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Temnopleurus alexandri Seeigel

Temnopleurus alexandri wird umgangssprachlich oft als Seeigel bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
10935 
Wissenschaftlich:
Temnopleurus alexandri 
Umgangssprachlich:
Seeigel 
Englisch:
Alexanders Sea Urchin, Collector urchin 
Kategorie:
Seeigel 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Echinodermata (Stamm) > Echinoidea (Klasse) > Camarodonta (Ordnung) > Temnopleuridae (Familie) > Temnopleurus (Gattung) > alexandri (Art) 
Erstbestimmung:
(Bell, ), 1884 
Vorkommen:
Australien, Great Barrier Riff, Indien, Indischer Ozean, Queensland, Südchinesisches Meer, Timor-Leste, West-Pazifik, Zentral-Pazifik 
Meerestiefe:
9 - 73 Meter 
Größe:
bis zu 6cm 
Temperatur:
23,8°C - 26,7°C 
Futter:
Algen, Herbivor (pflanzenfressend), Seegras, Wasserpflanzen 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
  • Temnopleurus apodus
  • Temnopleurus decipiens
  • Temnopleurus hardwickii
  • Temnopleurus michaelseni
  • Temnopleurus reevesii
  • Temnopleurus toreumaticus
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2017-07-26 18:28:17 

Haltungsinformationen

(Bell, 1884)

Der Seeigel Temnopleurus alexandri kommt in einer recht breiten Farbpalette von grün, lila und weiß vor, hierauf setzen die Stachels des Igels sogar noch einen drauf, sie variieren von der Basis der Schale (Innenskelett) bis zu den weißen Spitzen in einer Farbkombination aus, grün und violett, lila / weiß, weiß / rotbraun, grün und braun.

Die Stacheln des Seeigels haben mehrere sehr nützliche Funktionen für das Tier:
- sie schützen das Tier vor Fressfeinden, und der Igel muss sich hierfür nicht "einigeln"
- sie unterstützen die Pseudopodien (Scheinfüßchen) des Igels bei der Fortbewegung
- in den Stacheln verfangen sich regelmäßig große Mengen an Futterpartikeln
- sie bieten der Wasserströmung einen aktiven Widerstand

Andere Seeigel, wie z.B. die Lederseeigel, haben an ihren Stacheln sogar Giftblasen!

Seeigel besitzen zwei unterschiedliche Arten von Stacheln, die Stacheln an der mündlichen Achse der Schale sind spatelförmig, während die der Aboralseite (Zum Darm hin gerichtete Seite) sich zur Spitze hin verjüngen.
Der Mund des Seeigels sitzt in der Mitte unter dem runden Körper und hat fünf zahnähnliche Platten zum Fressen.

Die Schale des Igels kann einen Durchmesser von bis zu 8,6cm erreichen und hat eine konische Form.
Die Stacheln sind interessanterweise alle gleich lang, und können sich nach Verletzungen / Abbrechen regenerieren, sie erreichen eine maximalen Länge 1,2 cm.

Seeigel "sehen" mit ihren Pseudopodien, an den Fußfortsätzen und in Gruben auf der harten Oberfläche des Tieres befinden sich sogenannte Fotorezeptorzellen, die Igel können hiermit nicht nur zwischen hell und dunkel unterscheiden, sondern auch die Lichteinfallsrichtung erkennen.

Zur eigenen Sicherheit sollten Badegäste in unbekannten Gewässern unbedingt Badeschuhe benutzen, abgebrochene Stacheln führen zu heftigen Schmerzen, Entzündungen und müssen oftmals operativ entfernt werden.
Zudem verhindern sie Giftinjektionen z. B. durch Lederseeigel!

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Echinodermata (Phylum) > Echinozoa (Subphylum) > Echinoidea (Class) > Euechinoidea (Subclass) > Carinacea (Infraclass) > Echinacea (Superorder) > Camarodonta (Order) > Temnopleuridea (Infraorder) > Temnopleuridae (Family) > Temnopleurus (Genus) > Temnopleurus alexandri (Species)

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