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Spheniscus demersus Brillenpinguin

Spheniscus demersus wird umgangssprachlich oft als Brillenpinguin bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nur für große Schauaquarien geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


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Foto: Boulders Beach Boardwalk, Simon's Town, Westkap, Süd-Afrika

Eingestellt von AndiV.
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Bernard Dupont, Frankreich (Copyright Bernard Dupont) Bilddetail


Steckbrief

lexID:
12008 
Wissenschaftlich:
Spheniscus demersus 
Umgangssprachlich:
Brillenpinguin 
Englisch:
African Penguin, Black-footed Penguin, Jackass Penguin 
Kategorie:
Pinguine 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Aves (Klasse) > Sphenisciformes (Ordnung) > Spheniscidae (Familie) > Spheniscus (Gattung) > demersus (Art) 
Erstbestimmung:
(Linnaeus), 1758 
Vorkommen:
Angola, Gabon, Mosambik, Namibia, Ost-Atlantik, Süd-Afrika, Süd-Atlantik, Westlicher Indischer Ozean 
Meerestiefe:
30 - 60 Meter 
Größe:
45 cm - 70 cm 
Gewicht :
3,31 kg 
Temperatur:
°C - 27,2°C 
Futter:
Heringe, Kleine Fische, Krill (Euphausiidae), Krustentiere, Makrelen, Mysis (Schwebegarnelen), Sardellen, Sardinen, Tintenfische, Sepien, Kraken, Kalmare (Cephalopoda 
Schwierigkeitsgrad:
Nur für große Schauaquarien geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Anhang II (kommerzieller Handel nach einer Unbedenklichkeitsprüfung des Ausfuhrstaates möglich) 
Rote Liste:
EN stark gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-03-10 14:52:30 

Haltungsinformationen

Dieser Brillenpinguin lebt auf einem Kontinent, wo er am allerwenigsten erwartet wird, an den Südküsten Afrikas, wo die Tiere in Küstennähe auf dem Boden, im Sand oder auf Guano oder in kleinen Höhlen brüten.
Während 2015 noch 80.000 Tiere gezählt wurden, geht die Population kontinuierlich zurück, was nicht auf verschiedene Fressfeinde, z.B. Wale, Haie, Seeleoparden zurückzuführen ist, sondern auf die Intensivierung der Fischerei, viele Tiere verenden in Netzen, an dem zunehmenden Vermüllen der Meere mit Plastik und eingetragenen Umweltgiften.
Tiere, die Plastik versehentlich gefressen haben, verenden qualvoll.

Normalerweise leben die Brillenpinguinen zwischen 40 Kilometern bis zu 900 Kilometer vom Festland entfernt und kommen nur zum Vermehren, zum Mausern und zum Erholen an die Festlandküste.
Auf See suchen sie einzeln, paarweise oder manchmal kooperativ in kleinen Gruppen von bis zu 150 Individuen nach pelagischen Schwarmfischen mit Fischen von ca. 50-120 mm Länge, die die Pinguine, sie können unter Wasser Geschwindigkeiten von bis zu 20 Km/h erreichen können, jagen..

Junge Brillenpinguine entfernen sich nach dem Aufwachsen sogar bis zu 2000 Kilometer von ihren Geburtskolonien, ein sehr großer Teil kehrt später zum Geburtsort zurück.
Wie bei anderen Tierarten auch, so werden, zwar selten, auch Albino-Varianten gesichtet.

Di größte Ansammlung dieser Art auf dem Meer erfolgt im Benguela-Strom, einer kalten und nahrungsreichen Meeresströmung im Südatlantik, die vom Kap der Guten Hoffnung nordwärts bis zum Äquator fließt.

So putzig die an Land unbeholfen wirkenden Tiere auch sein mögen, sie haben ihren Platz in der Nahrungskette gefunden und müssen dem alten Spiel von Jäger und Gejagten täglich folgend.



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Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Spheniscus demersus

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