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Thysanoessa raschii Arktischer Krill, pelagische Leuchtgarnele

Thysanoessa raschii wird umgangssprachlich oft als Arktischer Krill, pelagische Leuchtgarnele bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


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Eingestellt von AndiV.
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Arctic Ocean Diversity Bilddetail


Steckbrief

lexID:
11260 
Wissenschaftlich:
Thysanoessa raschii 
Umgangssprachlich:
Arktischer Krill, pelagische Leuchtgarnele 
Englisch:
Arctic krill 
Kategorie:
Andere Krebstiere 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Arthropoda (Stamm) > Malacostraca (Klasse) > Euphausiacea (Ordnung) > Euphausiidae (Familie) > Thysanoessa (Gattung) > raschii (Art) 
Erstbestimmung:
(M. Sars, ), 1864 
Vorkommen:
Alaska, Arktische Gewässer, Britische Inseln, Europäische Gewässer, Färöer-Inseln, Golf von Maine, Grönland (Kalaallit Nunaat), Island, Japan, Lofoten, Nordsee, Ochotskisches Meer, Russland, Skandinavien, Spitzbergen (Svalbard) 
Meerestiefe:
0 - 500 Meter 
Größe:
2 cm - 2,5 cm 
Temperatur:
-1°C - 11,2°C 
Futter:
Invertebraten (Wirbellose), Phytoplankton (Pflanzliches Plankton), Ruderfußkrebse (Copepoden), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2017-12-09 08:41:39 

Haltungsinformationen

Die Leuchtgarnele oder auch Arktischer Krill genannt, kommt in sehr großen Schwärmen in den kalten subarktischen Gewässern von den Europäischen Küsten bis an die Ostküste der USA vor, und gehört als wichtiges Bestandteil zur Nahrungskette, insbesondere für Fische, Wale und Seevögel, Robben, Tintenfischen, Kalmaren und Krebsen.

Der Arktische Krill wird zwar nur bis 2,5 cm lang, ein Wal kann am Tag mehrere Hundert Kilogramm davon fressen und Fett für entbehrungsreichere Zeiten ansammeln.

Der Krill ist reich an Nährstoffen und Proteinen, Omega-3 + Omega-6 Fettsäuren und enthält wichtige Antioxidantien, die schädliche freie Radiale innerhalb des Körpers einfangen können.

Dieses kleine Krebstierchen steht im unteren Bereich der Nahrungskette und ist für viele andere Meeresbewohner ein unverzichtbares Futtertier, aber je kleiner die marinen Lebewesen sind, desto größer und heftiger leiden diese wichtigen Tiere unter der steigenden Umweltverschmutzung.

Da der Mensch am Ende der Nahrungskette steht, sollte er im eigenen Interesse auf gesunde Krillbestände und die Erderwärmung achten, sonst kommen irgendwann einmal keine Fischstäbchen mehr auf unsere Teller.

Thysanoessa raschii ist eine der am weitesten verbreiteten Krillarten überhaupt.


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