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Latimeria chalumnae Komoren-Quastenflosser

Latimeria chalumnae wird umgangssprachlich oft als Komoren-Quastenflosser bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
11738 
AphiaID:
217438 
Wissenschaftlich:
Latimeria chalumnae 
Umgangssprachlich:
Komoren-Quastenflosser 
Englisch:
Comorese Coelacanth 
Kategorie:
Diverse Fische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Coelacanthi (Klasse) > Coelacanthiformes (Ordnung) > Latimeriidae (Familie) > Latimeria (Gattung) > chalumnae (Art) 
Erstbestimmung:
Smith, 1939 
Vorkommen:
Indonesien, Kenia, Komoren, Mosambik, Papua, Süd-Afrika, Sulawesi, Tansania 
Meerestiefe:
150 - 700 Meter 
Größe:
145 cm - 200 cm 
Temperatur:
13°C - 25°C 
Futter:
Große Fische, Karnivor (fleischfressend), Kleine Fische, Tintenfische, Sepien, Kraken, Kalmare (Cephalopoda 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
CR vom Aussterben bedroht 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2018-10-20 17:54:25 

Haltungsinformationen

Der Quastenflosser Latimeria chalumnae wurde 1938 vor der südafrikanischen Küste entdeckt und die Wissenschaft war sich darüber in Klaren, dass Latimeria chalumnae die einzige Art der Quastenflosser überhaupt ist.
1997 entdeckte die Frau von Dr. Mark Erdmann, Arnaz Mehta Erdmann, eine weitere Quastenflosserart, die 1999 erstbeschrieben und nach den Fundort Latimeria menadoensis (Komoren-Quastenflosser) benannt wurde.
Es wird davon ausgegangen, dass sich die Quastenflosser seit mindestens.400 Millionen existieren und sich über die vielen Jahrmillionen auch körperlich kaum verändert haben.

Um klar bestätigen zu können, dass es sich bei den Tieren auch tatsächlich um zwei verschiedene Arten handelt, wurden morphologischen und genetische Untersuchungen durchgeführt, die eindeutig das Vorhandensein von zwei Arten bestätigten.
Unklar ist aufgrund der großen Wassertiefe derzeit, ob Latimeria menadoensis tatsächlich nur auf das Meeresgebiet um die Celebesesee beschränkt ist, weitere Untersuchungen zur Distribution der Tiere laufen.

Quastenflosser haben einen langgestreckten, rundlichen und sehr kräftigen Körper, beide Arten sind karnivor und jagen in der Dunkelheit Fische und Kopffüßer (Tintenfische, Kalmare, Sepien).
Tagsüber ziehen sich diese Tiere in geschützten Bereichen wie Unterwassserhöhlen zurück.

Färbung der Tiere: dunkles, metallisches Blau bis Grau.

Selbstverständlich überhaupt keine Tiere für ein Aquarium!

Synonyme:
Latemaria chalumnae Smith, 1939
Malania anjouanae Smith, 1953

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