Anzeige
Fauna Marin GmbH Mrutzek Meeresaquaristik Kölle Zoo Aquaristik AQZENO Aquafair

Psammocora vaughani Kleinpolypige Steinkoralle

Psammocora vaughani wird umgangssprachlich oft als Kleinpolypige Steinkoralle bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 150 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
3612 
AphiaID:
207266 
Wissenschaftlich:
Psammocora vaughani 
Umgangssprachlich:
Kleinpolypige Steinkoralle 
Englisch:
Stony Coral 
Kategorie:
Steinkorallen SPS 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Scleractinia (Ordnung) > Psammocoridae (Familie) > Psammocora (Gattung) > vaughani (Art) 
Erstbestimmung:
Van der Horst, 1921 
Vorkommen:
Fidschi, Guam, Indonesien, Japan, Kiribati, Marshallinseln, Mikronesien, Nauru, Nördliche Mariannen, Palau, Papua-Neuguinea, Philippinen, Salomon-Inseln, Taiwan, Tuvalu, Vanuatu, Wallis und Futuna 
Meerestiefe:
8 - 20 Meter 
Größe:
bis zu 25cm 
Temperatur:
24°C - 27°C 
Futter:
Gelöste anorganische Stoffe, Gelöste organische Stoffe, Plankton, Zooxanthellen / Licht 
Aquarium:
~ 150 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Anhang II (kommerzieller Handel nach einer Unbedenklichkeitsprüfung des Ausfuhrstaates möglich) 
Rote Liste:
NT potenziell gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2018-07-02 16:19:32 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Psammocora vaughani sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Psammocora vaughani interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Psammocora vaughani bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

Psammocora vaughani
Yabe and Sugiyama, 1936

Korallen der Gattung Psammocora:

Allgemeines:
Taxonomen gehen heute von 18 Steinkorallenfamilien mit insgesamt über 100 Gattungen aus.

Die beiden Gattungen Montipora (über 70 Arten - Veron 2000) und Acropora (über 180 Arten - Veron 2000) gehören dabei zu den arten- und zahlreichsten.
Aber neben Montipora und Acropora ist natürlich auch Pocillopora, Stylophora, Porites und Psammocora für die Aquaristik interessant.

Die Gattung Psammocora umfasst folgende Arten.

Psammocora contigua
Psammocora digitata
Psammocora haimeana
Psammocora nierstraszi
Psammocora obtusangula
Psammocora profundacella
Psammocora stellata
Psammocora superficialis
Psammocora vaughani
Psammocora verrilli

Eine Identifizierung der unterschiedlichen Psammocora Korallen ist nicht in jedem Fall leicht, wenn man sich mal die Bilder auf AIMS anschaut.

Die Pflege von kleinpolypigen Steinkorallen war und ist aufgrund der Anforderungen der Korallen an Wasserqualität und Beleuchtung in der Regel weit aufwendiger, als die der meisten LPS-Korallen und der zooxanthellaten Weichkorallen.

Daher kam auch erst mit den Möglichkeiten über Abschäumung und Lebendgestein eine bessere Wasserqualität zu erzeugen, sowie mit besserer Beleuchtung und besserer Kalziumversorgung die dauerhafte Haltung und Vermehrung auf.

Seit die Haltung von SPS Korallen für viele zum erreichbaren Ziel wurde, stehen zooxanthellate Weichkorallen kaum mehr im Hauptfokus der meisten Aquarianer.
Die Identifizierung von kleinpolypigen und großpolypigen Steinkorallen ist nicht immer einfach, trotz wirklich guter Werke wie den Buch von Veron, Corals of the World, oder der AIMS Seiten – vor allem da eine eindeutige Identifikation eigentlich anhand des Kalkskelettes vorzunehmen wäre.

Man darf auch nicht vergessen, dass viele Tiere im Aquarium nicht mehr so aussehen, wie in der Natur, und durch Strömung, Licht, sowie andere Einflüsse ihr Erscheinungsbild ändern.


Zu den wichtigen Parametern gehören:

Licht:
Alle kleinpolypigen Steinkorallen benötigen eine sehr hohe Lichtstärke.
Sie sollten daher bei durchschnittlicher Beleuchtung eher oben im Becken angesiedelt werden.

Wärme/Kälte:
Korallen der Gattung Psammocora vertragen längerfristig weder Wassertemperaturen unter 20 noch über 30 Grad.
Beide Fälle werden sie mit Ausbleichen quittieren.

Strömung:
Sie vertragen eine durchaus gute Strömung, wobei niemals der Pumpenauslass direkt auf eine Koralle gerichtet sein sollte.
Am besten sind wechselnde, eher turbulente Strömungsverhältnisse geeignet.

Wasserparameter:
Spurenelemente, (Kalzium 420-440 mg/L, Magnesium 1100-1300 mg/L, KH unter 8, Strontium 8 mg/L). Wasserwechsel: mind. 5% die Woche oder 10% im Monat.

Wasserqualität:
Möglichst dauerhaft stabiles und klares Wasser, gegebenenfalls rät sich eine Kohlefilterung oder Ozonisierung zur Beseitigung von Gelbstoffen an.

Der Eimervergleich (weiße, gleich große Behältnisse, in einem frisch angesetztes Wasser, im anderen Aquarienwasser) zeigt Ihnen schnell, ob Ihr Wasser im Aquarium so klar ist, wie frisches Wasser.
Acroporas mögen es nicht in einer gelben Brühe zu stehen.

Nitrat NO3:
weniger als 5 mg/L.

Phosphat PO4:
weniger als 0,1 mg/L besser sogar im Bereich von 0,01 mg/L.

Alle genannten Steinkorallen lassen sich durch Fragmentation vermehren. Vergessen wir nicht den Aspekt des Tier – und Umweltschutzes den alle Korallenzüchter mittlerweile leisten.
Je mehr Ableger, desto weniger Entnahmen in der Natur.
Wobei sich ja auch da in den Jahren viel getan hat.
So werden heute bevorzugt Korallen aus Aquakultur angeboten und als Nachzuchttiere verkauft.

Systematik
Abteilung: Gewebetiere (Eumetazoa)
Unterabteilung: Hohltiere (Coelenterata)
Stamm: Nesseltiere (Cnidaria)
Klasse: Blumentiere (Anthozoa)
Unterklasse: Zoantharia
Ordnung: Steinkorallen
Wissenschaftlicher Name: Scleractinia


Hinweis:
Schwer zu sagen, ob es nun die Psammocora vaughani oder Psammocora profundacella ist.
Sie sehen allerdings doch etwas unterschiedlich aus, was aber auch an Licht, Strömung und anderen Dingen begründet sein kann.
Diese Psammocora kommt laut AIMS in den Fraben grünlich bis gelblich vor.

Weiterführende Links

  1. AIMS (en)
  2. IUCN Rote Liste (multi)

Bilder

Allgemein

1
1

Erfahrungsaustausch

0 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
Alle anzeigen

Unterhaltung

Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Psammocora vaughani

Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Psammocora vaughani


Was ist das?

Nachfolgend eine Übersicht an Was ist das? Einträgen, die erfolgreich Bestimmt und diesem Eintrag zugeordnet worden. Ein Blick auf die dortigen Unterhaltungen ist sicherlich interessant.