostoma luteum besitzt nesselnde und lange Tentakel, die bei Berührung zu Hautreizungen, Rötungen und Hautirritationen beim Menschen führen kann.
Die Wahrscheinlichkeit, mit Rhizostoma luteum in Kontakt zu kommen, ist aber sehr unwahrscheinlich, die große Qualle gilt als selten gesehenes Tier.

Zumindest bei Meeresbiologen und Fans der Meeresfauna stieß der Bericht des Tiergartens Schönbrunn, Wien, Österreich, aus dem Jahr 2015 über die weltweit erste Nachzucht der Qualle auf großes Interesse.
Von der Planularlarven über das Polypenstadium bis zur ausgewachsenen Qualle konnten Wissenschaftler alle Entwicklungsstadien der Qualle beobachtet und wichtige Daten sammeln.
Das dieser Erfolg überhaupt möglich wurde, ist der Meeresforscherin Karen Kienberger von Jellyfish Research South Spain zu verdanken, die ein Tier vor der Küste Südspaniens gefangen hatte.
Im Labor setzte die Qualle dann Planula-Larven frei, die großgezogen werden konnten.

Bilder

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1

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