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Ampelisca eschrichtii Flohkrebs

Ampelisca eschrichtii wird umgangssprachlich oft als Flohkrebs bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nicht für Heimaquarien geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


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Foto: Spitzbergen, Norway

Eingestellt von AndiV.
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Anders Salesjö, Schweden Bilddetail


Steckbrief

lexID:
10344 
Wissenschaftlich:
Ampelisca eschrichtii 
Umgangssprachlich:
Flohkrebs 
Englisch:
Amphipod 
Kategorie:
Andere Krebstiere 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Arthropoda (Stamm) > Malacostraca (Klasse) > Amphipoda (Ordnung) > Ampeliscidae (Familie) > Ampelisca (Gattung) > eschrichtii (Art) 
Erstbestimmung:
Krøyer, 1842 
Vorkommen:
Arktische Gewässer, Kanada, Spitzbergen (Svalbard), Südlicher Ozean 
Meerestiefe:
1 - 788 Meter 
Größe:
bis zu 0,22cm 
Temperatur:
-1,7°C - 9,11°C 
Futter:
Es liegen keine gesicherten Informationen vor, Plankton 
Schwierigkeitsgrad:
Nicht für Heimaquarien geeignet 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
  • Ampelisca abdita
  • Ampelisca abyssicola
  • Ampelisca acinaces
  • Ampelisca acris
  • Ampelisca aequicornis
  • Ampelisca agassizi
  • Ampelisca albedo
  • Ampelisca amblyops
  • Ampelisca amblyopsoides
  • Ampelisca anisuropa
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2017-01-19 20:34:11 

Haltungsinformationen

Krøyer, 1842

Kleine Tiere ganz groß!
Flohkrebse kommem in den unterschiedlichsten fantastischen Formen, Farben und Größen vor und messen nur wenige Millimter, gehören aber dennoch zu den ganz Größen der marinen Welt, da sie als Bestandteil des Zoopülanktons in der Nahrungskette eine sehr wichtige Funktion haben.
Klein frisst groß, Zooplankton frisst Zooplankton und wird schließlich wiederum von größeren Tieren wie Fischen, Quallen, Krustentieren, dem größten heute lebenden Tier, dem Walhai, etc. gefressen.
Ohne diese Kleinstlebewesen kann es die heutige Artenvielfalt in unseren Ozeanen nicht geben, und es ist vorstellbar, welchen Einfluß der Menswch mit seinen Abfällen, Giften, Müll und sonstigen illegal verklappten Stoffen auf diese empfindlichen und zarten Wesen, ihre Entwicklung und ihr Dasein hat.
Leider geht es heutzutage nur um Geld und Proftite, und erst wenn Arten als ausgestorben gelten, nimmt man davon ggf. eine Randnotiz davon wahr.

2050, so wissenschaftliche Studien, wird Fisch als Lebensmittel für 50% der Menschheit nicht mehr bezahlbar sein, der Hunger nach marinem Eiweiss steigt ins Unermessliche, der Mensch plündert die Ozeane.
Mit diesem Wissen sollte eigentlich klar sein, dass den Kleinsten innerhalb der Nahrungskette auch einbesonderer Schutz zukommen sollte, ohne "klein" kein "groß"!

Synonyme:
Ampelisca dubia Boeck, 1871
Ampelisca ingens Bate, 1862
Ampelisca pacificus Gurjanova, 1955
Ampelisca pelagicus (Stimpson, 1853)
Ampelisca propinqua Boeck, 1871
Pseudopthalmus pelagicus Stimpson, 1853

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Arthropoda (Phylum) > Crustacea (Subphylum) > Multicrustacea (Superclass) > Malacostraca (Class) > Eumalacostraca (Subclass) > Peracarida (Superorder) > Amphipoda (Order) > Gammaridea (Suborder) > Ampeliscidae (Family) > Ampelisca (Genus) > Ampelisca eschrichtii (Species)

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