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Sphaerechinus granularis Violetter Seeigel

Sphaerechinus granularis wird umgangssprachlich oft als Violetter Seeigel bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nur für erfahrene Halter geeignet. Es wird ein Aquarium von mindestens 500 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
1128 
AphiaID:
124427 
Wissenschaftlich:
Sphaerechinus granularis 
Umgangssprachlich:
Violetter Seeigel 
Englisch:
Purple-Spined Sea Urchin 
Kategorie:
Seeigel 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Echinodermata (Stamm) > Echinoidea (Klasse) > Camarodonta (Ordnung) > Toxopneustidae (Familie) > Sphaerechinus (Gattung) > granularis (Art) 
Erstbestimmung:
(Lamarck, ), 1816 
Vorkommen:
Algerien, Azoren, Britische Inseln, Europäische Gewässer, Kanarische Inseln, Kapverdische Inseln, Madeira, Marokko, Mittelmeer, Nord-Afrika, Spanien, Straße von Gibralta, Tunesien 
Meerestiefe:
3 - 260 Meter 
Größe:
bis zu 12cm 
Temperatur:
15,5°C - 19,6°C 
Futter:
Algen 
Aquarium:
~ 500 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Nur für erfahrene Halter geeignet 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2017-09-05 21:14:03 

Haltungsinformationen

(Lamarck, 1816)

Vermutlich Algenfresser, aquaristisch ist uns wenig bekannt.

Synonyme:
Cidaris sardica Leske, 1778
Echinus (Toxopneustes) albidus (L. Agassiz, 1841)
Echinus (Toxopneustes) brevispinosus (Blainville, 1825)
Echinus (Toxopneustes) granularis (Lamarck, 1816)
Echinus albidus L. Agassiz, 1841
Echinus brevispinosus Blainville, 1825
Echinus dubius Blainville, 1825
Echinus granularis de Lamarck, 1816
Echinus subglobiformis Blainville, 1825
Sphærechinus brevispinosus (Blainville, 1825)
Sphærechinus ovarius Lambert & Thiéry, 1914
Sphaerechinus roseus Russo, 1893
Strongylocentrotus granularis (Lamarck, 1816)
Toxopneustes brevispinosus (L. Agassiz, 1841)

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Echinodermata (Phylum) > Echinozoa (Subphylum) > Echinoidea (Class) > Euechinoidea (Subclass) > Carinacea (Infraclass) > Echinacea (Superorder) > Camarodonta (Order) > Echinidea (Infraorder) > Odontophora (Superfamily) > Toxopneustidae (Family) > Sphaerechinus (Genus) > Sphaerechinus granularis (Species)

Bilder

Allgemein

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Erfahrungsaustausch

Muehli am 04.09.17#3
Ich habe mir einen diesern schönen Seeigel aus Kroatien/Krk mitgenommen. Durch Glück fand ich ein kleines Exemplar im Flachwasserbereich, etwa 6cm Körperdurchmesser. Üblicherweise kommen die Tiere dort viel tiefer vor, meistens zwischen 5 und 20m (99%). Die Wassertemperatur ist dort unten um die 20°C. Erstaunlicherweise kommen fast nur große, scheinbar ausgewachsene Tiere vor, ich konnte kaum einen halbwüchsigen finden und nur dieses eine, kleine Exemplar. Am flachen Strand war das Wasser deutlich wärmer und ich wollte einen Versuch wagen, da ein kleines Tier im flachen, warmen Wasser sicherlich die besseren Überlebenschancen hat.
Leider ist mir der Seeigel nach zwei Wochen im Becken verstorben. Nach dem Transport war er super fit, hat garantiert keine Luft erwischt und machte sich daran, die Rückscheibe zu säubern. Er liebt offensichtlich Kalkrotalgen, die bei mir reichlich vorhanden sind und er regelrechte Schneisen reingezogen hat. Er kommt aber nicht ganz in Ecken oder Vertiefungen, also ein völliger Kahlschlag kann es nicht werden. Er kommt mit seinem Mund einfach nicht gut genug hin und frisst lieber auf Spitzen und Erhebungen als in Versenkungen. Angebotenen Salat oder Algen wollte er nicht fressen, vermutlich sind die Kalkrotalgen leckerer und er hat sich den Salat lieber als Tarnung aufgesetzt.
Nach dem Transport und Einsetzen ins Becken war er eine Woche sehr aktiv und ich musste wieder mal die Frontscheibe reinigen. Der Igel saß 15cm neben dem Magnetreiniger und ich hab ihn großzügig ausgespart. Scheinbar hat ihn das Scheibenreinigen trotzdem so erschreckt, dass er eine halbe Stunde später begann, seine Stacheln abzuwerfen. Am nächsten Tag stoppte das. Er war zwar gerupft, aber voll aktiv und auch nachts sehr fleißig. Ich habe dann, eine Woche später, das Becken etwas umgeräumt - scheinbar hat ihn das wieder so gestresst, dass er am nächsten Tag alle Stacheln abgeworfen hatte und er lose rumlag. Ich kann mir selbst keinen anderen Reim drauf machen, restliches Becken steht einwandfrei. Auch die anderen Seeigel, die ich mitgebracht habe (Paracentrotus lividus) zeigen keinerlei Anzeichen für Probleme, das Aquarium wird mit LED beleuchtet und hat maximal 25°C.

Ich würde also sagen, zumindest mein Exemplar ist sehr, sehr sensibel. Allgemein wohl eher schlecht fürs Aquarium geeignet, unabhängig von der Temperaturproblematik.
Sibella am 18.04.10#2
Habe über fünf Jahre beobachtet, dass er immer seltener geworden ist. Vor fünf Jahren habe ich etwa fünf Exemplare gesehen, dann keine und letztes jahr eines.
DirtyHarry am 07.11.08#1
Habe diesen Seeigel vor ca. 10 Jahren von Sardinien mitgebracht. Das Problem ist, daß ich sie fast nur in Größen von 10cm und größer fand. Diese machten schon bei der Hälterung am Urlaubsort Probleme.
Dann fand ich jedoch 2 Stück in der Größe von 4-5 cm. Diese brachte ich gut nach Deutschland und hielten sich auch gut im Aquarium. Sie befreiten Steine u. Rückscheibe von Grünalgen. Der eine hielt im Aquarium 2Jahre, der andere 4 Jahre. Beide wuchsen in der Zeit auch.
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Unterhaltung

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