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Oikopleura (Vexillaria) vanhoeffeni Seescheide

Oikopleura (Vexillaria) vanhoeffeni wird umgangssprachlich oft als Seescheide bezeichnet. Haltung im Aquarium: Kaltwassertier. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
11961 
Wissenschaftlich:
Oikopleura (Vexillaria) vanhoeffeni 
Umgangssprachlich:
Seescheide 
Englisch:
ascidian 
Kategorie:
Seescheiden 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Appendicularia (Klasse) > Copelata (Ordnung) > Oikopleuridae (Familie) > Oikopleura (Gattung) > (Vexillaria) vanhoeffeni (Art) 
Erstbestimmung:
Lohmann, 1896 
Vorkommen:
Arktische Gewässer, Nord-Atlantik, Nord-Pazifik, Pazifischer Ozean 
Meerestiefe:
Meter 
Größe:
0,2 cm - 0,7 cm 
Futter:
Plankton 
Schwierigkeitsgrad:
Kaltwassertier 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
  • Oikopleura albicans
  • Oikopleura caudaornata
  • Oikopleura cophocerca
  • Oikopleura cornutogastra
  • Oikopleura dioica
  • Oikopleura fusiformis
  • Oikopleura gaussica
  • Oikopleura gorskyi
  • Oikopleura gracilis
  • Oikopleura inflata
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-02-08 17:26:18 

Haltungsinformationen

Oikopleura (Vexillaria) vanhoeffeni Lohmann, 1896

Oikopleura ist eine Gattung der Tunicata (Seescheiden) in der Klasse Appendicularia. Die Klasse der Appendicularia umfasst kleine Arten von planktonisch lebenden Manteltiere. Sie driften wie Salpen durch die Meere, leben aber immer solitär.

Appendicularien sind sehr klein, meist zwischen 2-10 mm. Appendikularien haben als einzige Manteltiere zeitlebens einen Schwanz, der im Winkel von etwa 90° an dem eigentlichen Körper sitzt. Man bezeichnet sie deshalb umgangssprachlich auch als geschwänzte Manteltiere.

Bei 20 Grad Celsius bildet Oikopleura (Vexillaria) vanhoeffeni alle vier Stunden ein Schleimhaus. Dieses Haus verfügt über ein grobmaschiges Netz, um große Teilchen abzuhalten, und ein feines Netz, das die kleinen Teilchen sammelt, bis hin zum Nanoplankton, das (pelagische) Bakterien enthält.

Verlassene Schleimhäuser sinken in die Tiefe und sammeln während ihres Abstiegs organische Partikel. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zum Meeresschnee Oikopleura kommen zahlreich vor. Sie sind sehr aktiver Filtrierer. Ihre Fülle ist bei konservierten Proben (die normalerweise analysiert werden) weniger offensichtlich, da der gelatineartige Körper während des Konservierungsprozesses sich auflöst und dabei kaum Spuren hinterlässt.

Arten von Oikopleura haben die kleinsten Genome im Tierreich, nur etwa 75 MB.

Mit 2-7 mm ist Oikopleura (Vexillaria) vanhoeffeni eine größere Appendikularienart. Eierstock und Hoden bilden zusammen eine runde Struktur hinter dem Magen und der Speiseröhre. Der Schwanz ist lang, kann kräftig schlagen und hat mittelgroße muskulöse Bänder. Auf der rechten Seite des Schwanzes befinden sich zahlreiche kleine Drüsen. Oikopleura (Vexillaria) vanhoeffeni lebt pelagisch und ernährt sich von kleinem und kleinstem Plankton.

Synonymised names
Oikopleura vahoffeni Lohmann, 1896 (lapsus calami)
Oikopleura vanhoffeni· accepted, alternate representation

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Allgemein


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