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Phrosina semilunata Flohkrebs

Phrosina semilunata wird umgangssprachlich oft als Flohkrebs bezeichnet. Giftigkeit: Nicht giftig.


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Eingestellt von AndiV.
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Alexander Semenov, Russland Bilddetail


Steckbrief

lexID:
11573 
Wissenschaftlich:
Phrosina semilunata 
Umgangssprachlich:
Flohkrebs 
Englisch:
Hyperiid amphipod 
Kategorie:
Andere Krebstiere 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Arthropoda (Stamm) > Malacostraca (Klasse) > Amphipoda (Ordnung) > Phrosinidae (Familie) > Phrosina (Gattung) > semilunata (Art) 
Erstbestimmung:
Risso, 1822 
Vorkommen:
Angola, Arabisches Meer, Arktische Gewässer, Ascencion, St. Helena & Tristan da Cunha, Australien, Biscaya, China, Florida, Galapagosinseln, Golf von Guinea, Golf von Kalifornien / Baja California, Golf von Mexiko, Hawaii, Indonesien, Karibik, Kermadecinseln, Madagaskar, Mittelmeer, Neukaledonien, Neuseeland, Nord-Atlantik, Ost-Atlantik, Russland, São Tomé und Principé, Sargassosee, Spanien, Süd-Afrika, Südlicher Ozean, Timor-Leste, Venezuela, West-Afrika 
Meerestiefe:
1 - 2870 Meter 
Größe:
1 cm - 3 cm 
Temperatur:
2,2°C - 25°C 
Futter:
Quallen, Ruderfußkrebse (Copepoden), Salpen, Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Nicht giftig 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2018-06-10 15:00:02 

Haltungsinformationen

Phrosina semilunata ist ein kleiner Flohkrebs, der den wenigsten Aquarianern, vielleicht gerade einmal als "Futtertier" bekannt sein sollte.
Dieser Flohkrebs ist in den Weltmeeren weit verbreitet, die Global Biodiversity Information Facility benennt aktuell 167 Vorkommensbereiche, die aber, auch aufgrund der Tiefenverbreitung des Flohkrebses noch ganz sicher ergänzt werden kann.

Flohkrebse zählen wie z.B. auch Copepoden, zum Klein-Zooplankton, und diese winzigen Meerestierchen stehen neben anderen marinen Kleinsttierchen, (z.B. Dinoflagellaten, Ciliaten, Einzellern, Rotatorien, Larven, Würmern und dem Phytoplankton am Beginn der Nahrungskette.
Ohne diese Winzlinge würde es heute keine großen Meerestiere wie Fische oder Wale geben.
Das marine Zooplankton enthält Eiweiße, Vitamine, Fette, Öle (Omega-3-Fettsäuren), Kohlenhydrate, Ballaststoffe, Mineralien und Farbstoffe (Astaxanthin), selbst ihr Kot dient Tiefseelebewesen wie azooxanthellen Kaltwasserkorallen in Form von "Meeresschnee" als Nahrung.
-> klein aber oho!

Der kleine Flohkrebs Phrosina semilunata, er wird bis zu 3cm groß, gilt als Mini-Räuber, da er u.a. Copepoden, kleinen Quallentieren und Salpen nachstellt.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Alexander Semerov für sein wunderschönes Foto!


Synonyme:
Megallecto thirioti Gotto, 1986
Phrosina australis Stebbing, 1888
Phrosina pacifica Stebbing, 1888
Phrosina thirioti Gotto, 1986cm groß

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