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Erronea caurica Kaurischnecke

Erronea caurica wird umgangssprachlich oft als Kaurischnecke bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
11949 
AphiaID:
216861 
Wissenschaftlich:
Erronea caurica 
Umgangssprachlich:
Kaurischnecke 
Englisch:
Dragon Cowrie, Thick-edged Cowrie 
Kategorie:
Gehäuseschnecken 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Gastropoda (Klasse) > Littorinimorpha (Ordnung) > Cypraeidae (Familie) > Erronea (Gattung) > caurica (Art) 
Erstbestimmung:
(Linnaeus, ), 1758 
Vorkommen:
Ägypten, Amerikanisch-Samoa, Arabisches Meer, Australien, Brunei Darussalam, Bunaken, Cebu, China, Cookinseln, Dampier-Archipel, Fidschi, Französisch-Polynesien, Golf von Akaba, Golf von Oman / Oman, Great Barrier Riff, Guam, Indischer Ozean, Indonesien, Israel, Japan, Java, Jemen, Kambodscha, Katar, Kenia, Kiribati, La Réunion, Lembeh-Straße, Lesseps'scher Migrant, Madagaskar, Malaysia, Malediven, Marshallinseln, Mauritius, Mayotte, Mikronesien, Molukken, Mosambik, Myanmar (ehem. Birma), Nauru, Neukaledonien, New South Wales, Niue, Nördliche Mariannen, Okinawa, Ost-Afrika, Östlicher Indischer Ozean, Pakistan, Palau, Papua-Neuguinea, Persischer Golf, Philippinen, Queensland, Rotes Meer, Ryūkyū-Inseln, Salomon-Inseln, Samoa, Sansibar, Saudi-Arabien, Seychellen, Singapur, Somalia, Sri Lanka, Sulawesi, Sulusee, Taiwan, Tansania, Thailand, Timor-Leste, Tokelau, Tonga, Tuvalu, Vanuatu, Vereinigte Arabische Emirate, Vietnam, Wallis und Futuna, West-Australien, Westlicher Indischer Ozean 
Meerestiefe:
0 - 30 Meter 
Größe:
4,5 cm - 7 cm 
Temperatur:
24,5°C - 28,4°C 
Futter:
Es liegen keine gesicherten Informationen vor, Nahrungsspezialist 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-10-25 11:21:18 

Haltungsinformationen

Die Kaurischnecke Erronea caurica war lange unter dem Synonym Cypraea caurica (Linnaeus, 1758 bekannt.
Kauris haben viele Menschen über lange Zeit durch ihre tolle Muschelschale fasziniert und wurden auch als Zahlungsmittel (Kaurigeld) genutzt, hier besonders die Art Monetaria annulus.

In der Schule lernen Kinder, dass Schnecken Zwitterwesen sind, die sowohl männliche als auch weibliche Keimzellen ausbilden, bei den Kaurischnecken ist dies aber nicht der Fall, sprich es gibt männliche und weibliche Tiere!
Erronea caurica lebt tagsüber im Riff versteckt und begibt sich nachts auf Futtersuche, die genaue Futterart dieser Schnecken Konten wir leider nicht ermitteln.
Je nach Art stehen die unterschiedlichsten Nahrungsmittel, von Algen, Würmern, Hydrozonpolypen, Korallenpolypen über Schwämme bis zu Fischeiern auf dem reichhaltigen Speisezettel.

Trotz der extrem dicken und harten Schale der Schnecke hat die Kauri durchaus auch Fressfeinde, z.B. Kugelfische, die die Schale leicht knacken können oder auch verschiedene Kraken,

Im Meer wird die Schnecke sehr oft mit ihrem die Schalen vollständig überziehenden fleischigen Mantel gesehen, der durch das Absondern von Kalk für das Wachstum der Schale und die Reparatur von oberflächlichen Schäden verantwortlich ist.
Aus dem Mantel der Kauri ragen diverse Polypen und die Atemröhre (Sipho) heraus, der Mantel sorgt zudem dafür, dass sich keinerlei Fremdpartikel auf der Schale befestigen.

Erronea caurica ist sehr weit verbreitet, wir sind sicher, dass unserer Auflistung der Distribution noch weiter vervollständigt werde kann, allerdings stellt sich seit einigen Jahren die Frage, ob die Schnecke als sogenannter "Lesseps`scher Migrant" durch das Rote Meer bis ins Mittelmeer gelangen konnte, siehe hierzu den Bericht "Erronea caurica (Linnaeus, 1758) in the Mediterranean: reality or a colective mirage? " im Anhang.

Synonyme:
Cypraea caurica (Linnaeus, 1758)
Cypraea derosa (Gmelin, 1791)
Cypraea lurica
Erronea caurica corrosa (Gronovius, 1781)
Ovatipsa caurica (Linnaeus, 1758)

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