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Haltungserfahrungen

Ecsenius gravieri thumbnail

Earl Mobile @ Ecsenius gravieri am 05.04.07

Diese Fische ahmen den giftigen Säbelzahnschleimfisch Meiacanthus nigrolineatus nach. Ihre Mimikry wird von Riffräubern selten durchschaut, was ihnen einen großen Schutz bietet. Aber auch der Aquarianer hat im indirekten Vergleich meist Schwierigkeiten, die korrekte Art zu bestimmen: Escenius trägt wie alle Schleimfische Tentakeln zwischen den Augen, hat häufig ein satteres Blau.
Daher ist beim Kauf unbedingt darauf zu achten, denn Meiacanthus-Arten besitzen eine Giftdrüse an der Wurzel ihrer Zähne. Bei einem Biss, der bei M. nigrolineatus jedoch nur zur Verteidigung erfolgt, können andere Tiere aber erhebliche Schäden erfahren, sogar sterben. Der Pfleger wird bei einem Biss jedoch "nur" mit Schwellungen und Entzündungen zu kämpfen haben. Ein Gang zum Arzt sollte zum Ausschluss einer Allergie aber in jedem Fall erfolgen.

Diese Mimikry kann man sich als Aquarianer zunutze machen: In der freien Wildbahn schwimmen beide Arten miteinander im freien Wasser, was für Arten der Gattung Escenius sehr ungewöhnlich ist.

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Earl Mobile @ am 03.04.07

N. oshimai sollte paarweise mit einer ausreichend großen Anemone gehalten werden. Als Wirtsanemonen eigenen sich Arten der Gattungen Stichodactyla, Heteractis, Cryptodendrum, Entacmaea und Gyrostoma. Die Arten der Gattung Neopetrolisthes leben nicht symbiotisch, sondern karpotisch mit ihren Wirten, d.h. nicht beide Partner haben einen Vorteil, aber keiner hat einen echten Nachteil - denn die Krabben nutzen die Anemone nur zum Schutz.

Neopetrolisthes oshimai wurde 2003 von Fujita und Osawa in einer Revision mit N. maculatus gleich gestellt, sodass N. oshimai nun als Farbvariante von N. maculatus angesehen wird.
Man kann sie zwar miteinander verpaaren, doch glückt dies bei Paaren gleichen Aussehens öfter denn bei unterschiedlichen Partnern. In der Natur kommen jedoch fast nur gleich gefärbte Paare vor.

"Was ist das?"

keine