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Tetronarce californica Kalifornischer Zitterrochen

Tetronarce californica wird umgangssprachlich oft als Kalifornischer Zitterrochen bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nicht für Heimaquarien geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
11955 
AphiaID:
845703 
Wissenschaftlich:
Tetronarce californica 
Umgangssprachlich:
Kalifornischer Zitterrochen 
Englisch:
Pacific Electric Ray, Pacific Torpedo 
Kategorie:
Rochen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Elasmobranchii (Klasse) > Torpediniformes (Ordnung) > Torpedinidae (Familie) > Tetronarce (Gattung) > californica (Art) 
Erstbestimmung:
(Ayres, ), 1855 
Vorkommen:
Chile, Golf von Kalifornien / Baja California, Japan, Kanada, Ost-Pazifik, Peru, USA, Westküste USA 
Meerestiefe:
0 - 900 Meter 
Größe:
90 cm - 140 cm 
Gewicht :
41 kg 
Temperatur:
7°C - 17°C 
Futter:
Große Fische, Kleine Fische, Räuberische Lebensweise 
Schwierigkeitsgrad:
Nicht für Heimaquarien geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC nicht gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-09-07 15:43:24 

Haltungsinformationen

Zitteraale sind vielen Menschen inzwischen durch TV- und Zeitungsberichte bekannt, sie können elektrische Stöße von bis zu 600 Volt erzeuge und sogar Krokodilen und Menschen gefährlich werden.
Anders verhält es sich bei den Zitterrochen, nur wenige Menschen, besonders Wissenschaftler und auch Taucher haben ihre Erfahrungen mit diesen Rochen machen können.

Der Kalifornischer Zitterrochen ist in der Lage, Stromstöße von 50 Volt bis zu 200 Volt zu erzeugen, diese Fähigkeit macht sich der Rochen zu Nutze, um seine Leibspeise, Fische zu erbeuten.
Da die Fische aber sehr mobil sind, musste die Evolution die Rochen mit dieser besonderen Waffe zum Beutefang ausrüsten.

Der Rochen nähert sich seinen Opfern von oben und versucht, seine Brustflossen um das Opfertier zu schließen, und setzt dann einen lähmenden Stromschlag ab.
Der so sehr schnell gelähmte Fisch muss dann vom Maul des Rochens gepackt werden, was nicht immer gleich gelingt.
Die vielen Fällen sinken die gelähmten / betäubten Beutefische zunächst auf den Meeresboden, wo der hungrige Rochen ihnen dann nachspüren muss.

Uns sind keinerlei Berichte bekannt geworden, wonach Menschen durch Zitterrochen nachhaltig geschädigt oder sogar getötet wurden.

In jedem Fall sind Zitterrochen nicht für Heimaquarien geeignet, es mag sein, dass sie aber in Schauaquarien gezeigt werden.

Neben dem Kalifornischer Zitterrochen kommt in unseren "Gefilden" der Atlantische Zitterrochen heimisch, der u.a. auch in der Nordsee, Skandinavien und an anderen Europäischen Gewässern lebt.

Neben den Beuteerwerb nutzt der Rochen seine elektirschen Entlasdungen auch zur Verteidigung gegen größere Fressfeinde.

Weitere Elektrofische neben den Zitteraalen und den Zitterrochen sind Zitterwelse noch bekannt.

Synonyme:
Tetranarce californica (Ayres, 1855)
Torpedo californica Ayres, 1855

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