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Discophyton rudyi Weichkoralle

Discophyton rudyi wird umgangssprachlich oft als Weichkoralle bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
12058 
AphiaID:
289828 
Wissenschaftlich:
Discophyton rudyi 
Umgangssprachlich:
Weichkoralle 
Englisch:
White Disc Soft Coral 
Kategorie:
Weichkorallen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Alcyonacea (Ordnung) > Alcyoniidae (Familie) > Discophyton (Gattung) > rudyi (Art) 
Erstbestimmung:
(Verseveldt & van Ofwegen, ), 1992 
Vorkommen:
Kanada, Nord-Ost-Pazifik, USA 
Meerestiefe:
0 - 35 Meter 
Größe:
bis zu 2,5cm 
Temperatur:
17°C - 20°C 
Futter:
Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2020-05-06 19:24:14 

Haltungsinformationen

Discophyton rudyi (Verseveldt & van Ofwegen, 1992)

Discophyton rudyi ist eine Weichkorallenart aus der Familie der Alcyoniidae und der Gattung Discophyton. Discophyton rudyi wurde 1992 erstmals von Verseveldt & van Ofwegen wissenschaftlich beschrieben.

Die weißlichen bis rosafarbenen Polypen bilden Aggregationen auf Steinen und sind an den felsigen Ufern im Nordosten des Pazifischen Ozeans beheimatet. Die Aggregationen sehen mit eingezogenen Polypen wie kleine Hügel aus. Jede Kolonie hat mindestens 1 cm im Durchmesser bis zu einigen Zentimetern. Die engl. Bezeichnung "white disc soft coral " bezieht sich auf das Aussehen der kleinen Kolonien.

Die Vermehrung erfolgt meist ungeschlechtlich, so dass immer neue kreisförmige kleine Kolonien in regelmäßigen Abständen auf Steinen und Felsen entstehen. Die Vermehrung erfolgt im Spätsommer.

Discophyton rudyi wird von Nacktschecken der Gattung Tritonia, speziell von Tritonia festiva gefressen. Tritonia festiva greift häufig benachbarte Kolonien an, die in der Regel nur wenige Millimeter voneinander entfernt sind, und zwar in schneller Folge, ohne jedoch Kolonien mit zurückgezogenen Polypen anzugreifen. Sie kann sich auch nicht schnell bewegen, um weiter entfernte Kolonien zu erreichen. Daher dient das Einziehen der Polypen bei Discophyton rudyi als Reaktion auf den Räuber Tritonia festiva und ist gleichzeitig ein effektives Alarmsignal für benachbarte Kolonien.

Synonym:
Alcyonium rudyi Verseveldt & van Ofwegen, 1992 (synonym)

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