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Haloa japonica Japanische Blasenschnecke

Haloa japonica wird umgangssprachlich oft als Japanische Blasenschnecke bezeichnet. Haltung im Aquarium: Kaltwassertier. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
10285 
AphiaID:
1374250 
Wissenschaftlich:
Haloa japonica 
Umgangssprachlich:
Japanische Blasenschnecke 
Englisch:
Japanese Bubble Snail 
Kategorie:
Kopfschildschnecken 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Gastropoda (Klasse) > Cephalaspidea (Ordnung) > Haminoeidae (Familie) > Haloa (Gattung) > japonica (Art) 
Erstbestimmung:
(Pilsbry, ), 1895 
Vorkommen:
Adria, Golf von Kalifornien / Baja California, Japan, Korea, Mittelmeer, Nord-Pazifik, Ost-Atlantik, Spanien, Thailand, USA, West-Atlantik , West-Pazifik 
Meerestiefe:
Meter 
Temperatur:
~ 10°C 
Futter:
Algen 
Schwierigkeitsgrad:
Kaltwassertier 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
  • Haloa binotata
  • Haloa flavescens
  • Haloa margaitoides
  • Haloa ovalis
  • Haloa rotundata
  • Haloa vitrea
  • Haloa yamagutii
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-12-19 11:52:18 

Haltungsinformationen

Haloa japonica (Pilsbry, 1895)

Es gab einige Verwirrung über die Identität und den korrekten Namen dieser Blasenschnecke aus den USA. Dort wurde die Schnecke im Jahr 1989 als Haminoea callidegenita beschrieben. Dies gilt nun als Junior-Synonym und damit ungültiges Synonym. Die korrekte Bezeichnung ist Haloa japonica.

Haloa japonica hat eine dünne innenliegende Schale. Wie auch andere Schnecken ihrer Gattung ernährt sie sich herbivor, hauptsächlich von Kieselalgen (Diatomen).

Die Blasenschnecke zeigt ein ungewöhnliches Verhalten, indem sie einige Nachkommen als schwimmende und nicht fressende Veligerlarven hervorbringt und andere, die sich nach dem Schlüpfen sofort zu kriechenden Jungtieren entwickeln.

Bei Haloa japonica wurde nachgewiesen, dass diese Blasenschnecke ein Zwischenwirt für einen gefährlichen Parasiten ist, der die Wurmkrankheit Schistosomiasis (Bilharziose) verursacht.Es kommen auch sehr schwere Krankheitsverläufe beim Menschen durch diesen Parasiten vor. Es treten Juckreiz an der Eintrittsstelle der Larven auf, gefolgt von Hautausschlägen, Quaddeln, Ödemen mit Auftreten von Fieber. Es kann die Blase beim Menschen befallen werden, zu kronischen Blasenentzündungen und im schlimmsten Fall zu Blasenkrebs führen. Außerdem können durch den Erreger Leber, Milz, Lunge und Darm des Menschen geschädigt werden.

Eine Sonderform einer Zerkarien-Infektion ist die auch bei uns vorkommende Bade-Dermatitis, die zwar unangenehm aber nicht gefährlich sein soll.

Synonyme:
Haminaea callidegenita Gibson & Chia, 1989
Haminea binotata var. japonica Pilsbry, 1895 (basionym)
Haminoea callidegenita Gibson & Chia, 1989 (junior synonym)
Haminoea japonica Pilsbry, 1895

Weiterführende Links

  1. EOL (en)
  2. Wikipedia (de)
  3. WoRMS (en)

Bilder

Allgemein


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