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Iconaster longimanus Ikonenstern, Doppelstern

Iconaster longimanus wird umgangssprachlich oft als Ikonenstern, Doppelstern bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Es wird ein Aquarium von mindestens 400 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
1073 
Wissenschaftlich:
Iconaster longimanus 
Umgangssprachlich:
Ikonenstern, Doppelstern 
Englisch:
Double Sea Star, Icon star 
Kategorie:
Seesterne 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Echinodermata (Stamm) > Asteroidea (Klasse) > Valvatida (Ordnung) > Goniasteridae (Familie) > Iconaster (Gattung) > longimanus (Art) 
Erstbestimmung:
(Möbius, 1859) 
Vorkommen:
Arabisches Meer, Australien, China, Indonesien, Malaysia, Philippinen, Singapur, Südchinesisches Meer, West-Pazifik 
Meerestiefe:
6 - 85 Meter 
Größe:
10 cm - 30 cm 
Temperatur:
23°C - 27°C 
Futter:
Bakterien, Detritus, Debris (totes organisches Material), Es liegen keine gesicherten Informationen vor, Invertebraten (Wirbellose), Moostierchen (Bryozoen), Schwämme, Seescheiden (Ascidiacea), Zoobenthos (in der Bodenzone lebende Tiere) 
Aquarium:
~ 400 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-03-29 12:21:52 

Haltungsinformationen

Iconaster longimanus (Möbius, 1859)

Iconaster longimanus, der Ikonenstern oder Doppelstern ist ein Seestern aus der Familie der Goniasteridae. Es lebt im westlichen und zentralen Indopazifik. Der Gattungsname stammt aus dem griechischen Eikon, was "Porträt" oder "Bild" bedeutet und möglicherweise auf die Art und Weise verweist, wie die Randplatten den Stern umrahmen. Der Artname "longimanus" stammt aus dem lateinischen longus manus und bezieht sich auf die langen, schlanken Arme.

Iconaster longimanus hat fünf dünne, sich verjüngende, abgeflachte Arme.Er wächst bis zu einem Durchmesser von etwa 30 cm, die Zentralscheibe erreicht etwa 10 cm Durchmesser. Der schöne Seestern hat eine kleine Reihe großer Platten, die Mosaikfliesen ähneln und sich farblich von der Zentralscheibe abheben. Der Rand ist normalerweise braun mit symmetrisch angeordneten dunkelbraunen Bändern und die Zentralscheibe ist orange-braun.

Iconaster longimanus stammt aus dem tropischen Westen und dem zentralen Indopazifik. Er kommt in Südostarabien, den Philippinen, Singapur, Malaysia, das Südchinesische Meer, Indonesien sowie Nord- und Westaustralien vor. Der Seestern ist in Tiefen zwischen 6 und 85 Metern in tiefen Riffgebieten zu finden. Häufig in Singapur abzutreffen, wo sein typischer Lebensraum niedrigere Riffabhänge und angrenzende Schuttgebiete sind, wo sich Lithophyten ernähren, die auf Felsen und Korallenfragmenten wachsen.

Über die Ernährungsgewohnheiten von Iconaster longimanus ist nicht viel bekannt, aber es wird angenommen, dass Detritus Bakterien, Mikroorganismen und kleine benthische Invertebraten in die Ernährung aufgenommen wird.

Dieser Seestern produziert große "Eiergelee", die sich ohne Larvenstadium direkt zu jugendlichen Seestern entwickeln.

Helle, weißliche Varianten sind als "Albino" auf dem Markt. Ob es tatsächlich eine Albino-Form ist oder doch eine eigene Art, ist nicht bekannt.

Synonyme:
Archaster lucifer
Astrogonium longimanus
Astrogonium souleyeti
Dorigona longimana
Goniaster longimanus
Pentagonaster longimanus

Weiterführende Links

  1. wikipedia englisch (en)
  2. WoRMS (en)

Bilder

Allgemein


Erfahrungsaustausch

Chris F am 12.03.06#2
Kleiner Nachtrag. Nach 7.5 Monaten im Becken ist er gestorben. Da er scbon seit über 2 Monaten immer wieder von der Scheibe oder den Steinen abfiel (Schwächeanfall?) vermute ich das es am Futtermangel lag.
Futter hatte er leider seit meinem damaligen Eintrag nie wieder angenommen.
Chris F am 26.11.05#1
Halte diesen hübschen Seestern zwar erst seit dem 1.8.05, aber will trotzdem mal einiges schreiben...
Ich kann bisher dem oben stehenden Text nicht zustimmen. Er ist nur sehr selten auf meinem (Sand/Kiesgemisch) Boden - 95% der Zeit hängt er an den Scheiben und ab und zu auf dem Lebendgestein. Das er sich von Seescheiden, etc. ernährt kann ich weder bestreiten noch bestätigen. Einige Seescheiden leben ungescholten an meinen LSteinen. Habe ihn ein paar mal beim ablutschen der Algen an den Scheiben beobachtet.
Komischerweise hat er sich 2 mal auf kleine Bananenstücke gestürtzt (im Eiltempo sahs er plötzlich drauf) und dann wieder hat er sie vor kurzem ignoriert...weiss nicht ob es an der Bananensorte lag!!! Futtertabletten oder Norialgen mochte er bisher nicht.
Er scheint sich im Becken wohlzufühlen und stört auch keine meiner Bewohner - auf Korallen latscht er ebenfalls nicht...mehr später...
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