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Reticulidia suzanneae Warzenschnecke

Reticulidia suzanneae wird umgangssprachlich oft als Warzenschnecke bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


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Reticulidia suzanneae, Thailand, 2005

Eingestellt von Muelly.
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Bernd Hoppe (divemecressi) Bilddetail


Steckbrief

lexID:
11940 
Wissenschaftlich:
Reticulidia suzanneae 
Umgangssprachlich:
Warzenschnecke 
Englisch:
nudibranch 
Kategorie:
Nacktschnecken 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Gastropoda (Klasse) > Nudibranchia (Ordnung) > Phyllidiidae (Familie) > Reticulidia (Gattung) > suzanneae (Art) 
Erstbestimmung:
Valdés & Behrens, 2002 
Vorkommen:
Indien, Indischer Ozean, Indonesien, Kenia, Malaysia, Mayotte, Ost-Afrika, Philippinen, Thailand 
Meerestiefe:
10 - 40 Meter 
Größe:
5 cm - 7 cm 
Temperatur:
°C - 28°C 
Futter:
Es liegen keine gesicherten Informationen vor, Nahrungsspezialist, Schwämme 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-02-01 20:30:40 

Haltungsinformationen

Reticulidia suzanneae Valdés & Behrens, 2002

Reticulidia suzanneae ist leicht von anderen Nacktschnecken ihrer Gattung zu unterscheiden. Sie hat einen hohen ovalen, hellgelben Körper. Die Kanten sind weiß. Reticulidia suzanneae hat mindestens einen oder mehrere schwarze oder dunkle Flecken in den "Tälern" zwischen den Graten. Die orange-gelben Rhinophoren haben mit 18 Lamellen.

Der Mantelrand ist ungefähr so ​​breit wie der Fuß, wobei mehrere ovale Punkte in zwei Reihen um den Mantelrand angeordnet sind. Die Flecken der inneren Reihe sind größer und als die der äußeren Reihe.

Reticulidia suzanneae unterscheidet sich deutlich von anderen Mitgliedern der Gattung. Die äußere Färbung ähnelt der von R. fungia, Die schwarzen Flecken von Reticulidia suzanneae sind jedoch immer abgerundet, während sie bei R. fungia die Flecken unregelmäßig geformt sind.

Die meisten Schnecken ihrer Gattung produzieren eine sehr unangenehme Substanz, die sogenannten Sesquiterpen-Isocyanide. Diese Substannz kann giftig und sauer sein. Diese Nacktschnecke produziert ebenfalls ein giftiges weißes Abwehrsekret.

Übersetzung aus dem seaslugforum Bill Rudmann :"Zu defensiven Sekreten in Phyllidiiden. Die meisten Gattungen produzieren ziemlich unangenehme Substanzen, die sogenannten Sesquiterpen-Isocyanide. Diese können giftig und sauer sein. Eines Morgens ging ich in ein geschlossenes Labor, in dem einige über Nacht in einem Aquarium gehalten wurden. Die Luft war so scharf und voll von diesen Chemikalien, dass ich kaum atmen konnte und mir den Augen brannte und tränten. Ich blieb nur lange genug, um Fenster zu öffnen um zu lüfetn. Alles andere im Aquarium war tot."

Reticulidia suzanneae wurde in Anerkennung an Suzanne Forman, Phuket, Thailand, benannt, die als erste auf diese Art aufmerksam gemacht und beim Sammeln des Holotyps mitgeholfen hat.

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