Anzeige
Fauna Marin GmbH Kölle Zoo Aquaristik AQZENO Aquafair Mrutzek Meeresaquaristik

Pseudocirrhipathes mapia Schwarze Koralle

Pseudocirrhipathes mapia wird umgangssprachlich oft als Schwarze Koralle bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
11872 
Wissenschaftlich:
Pseudocirrhipathes mapia 
Umgangssprachlich:
Schwarze Koralle 
Englisch:
Black coral 
Kategorie:
Hornkorallen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Antipatharia (Ordnung) > Antipathidae (Familie) > Pseudocirrhipathes (Gattung) > mapia (Art) 
Erstbestimmung:
Bo, 2009 
Vorkommen:
Ambon, Bali, Bunaken, Flores, Indonesien, Sri Lanka, Sulawesi, Timor-Leste 
Meerestiefe:
17 - 113 Meter 
Größe:
30 cm - 100 cm 
Temperatur:
~ 18-26°C 
Futter:
Fischeier, Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Korallenlaich, Lobstereier, Meeresschnee , Ruderfußkrebse (Copepoden), Schwebstoffe, Wimperntierchen (Ciliaten), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-01-02 18:03:30 

Haltungsinformationen

Wir bedanken uns für die ersten beiden Fotos dieser Schwarzen Koralle ganz herzlich bei Dr. Marzia Bo, aus Italien.
Dr. Bo hat dieser Korallenart im Bunaken Marine Park in der Celébessee entdeckt und erstbeschrieben.

Schwarze Korallen schlechthin als schwer haltbar, da bisher davon ausgegangen wurde, dass diese Tiere keine Zooxanthellen besitzen.
Dieses bisherige Wissen konnte inzwischen aber, zumindest teilweise, dahingehend aktualisiert werden, dass es durchaus Schwarze Korallen gibt, die eine Symbiose mit Zooxanthellen eingegangen sind:

Siehe hierzu:
Wagner, D., Pochon, X., Irwin, L., Toonen, R. J., & Gates, R. D.
(2010). Azooxanthellate? Most Hawaiian black corals contain
Symbiodinium. Proceedings of the Royal Society of London B: Biological
Sciences, rspb20101681.

Bo, M., Baker, A. C., Gaino, E., Wirshing, H. H., Scoccia, F., &
Bavestrello, G. (2011). First description of algal mutualistic
endosymbiosis in a black coral (Anthozoa: Antipatharia). Marine
Ecology Progress Series, 435, 1-11. Arten

Interessant ist ebenfalls, dass sich die Garnele Pontonides unciger, als Epibiont, durch eine perfekte Mimikry in der Koralle schützt, sie hat dazu die Farbmuster der Polypen angenommen.
Als einiger der wenigen Arten besitzt Pseudocirrhipathes mapia sogenannte Reinigungspolypen (siehe Erstbeschreibung).

Bilder

Allgemein


Erfahrungsaustausch

0 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
Alle anzeigen

Unterhaltung

Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Pseudocirrhipathes mapia

Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Pseudocirrhipathes mapia