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Aenigmanthus segoi Krustenanemone

Aenigmanthus segoi wird umgangssprachlich oft als Krustenanemone bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


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Eingestellt von AndiV.
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Dr. Hiroki Kise, Ryukyu, Japan (Copyright Hiroki Kise) Bilddetail


Steckbrief

lexID:
12182 
AphiaID:
1320742 
Wissenschaftlich:
Aenigmanthus segoi 
Umgangssprachlich:
Krustenanemone 
Englisch:
Hydrozoanthidae 
Kategorie:
Krustenanemonen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Zoantharia (Ordnung) > Hydrozoanthidae (Familie) > Aenigmanthus (Gattung) > segoi (Art) 
Erstbestimmung:
Kise, Maeda & Reimer, 2019 
Vorkommen:
Indischer Ozean, Indopazifik, Japan, Madagaskar, Palau, Westlicher Indischer Ozean 
Meerestiefe:
10 - 35 Meter 
Größe:
0,1 cm - 0,3 cm 
Temperatur:
26°C - 28°C 
Futter:
Azooxanthellat, Parasiten (Parasiten auf der Haut von Wirtstieren), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
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Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-07-01 12:36:31 

Haltungsinformationen

Aenigmanthus segoi wurde in tieferen Lagunenlagen in Palau an Stellen mit gelegentlich starken Gezeitenströmen und in Bereich mit ähnlichen gelegentlichen starken Strömungen in Japan gefunden.

Diese kleine Krustenanemone zeichnet sich durch eine epizoische Lebensweise aus, sie bildet gut entwickelte Polypen aus, die sich durch ihr Coenenchym auf Antipathariern (schwarzen Korallen), Oktokorallen (Fächerkorallen, Gorgonien,) felsigen Substraten und auch künstlichen Materialien wie z.B. Angelschnüren festsetzten.

Die Polypen dieser Krustenanemone sind grau bis schwarz in der Färbung, Aenigmanthus segoi enthält keine Zooxanthellen.

Das lateinische Wort "aenigma" bedeutet "Geheimnis" und bezieht sich auf die beobachtete epizoische Beziehung und die phylogenetische Position der Exemplare, die mit dem griechischen Wort "anthos", das "Blume" bedeutet, kombiniert ist ("geheimnisvolle Blume").


Quelle:
Molecular Phylogenetics and Evolution 130 (2019) 304–314
Available online 11 October 2018 1055-7903/ © 2018 Elsevier Inc.
A phylogeny and the evolution of epizoism within the family Hydrozoanthidae with description of a new genus and two new species
Autoren: Hiroki Kise, Takahiro Maeda, James Davis Reimer

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