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Aka coralliphaga Gelber Bohrschwamm

Aka coralliphaga wird umgangssprachlich oft als Gelber Bohrschwamm bezeichnet. Haltung im Aquarium: Expertentier, Pflege über einen längeren Zeitraum äußerst schwierig. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
7195 
AphiaID:
166912 
Wissenschaftlich:
Aka coralliphaga 
Umgangssprachlich:
Gelber Bohrschwamm 
Englisch:
Variable Boring Sponge 
Kategorie:
Schwämme 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Porifera (Stamm) > Demospongiae (Klasse) > Haplosclerida (Ordnung) > Phloeodictyidae (Familie) > Aka (Gattung) > coralliphaga (Art) 
Erstbestimmung:
Rützler, 1971 
Vorkommen:
Bahamas, Barbados, Belize, Costa Rica, Florida, Golf von Mexiko, Jamaika, Karibik, Niederländischen Antillen, Panama, Puerto Rico, USA, West-Atlantik  
Größe:
bis zu 6cm 
Temperatur:
22°C - 28°C 
Futter:
Filtrierer, Plankton 
Schwierigkeitsgrad:
Expertentier, Pflege über einen längeren Zeitraum äußerst schwierig 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
  • Aka dunedinensis
  • Aka duniana
  • Aka finitima
  • Aka hardyi
  • Aka rhodeae
  • Aka tasmani
  • Aka trachys
  • Aka westlandica
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2014-06-01 19:15:55 

Haltungsinformationen

(Rützler, 1971)

Um den Blick gleich auf die richtigen Tiere zu richten, den gelben, kleinen Schwämmen gilt dieser Eintrag.

Sealifebase, the sponge-guide und das Marine Species Identification Portal benennen den Schwamm als Aka coralliphaga, WoRMS hingegen gibt Siphonodictyon coralliphagum als korrekten Namen an, wir halten uns in diesem Fall an the sponge guide.

Dieser gelbe oder auch weiße Schwamm kommt in einer Reihe unterschiedlicher Gestalten vor:
Krustenförmig, in Vasenform, als kleine Röhrchen oder in Form von Fingern, die aus toten Korallenstöcken heraus ragen.

Der Schwamm kommt in Korallenriffen und an Riffabhängen vor, wo er mit Hilfe einer abgegebenen Säure faustgroße Löcher in das Substrat toter Korallen hinein bohrt.
Die Struktur des Schwamms reicht von krümelig bis zäh und derbe.

Synonyme:
Aka coralliphaga (Rützler, 1971)
Aka coralliphagum (Rützler, 1971)
Siphonodictyon coralliphagum f. incrustans Rützler, 1971
Siphonodictyon coralliphagum f. obrutum Rützler, 1971
Siphonodictyon coralliphagum f. tubulosum Rützler, 1971

Klassifikation: Biota > Animalia (Kingdom) > Porifera (Phylum) > Demospongiae (Class) > Haplosclerida (Order) > Petrosina (Suborder) > Phloeodictyidae (Family) > Siphonodictyon (Genus)

Bilder

Allgemein


Erfahrungsaustausch

Elisabeth am 17.11.15#1
Ende April 2015 kaufte ich eine Blastomussa merleti.
Da sich diese Koralle sehr gut zur Vermehrung eignet habe ich die einzelnen Polypen voneinander getrennt.
Nach dem Trennen konnte man an den einzelnen Skeletten einige gelbe Stellen erkennen.

Als ich dann die einzelnen Teile als Ableger vorbereitet habe stellte ich fest, daß der Kalk stellenweise stark abgebaut war.

Um die Koralle zu heilen, habe ich die Schwämme zunächst mechanisch von dem Schwamm entfernt.

Danach habe ich die Korallen so aufgeklebt, daß sämtliche Schwammlöcher mit Korallenkleber verschlossen wurden.

Ich meine, daß die Ableger jetzt (zwei Wochen nach der Behandlung) besser stehen und sich gut entwickeln.

Siehe hierzu meine Bilder.

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