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Trachelochismus aestuarium Ästuarien Schildbauch

Trachelochismus aestuarium wird umgangssprachlich oft als Ästuarien Schildbauch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Javier Couper (Predomalpha), New Zealand

Trachelochismus aestuarium,Northland, New Zealand 2021


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Javier Couper (Predomalpha), New Zealand Photo taken by Javier Couper. Please visit www.inaturalist.org for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
18604 
AphiaID:
Wissenschaftlich:
Trachelochismus aestuarium 
Umgangssprachlich:
Ästuarien Schildbauch 
Englisch:
Estuary Clingfish 
Kategorie:
Schildbäuche, Schildfische, Ansauger 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Teleostei (Klasse) > Gobiesociformes (Ordnung) > Gobiesocidae (Familie) > Trachelochismus (Gattung) > aestuarium (Art) 
Erstbestimmung:
Conway, Stewart & King, 2017 
Vorkommen:
Endemische Art, Neuseeland 
Meereszone:
Intertidal (Eulitoral), Gezeitenzone zwischen der Hoch- und Niedrigwasserlinie, die vom Wechsel zwischen Ebbe und Flut geprägt ist -bis 15 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
0 - 29 Meter 
Habitate:
Ästuare (Flussmündungen), Brackwasser, Buchten, Küstengewässer, Mangrovenzonen, Muschelgries-Böden, Sandige Meeresböden, Schlammige Böden / sandige Weichsubstrate, Seegraswiesen 
Größe:
bis zu 4,3cm 
Temperatur:
14°C - 22°C 
Futter:
Es liegen keine gesicherten Informationen vor, Karnivor (fleischfressend), Zoobenthos (in der Bodenzone lebende Tiere) 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-09-11 19:13:46 

Haltungsinformationen

Trachelochismus aestuarium Conway, Stewart & King, 2017

Schildfische (Gobiesocidae), auch als Schildbäuche oder Ansauger bezeichnet, sind eine Familie aus der Gruppe der Barschverwandten (Percomorphaceae).

Der Holotyp zur Beschreibung von Trachelochismus aestuarium war 24.0 mm SL; stammte aus New Zealand, Northland, Ngunguru River estuary at Ngunguru ,und wurde 1–2 m Tiefe gesammelt. Etymologie. Vom lateinischen *aestuarium* (Gezeitenbucht des Meeres), was das Vorkommen dieser Art in Ästuaren widerspiegelt.

Beschreibung: Der Kopf ist groß und dorsoventral leicht abgeflacht. Der Körper ist im vorderen Bereich mäßig dorsoventral abgeflacht und wird nach hinten hin – im Bereich der Rücken- und Afterflosse – zunehmend seitlich abgeflacht. Die breiteste Stelle des Kopfes ist breiter als die breiteste Stelle des Körpers (direkt hinter dem Kopf). Körperbreite und -höhe nehmen nach hinten hin allmählich ab. Das Auge ist groß und liegt dorsolateral am Kopf; die Augenhöhle ist in Ventralansicht sichtbar. Die Augenmitte liegt näher an der Schnauzenspitze als am Hinterrand des Kiemendeckels.Das Maul ist kurz und breit, der Vorderrand abgerundet. Das vordere Nasenloch ist eine kleine, röhrenförmige Öffnung mit einem kurzen, dünnen, lamellenartigen Hautlappen, der vom Hinterrand ausgeht. Das hintere Nasenloch ist ebenfalls röhrenförmig und liegt am anterodorsalen Rand der Augenhöhle. Die Kiemenhäute sind miteinander verwachsen und nicht mit dem Isthmus verbunden.

Färbung: Es befindet sich ein einzelner, dunkelbrauner oder schwarzer, unregelmäßiger Streifen an der Kopfseite hinter dem Auge.

Trachelochismus aestuarium ist nur aus flachen Buchten (0–29 m) und Ästuarbereichen entlang der Küste Neuseelands bekannt. Er kommt gewöhnlich in benthischen Lebensgemeinschaften vor, die durch ein Gemisch aus Muschelschalen und Bryozoen-Fragmenten geprägt sind. Einige Exemplare wurden auch in Verbindung mit Seegras (*Zostera*) und Mangroven gesammelt. Am Typusfundort tritt sie vorwiegend in Gesellschaft leerer Muschelschalen auf einem Substrat aus Feinsand und Schluff in Tiefen unterhalb der Niedrigwasserlinie (0–3 m) auf.

Die Nahrung von Trachelochismus aestuarium ist nicht bekannt. Man vermutet, dass sich der Ästuarien Schildbauch von kleinen Wirbellosen ernährt.

Die Gattung beinhaltet aktuell nur drei beschriebene Arten:
Trachelochismus aestuarium Conway, Stewart & King, 2017
Trachelochismus melobesia Phillipps, 1927
Trachelochismus pinnulatus (Forster, 1801)

Weiterführende Links

  1. fishbase (en). Abgerufen am 11.09.2026.
  2. tb.plazi.org (en). Abgerufen am 11.09.2026.

Bilder

Allgemein


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