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Synaphobranchus kaupii Kaups Pfeilzahn-Aal

Synaphobranchus kaupii wird umgangssprachlich oft als Kaups Pfeilzahn-Aal bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber NOAA Photo Library

gemeinfrei
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers NOAA Photo Library

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
18607 
AphiaID:
Wissenschaftlich:
Synaphobranchus kaupii 
Umgangssprachlich:
Kaups Pfeilzahn-Aal 
Englisch:
Kaup's Arrowtooth Eel, Ray's Cutthroat, Kaup's Arrowtooth Eel, Long-nose Eel, Longnosed Eel, Northern Cutthroat Eel, Slatjaw Cutthroat Eel 
Kategorie:
Aalartige 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Teleostei (Klasse) > Anguilliformes (Ordnung) > Synaphobranchidae (Familie) > Synaphobranchus (Gattung) > kaupii (Art) 
Erstbestimmung:
Johnson, 1862 
Vorkommen:
Azoren, Bahamas, Brasilien, Britische Inseln, China, Europäische Gewässer, Färöer-Inseln, Frankreich, Golf von Maine, Grönland (Kalaallit Nunaat), Große Australische Bucht, Hawaii, Hokkaido, Indischer Ozean, Indopazifik, Irland, Island, Japan, Kanada West-Atlantik, Kanarische Inseln, Kapverdische Inseln, Karibik, Kuba, Lord-Howe-Insel, Madeira, Marokko, Mauritanien, Namibia, New South Wales (Ost-Australien), Nigeria, Nord-Afrika, Nord-Ost-Pazifik, Norforkinsel, Nova Scotia, Ost-Pazifik, Philippinen, Portugal, Saint-Pierre und Miquelon, Sankt-Lorenz-Golf, Spanien, Süd-Afrika, Tasmansee, West Sahara, West-Atlantik, West-Australien, West-Pazifik 
Meereszone:
Abyssopelagial
Das Abyssopelagial reicht von 4000 bis 6000 Metern Tiefe, hier ist die Temperatur nahe am Gefrierpunkt, der Druck ist 400 bis 600 mal höher als an der Oberfläche und es ist kein Sonnenlicht mehr vorhanden. 
Meerestiefe:
120 - 4800 Meter 
Habitate:
Bodenlebendes Meerestier (demersal), Freiwasser, in der Wassersäule, Meerwasser / Salzwasser, Tiefseeberge, Tiefseegräben, Tiefseerücken, Tiefwasserriffe (ab 200 Meter Tiefe), Wassersäule 
Größe:
70 cm - 100 cm 
Temperatur:
-1°C - 10°C 
Futter:
Aas, Kadaver, Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Garnelen, Karnivor (fleischfressend), Kleine Fische, Krill (Euphausiidae), Krustentiere, Mysis (Schwebegarnelen), Nekton (im freien Wasserraum lebende Organismen), Räuberische Lebensweise, Tintenfische, Sepien, Kraken, Kalmare (Cephalopoda), Zehnfußkrebse (Decapoden), Zoobenthos (in der Bodenzone lebende Tiere), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-09-13 13:08:29 

Haltungsinformationen

Synaphobranchus kaupii ist ein dunkelviolett grauer Aal aus der Gattung der "Halsdurchschneideraale", der in größeren Tiefen zuhause ist und daher von den allerwenigsten Menschen jemals in natura beobachtet werden kann.

Wir bedanken uns herzlich bei der NOAA Okeanos Explorer / NOAA Office of Ocean Exploration and Research für eines der wenigen in-situ Fotos des Kaups Pfeilzahn-Aal, der umgangssprachlich auch "Kaups Halsabschneideraal" bezeichnet wird.
Der englische Name "cutthroat" bedeutet wörtlich „Halsabschneider“ bzw. „jemand, der die Kehle durchschneidet“, daraus wurde offenbar scherzhaft "Halsdurchschneideraal“ gebildet, für diese Bezeichnung gibt es aber keine tatsächlichen Zusammenhänge.

Wie bei sehr vielen Tiefwasserarten ist über Synaphobranchus kaupii nur wenig bekannt, der Aal ist empfindlich für Änderungen der Wassertemperatur und vermehr sich in den Sommermonaten.

Etymologie:
Der Artame " kaupii" wurde zu Ehren des deutschen Naturforschers Johann Jacob Kaup (1803–1873), benannt, der diese Fischordnung gründlich erforscht hat“ (Kaup verfasste 1856 die erste umfassende Abhandlung über Aale).

Synonyme:
Nettophichthys retropinnatus Holt, 1891 · unaccepted > junior subjective synonym
Synaphobranchus kaupi Johnson, 1862 · unaccepted (misspelling)

Weiterführende Links

  1. FishBase (multi). Abgerufen am 12.09.2026.
  2. IUCN Red List of Threatened Species (multi). Abgerufen am 12.09.2026.

Bilder

Allgemein


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