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Coenocyathus cylindricus Großpolypige Steinkoralle

Coenocyathus cylindricus wird umgangssprachlich oft als Großpolypige Steinkoralle bezeichnet. Haltung im Aquarium: Kaltwassertier. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
10818 
AphiaID:
135149 
Wissenschaftlich:
Coenocyathus cylindricus 
Umgangssprachlich:
Großpolypige Steinkoralle 
Englisch:
Coenocyathus Cylindricus  
Kategorie:
Steinkorallen LPS 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Scleractinia (Ordnung) > Caryophylliidae (Familie) > Coenocyathus (Gattung) > cylindricus (Art) 
Erstbestimmung:
Milne Edwards & Haime, 1848 
Vorkommen:
Biscaya, Mittelmeer, Ost-Atlantik, Senegal, Spanien, West-Afrika 
Meerestiefe:
65 - 250 Meter 
Größe:
bis zu 8,9cm 
Temperatur:
°C - 15,4°C 
Futter:
Gelöste anorganische Stoffe (z.B. NaCL,CA, Mag, K, I.P), Gelöste organische Stoffe (z.B. Kohlenhydrate, Proteine, Nukleinsäuren...), Zooplankton (Tierisches Plankton), Zooxanthellen / Licht 
Schwierigkeitsgrad:
Kaltwassertier 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Anhang II (kommerzieller Handel nach einer Unbedenklichkeitsprüfung des Ausfuhrstaates möglich) 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2017-06-17 09:48:11 

Haltungsinformationen

Milne-Edwards & Haime, 1848

Wenn die Menschen über Korallen sprechen, dann assoziieren sie in den meisten Fällen tropisch warme Gewässer und Riffe, die wenigsten wissen, dass es auch viele Kaltwasserkorallen gibt, die ihren tropischen Vertretern in punkto Schönheit nicht zurückstehen.
Kaltwasserkorallen sind auch nach vielen Jahren der Forschung noch "unbekannte Wesen", die man nicht mal so eben in einem Fachhandelsgeschäft oder über das Internet kaufen kann.
Diese Korallen leben oftmals in Tiefen, in denen sie keine Symbiose mit energieliefernden Zooxanthellen eingehen können, in diese Wassertiefen gelangt nicht genügend Licht, um die Fotosynthese durchführen zu können.

Aus diesem Grund die die Korallen auf den Fang von Zooplankton angewiesen, dass sie mit feinem Kämmen in den Polypenköpfen aus dem Wasser einfangen.

Grundsätzlich könnten Kaltwasserkorallen mit einer angepassten Wassertemperatur, einem sparsamen Lichteinsatz und unter Zuführung von Plankton auch gut in Aquarien gehalten werden.

Die großpolypige Steinkoralle Coenocyathus cylindricus wurde bereits 1848 erstbeschrieben, die Wissenschaftler, Dr. Álvaro Altuna und Dr. Pablo J. López-González haben die Koralle in dem zu Spanien gehörenden Teil der Biskaya im Ost-Atlantik nachgewiesen.

Synonym: Coenocyathus lobatus Chevalier, 1966

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Cnidaria (Phylum) > Anthozoa (Class) > Hexacorallia (Subclass) > Scleractinia (Order) > Caryophylliidae (Family) > Coenocyathus (Genus) > Coenocyathus cylindricus (Species)

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