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Mysidopsis zsilaveczi Sterngucker-Shrimp

Mysidopsis zsilaveczi wird umgangssprachlich oft als Sterngucker-Shrimp bezeichnet. Bei der Haltung gibt es einige Dinge unbedingt zu beachten. Giftigkeit: Nicht giftig.


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Foto: Süd-Afrika

Eingestellt von AndiV.
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Guido Zsilavecz, SURG (Southern Underwater Research Group), Süd-Afrika Bilddetail


Steckbrief

Wissenschaftlich:
Mysidopsis zsilaveczi 
Umgangssprachlich:
Sterngucker-Shrimp 
Englisch:
Stargazer mysid 
Kategorie:
Andere Krebstiere 
Vorkommen:
Süd-Afrika 
Meerestiefe:
6 - 10 Meter 
Größe:
bis zu 1,00cm 
Temperatur:
13°C - 21°C 
Futter:
Es liegen keine gesicherten Informationen vor 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche oder längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Nicht giftig 
CITES:
nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
  • Mysidopsis acuta
  • Mysidopsis angusta
  • Mysidopsis ankeli
  • Mysidopsis arenosa
  • Mysidopsis badius
  • Mysidopsis bispinosa
  • Mysidopsis bispinulata
  • Mysidopsis brattegardi
  • Mysidopsis brattstroemi
  • Mysidopsis buffaloensis
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
zuletzt bearbeitet:
2018-01-10 10:54:14 

Haltungsinformationen

Wittmann & Griffiths, 2014

Guido Zsilavecz ist ein Tauchlehrer, preisgekörnter Unterwasserfotograf und Meeresforscher in Süd-Afrika und hatte das große Glück, direkt vor seiner Haustür in Simon’s Town, Kap-Halbinsel, eine neue Art von kleinen Schwebegarnelen zu entdecken, die zu seiner Ehre mit seinem Namen benannt wurde, die Sterngucker-Shrimp (Mysidopsis zsilaveczi).
Wir haben Guido um ein Foto "seiner" Art gebeten, dass er uns auch prompt zukommen ließ, dafür unseren herzlichen Dank.

Im Verhältnis zu ihrer kleinen Körpergröße haben diese Minigarnelen aber sehr große uns ganz besondere Augen.
Die Garnele besitzt sogenannte Facettenaugen mit zigtausenden Einzelaugen und kann damit in alle Richtungen gleichzeitig gucken.
Da diese Art von Augen weder eine Iris noch eine Pupille besitzen, erscheint der Eindruck, dass sie ständig nach oben blicken, ist eine perfekte Illusion, die zur Verwirrung von Fressfeinden führt.
Diese potentiellen Fressfeinde sehen zuerst die großen Augen und vermuten, dass, fälschlicher Weise, auch ein größeres Tier, dass zu den Augen passt, und lassen das winzige Krustentier dann oft unangetastet.

Interessant und noch rätselhaft ist die Tatsache, dass trotz intensiver Suchen bislang noch kein Weibchen von Mysidopsis zsilaveczi entdeckt wurde, wir bleiben sehr gespannt, wie diese Geschichte weitergehen wird.

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Arthropoda (Phylum) > Crustacea (Subphylum) > Multicrustacea (Superclass) > Malacostraca (Class) > Eumalacostraca (Subclass) > Peracarida (Superorder) > Mysida (Order) > Mysidae (Family) > Leptomysinae (Subfamily) > Mysidopsini (Tribe) > Mysidopsis (Genus) > Mysidopsis zsilaveczi (Species)

Bilder

Männlich


Allgemein


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