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Flabellia petiolata Fächeralge

Flabellia petiolata wird umgangssprachlich oft als Fächeralge bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


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Flabellia petiolata,Fächeralge,Adriatic Sea, 2006

Eingestellt von Muelly.
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Anne Frijsinger & Mat Vestjens, Holland (Anne Frijsinger & Mat Vestjens, Holland) Bilddetail


Steckbrief

lexID:
12099 
AphiaID:
145094 
Wissenschaftlich:
Flabellia petiolata 
Umgangssprachlich:
Fächeralge 
Englisch:
Fan Weed 
Kategorie:
Grünalgen 
Stammbaum:
Plantae (Reich) > Chlorophyta (Stamm) > Ulvophyceae (Klasse) > Bryopsidales (Ordnung) > Udoteaceae (Familie) > Flabellia (Gattung) > petiolata (Art) 
Erstbestimmung:
(Turra) Nizamuddin, 1987 
Vorkommen:
Adria, Afrika, Ägypten, Balearen, Europäische Gewässer, Kanarische Inseln, Kapverdische Inseln, Marokko, Mittelmeer, Nord-Atlantik, Nordsee, Tunesien 
Meerestiefe:
- 120 Meter 
Größe:
bis zu 10cm 
Futter:
Fotosynthese  
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-05-08 16:37:06 

Haltungsinformationen

Flabellia petiolata (Turra) Nizamuddin, 1987

Diese Alge hat die gleichen Biotope wie der Halimeda tuna. Sie findet sich das ganze Jahr über auf harten Substraten, von einigen Metern unter der Oberfläche bis zu 120 m. In den wärmeren Sommergewässern wird Flabellia petiolata photophil (lichtliebend, sich an Stellen mit Licht aufhaltend, lichtarme Bereiche meidend). Flabellia petiolata ist wie alle Algen autotroph (Photosynthese) und nimmt zusätzlich die im Wasser gelösten Nährstoffe auf.

Fächerförmige grüne Alge, die mit einem Stiel mit dem Untergrund verbunden ist. Flabellia petiolata wird max.10 cm groß. Der nicht verkalkte Thallus hat hellere konzentrische Linien. Ältere Individuen sind oft mit Epiphyten bedeckt und haben einen mehr oder weniger zerrissenen apikalen Rand. Fruchtbare Thalli haben eine weiße apikale Grenze (praktisch chlorophyllfreie Zone). Ein Teil des Thallus wird in Gameten umgewandelt.

Flabellia petiolata wird sehr oft von zahlreichen Epiphyten besiedelt (Kalkalgen,Röhrenwürmchen, Hydrozoen u.a.).

Die Fächeralge ist eine mehrjährige Grünalge. Sie kann viele Jahre leben. Im Winter kann gibt es nur die Basis des Thallus, die im folgenden Frühling einen neuen "Fächer" hervorbringt.

Flabellia petiolata dient als Nahrung für die Saftsaugerschnecke Bosellia mimetica und wahrscheinlich auch von Elysia viridis.

Flabellia: Latin [flabellum] = Fächer



Synonyme:
Codium flabelliforme (Desfontaines) C.Agardh, 1823
Conferva flabelliformis Desfontaines, 1799 (synonym)
Flabellaria desfontainii J.V.Lamouroux (synonym)
Flabellaria minima (Ernst) Gepp & Gepp, 1911 (synonym)
Flabellia minima (Ernst) Nizamuddin, 1987
Rhipozonium desfontainii (J.V.Lamouroux) Kützing (synonym)
Udotea desfontainii (J.V.Lamouroux) Decaisne, 1842 (synonym)
Udotea minima Ernst, 1904
Udotea petiolata (Turra) Børgesen, 1925 (synonym)
Ulva petiolata Turra, 1780 (synonym)

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