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Pseudanthias kashiwae Fahnenbarsch

Pseudanthias kashiwae wird umgangssprachlich oft als Fahnenbarsch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Expertentier, Pflege über einen längeren Zeitraum äußerst schwierig. Es wird ein Aquarium von mindestens 500 Liter empfohlen.



Steckbrief

lexID:
495 
Wissenschaftlich:
Pseudanthias kashiwae 
Umgangssprachlich:
Fahnenbarsch 
Englisch:
Silver-streak goldie 
Kategorie:
Fahnenbarsche 
Stammbaum:
(Reich) > (Stamm) > (Klasse) > (Ordnung) > (Familie) > Pseudanthias (Gattung) > kashiwae (Art) 
Vorkommen:
Indopazifik, Japan, Malediven, Mauritius, Papua-Neuguinea, West-Pazifik 
Größe:
10 cm - 11 cm 
Temperatur:
22°C - 27°C 
Futter:
Artemia-Nauplien, Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Bosmiden (Rüsselflohkrebse), Cyclops (Ruderfußkrebse), Frostfutter (große Sorten), Lobstereier, Mysis (Schwebegarnelen), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Aquarium:
~ 500 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Expertentier, Pflege über einen längeren Zeitraum äußerst schwierig 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2006-01-30 21:58:10 

Haltungsinformationen

(Tanaka, 1918)

Wenn Fahnenbarsche, vor allem P. squaminipins und P. dispar, anfangs gut gefüttert werden, sind sie durchaus haltbare Fische.

Wichtig ist dass sie den Transport und die Zwischenhälterung gut durchstehen.
Alles in allem kein leicht zu haltender Fisch, aber mit der nötigen Pflege kann es durchaus klappen, diese wunderschönen Fische zu halten.

Alle anderen Arten, vor allem P. tuka zum Beispiel sind sehr schwer zu erhalten, unter anderem sind sie auch recht empfindlich gegen Krankheiten und Transportstress.

REGELMÄßIGE Fütterung mit: Zooplankton, lebendes Artemia, Wasserflöhe, Frostfutter wie z.B. Artemia, Mysis, Bosmiden, ...
BITTE täglich MEHRFACHE Fütterung mit [verschiedenem] Frostfutter !!

Lieber öfter wenig füttern als einmal viel. Diese Fische können keine Reserven anlegen, die ihnen über den Tag helfen.
Diese Fische brauchen mindestens drei Mal täglich, anfangs besser sechs Mal täglich, ein wenig Futter, je nach Fisch-Besatz im Aquarium.

Eine Mischung aus verschiedenen Frostfuttersorten soll am Besten geeignet sein.

Synonyme:
Anthias kashiwae (Tanaka, 1918)
Leptanthias kashiwae Tanaka, 1918


Classification: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Perciformes (Order) > Serranidae (Family) > Anthiinae (Subfamily) > Pseudanthias (Genus)

Weiterführende Links

  1. Fishbase
  2. WoRMS

Bilder

Allgemein

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Erfahrungsaustausch

Chrysokoll am 24.02.11#4
Hallo,

bei mir gab es in der Vergangenheit einen Kurzen und daher Stromausfall und da ich zudem die "Wodka-Methode" benutze ergab es sich, dass nach 5 Stunden (Zeitschaltuhr ist stehen geblieben!) für meine Fahnenbarsche und dem A. leucosternon anscheinend zu wenig Sauerstoff im Wasser vorhanden war. Leider sind die obigen alle verstorben. Alle andere Doks und sonstige Fische (z.B. Lippfische) und Tiere (z.B. Muschel, Krebsartige, Würmer usw.) haben überlebt. Es ist aber eigentlich bekannt, dass Fahnenbarsche recht Sauerstoff bedürftig sind.
Meine Aufzuchtversuche der Fahnenbarsche endeten leider immer bei der Größe von etwa 2cm. Der Übergang zu größerer Nahrung hat bei mir nicht funktioniert oder es lag an etwas anderem.

Chrysokoll am 12.08.09#3
Ich hatte im LEX berichtet, dass meine Pseudanthias kashiwae (so habe ich sie mit diesem Namen gekauft!) ableichen und wie begeistert ich war, deshalb habe ich nun versuchte möglichst viele wissenschaftliche Berichte zu dem Fisch zu erhalten. Meine hatte ich damals mit Hilfe der Buches "Atlas der Meeresfische" von Rudie H. Kuiter bestimmt.

Bei den Amerikanern findet man folgendes oft:
Pseudanthias Cooperi = "Bleeding Heart Anthias" (AMI-Bezeichnung) und
Pseudanthias kashiwae = "Tricolor Anthias" (AMI-Bezeichnung)

Dabei hat mich das Foto im LEX bestätigt. Mittlerweile denke ich, dass das Foto vom K.S. und meine Fische laut Fishbase (www.fishbase.org) eher ein Pseudanthias cooperi ist/sind. Die Schöne Färbung des Männchens zeigte der bei der Paarung! Im übrigen zeigt fishbase kein Foto oder Film von A. kashiwae!!! Auch im Netz habe ich keine Verlässliche Quelle (also Wissenschaftliche!) gefunden die einen P. kashiwae zeigt! Aber folgendes habe ich gefunden:
Bei data.gbif.org (global biodiversity information facility) steht das P. kashiwae ein falscher Name von P. kashiwae sei! Ob es nun stimmt oder nicht möchte ich nicht beurteilen, aber ich habe öfters die selben Fotos mal als P. cooperi und mal als P. kashiwae beschrieben gesehen! Nun, auch in fishbase steht (www.fishbase.org), dass Pseudanthias kashiwae (Nicht die Erstbeschreibung ist gemeint!) wie auch Pseudanthias taeniatus (Nicht die Erstbeschreibung ist gemeint!) Synonyme sind! Wobei die Erstbeschreibung von Tanaka, 1918, bzw. die von Kluzinger, 1884, laut fishbase (www.fishbase.org? ID=12776&SynCode=60386&GenusName=Pseudanthias&SpeciesName=taeniatus) jeweils korrekte Name sind.

wie nun tatsächlich ein P. kashiwae aussieht konnte ich nirgends verlässlich erfahren!

In der folgenden Seite sind sogar beide englische Namen gemischt:
www.tjorvar.is

Chrysokoll am 03.08.09#2
Leicht bei mir regelmäßig in der Dämmerung ab. Leider springen bei der Balz bzw. bei der Paarung die Männchen ab und zu aus dem Becken, so dass der Schwarm bereits das dritte mal ein neues Männchen hervorbringen mußte. Ein Männchen in Überzahl wird regelmäßig von dem dominaten Männchen verjagt, so dass er bereits abgenommen hat aber immer noch gesund ist und nach dem Futter jagt.
Ich füttere derzeit fast nur mit Trockenfutter (inkl. Vitamine). Nur für das Jagtverhalten gebe ich ab und zu Lebendfutter dazu!
P. squaminipins ist bei weitem nicht so einfach zu halten, was aber nicht die Regel sein muss!
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Unterhaltung

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