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Meganyctiphanes norvegica Leuchtgarnele oder Norwegischer Krill

Meganyctiphanes norvegica wird umgangssprachlich oft als Leuchtgarnele oder Norwegischer Krill bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


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Eingestellt von AndiV.
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Rudolf Svensen, Norwegen Bilddetail


Steckbrief

lexID:
11236 
AphiaID:
110690 
Wissenschaftlich:
Meganyctiphanes norvegica 
Umgangssprachlich:
Leuchtgarnele oder Norwegischer Krill 
Englisch:
Norwegian Krill, Atlantic Krill 
Kategorie:
Andere Krebstiere 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Arthropoda (Stamm) > Malacostraca (Klasse) > Euphausiacea (Ordnung) > Euphausiidae (Familie) > Meganyctiphanes (Gattung) > norvegica (Art) 
Erstbestimmung:
(M. Sars, ), 1857 
Vorkommen:
Arktische Gewässer, Barentsee, Biscaya, Britische Inseln, Europäische Gewässer, Färöer-Inseln, Golf von Maine, Grönland (Kalaallit Nunaat), Island, Lofoten, Nord-Atlantik, Nordsee, Ostsee, Russland, Skandinavien, Spanien, Spitzbergen (Svalbard), USA 
Meerestiefe:
100 - 600 Meter 
Größe:
2,2 cm - 4,5 cm 
Temperatur:
0,5°C - 15°C 
Futter:
Algen, Bakterien, Detritus, Debris (totes organisches Material), Phytoplankton (Pflanzliches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2018-07-19 19:10:07 

Haltungsinformationen

Die Leuchtgarnele oder auch Norwegischer Krill genannt, kommt in sehr großen Schwärmen von Nordafrika bis in den kalten subarktischen Gewässern von Grönland bis an die Ostküste der USA vor, und gehört wichtiges Bestandteil zur Nahrungskette, insbesondere für Fische, Wale und Seevögel, Robben, Tintenfischen, Kalmaren und Krebsen.
Der Norwegische Krill wird zwar nur bis 4,5 cm lang, ein Wal kann am Tag einige Hundert Kilo davon fressen und Fett für entbehrungsreichere Zeiten ansammeln.
Der Krill ist reich an Nährstoffen und Proteinen, Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren und enthält wichtige Antioxidationen, die schädliche freie Radiale innerhalb des Körpers einfangen können.

Dieses kleine Krebstierchen steht im unteren Bereich der Nahrungskette und ist für viele andere Meeresbewohner ein unverzichtbares Futtertier, aber je kleiner die marinen Lebewesen sind, desto größer und heftiger trifft sie die Umweltverschmutzung.
Da der Mensch am Ende der Nahrungskette steht, sollte er im eigenen Interesse auf gesunde Krillbestände und die Erderwärmung achten, sonst kommen irgendwann einmal keine Fischstäbchen mehr auf unsere Teller.

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