Haltungsinformationen
Pseudonebularia fraga (Quoy & Gaimard, 1833)
Pseudonebularia fraga ist eine Gehäuseschnecke in der Familie Mitridae, die aufgrund ihrer Gehäuseform als Mitraschnecken(Bischofsmützen) bezeichnet werden. Mitraschnecken besitzen ein hohe Gehäuse mit Spindelfalten, jedoch kein Operculum zum Verschließen der Gehäuseöffnung. Es sind räuberische Arten und/oder Aasfresser.
Pseudonebularia fraga wurde ursprünglich 1833 von Jean René Constant Quoy und Joseph Paul Gaimard als Mitra fraga beschrieben. Grundlage dafür waren Exemplare, die während der wissenschaftlichen Expedition der französischen Korvette „L’Astrolabe“ unter dem Kommando von Jules Dumont d’Urville gesammelt wurden. . In der Originalpublikation wurde die Typuslokalität von Mitra fraga allgemein als die indopazifische Region angegeben, ohne genaue Koordinaten oder spezifische Fundorte zu nennen.
Der Artname „fraga“ leitet sich vom lateinischen Wort für Erdbeere "fraga" ab und bezieht sich auf die rötliche Färbung des Gehäuses.
Die Färbung besteht aus einer vorwiegend dunkelroten oder erdbeerroten Grundfarbe, die von gelblichen oder weißen Punkten und Flecken überlagert wird und so ein charakteristisches Muster bildet. Das Innere der Gehäusemündung ist weiß. Dieses auffällige, rot-gepunktete Erscheinungsbild hat zu dem Trivialnamen „Strawberry Mitre“ (Erdbeer-Mitra) geführt.
Der Protoconch ist zugespitzt und schmal-kegelförmig. Er weist etwa drei leicht gewölbte, glänzende Windungen auf.
Die Erdbeer-Mitra ernährt sich räuberisch von Spritzwürmern (Sipunculida), die häufig in Höhlungen von Korallenriffen leben. Sie nutzt einen stark dehnbaren Rüssel (Proboscis), um ihre Beute aufzuspüren und zu ergreifen. Dazu streckt Pseudonebularia fraga den Rüssel über das Substrat, bis er freiliegende Körperpartien des Spritzwurms berührt, und verschlingt das Tier anschließend im Ganzen, um es im Magen zu verdauen.
Die Art ist getrenntgeschlechtlich. Die Befruchtung erfolgt intern durch die Übertragung von Spermatophoren während der Kopulation.Die Weibchen legen Eikapseln auf Hartsubstraten wie Felsen, Korallenschutt oder Muschelschalen in flachen Riffbereichen ab; jede Kapsel enthält mehrere Embryonen. Die Larvenentwicklung durchläuft ein planktotrophes Veliger-Stadium.
Synonyme:
Mitra (Nebularia) fraga Quoy & Gaimard, 1833 · unaccepted
Mitra fraga Quoy & Gaimard, 1833 · unaccepted (original combination)
Mitra williamsi Newcomb, 1870 · unaccepted
Pseudonebularia fraga ist eine Gehäuseschnecke in der Familie Mitridae, die aufgrund ihrer Gehäuseform als Mitraschnecken(Bischofsmützen) bezeichnet werden. Mitraschnecken besitzen ein hohe Gehäuse mit Spindelfalten, jedoch kein Operculum zum Verschließen der Gehäuseöffnung. Es sind räuberische Arten und/oder Aasfresser.
Pseudonebularia fraga wurde ursprünglich 1833 von Jean René Constant Quoy und Joseph Paul Gaimard als Mitra fraga beschrieben. Grundlage dafür waren Exemplare, die während der wissenschaftlichen Expedition der französischen Korvette „L’Astrolabe“ unter dem Kommando von Jules Dumont d’Urville gesammelt wurden. . In der Originalpublikation wurde die Typuslokalität von Mitra fraga allgemein als die indopazifische Region angegeben, ohne genaue Koordinaten oder spezifische Fundorte zu nennen.
Der Artname „fraga“ leitet sich vom lateinischen Wort für Erdbeere "fraga" ab und bezieht sich auf die rötliche Färbung des Gehäuses.
Die Färbung besteht aus einer vorwiegend dunkelroten oder erdbeerroten Grundfarbe, die von gelblichen oder weißen Punkten und Flecken überlagert wird und so ein charakteristisches Muster bildet. Das Innere der Gehäusemündung ist weiß. Dieses auffällige, rot-gepunktete Erscheinungsbild hat zu dem Trivialnamen „Strawberry Mitre“ (Erdbeer-Mitra) geführt.
Der Protoconch ist zugespitzt und schmal-kegelförmig. Er weist etwa drei leicht gewölbte, glänzende Windungen auf.
Die Erdbeer-Mitra ernährt sich räuberisch von Spritzwürmern (Sipunculida), die häufig in Höhlungen von Korallenriffen leben. Sie nutzt einen stark dehnbaren Rüssel (Proboscis), um ihre Beute aufzuspüren und zu ergreifen. Dazu streckt Pseudonebularia fraga den Rüssel über das Substrat, bis er freiliegende Körperpartien des Spritzwurms berührt, und verschlingt das Tier anschließend im Ganzen, um es im Magen zu verdauen.
Die Art ist getrenntgeschlechtlich. Die Befruchtung erfolgt intern durch die Übertragung von Spermatophoren während der Kopulation.Die Weibchen legen Eikapseln auf Hartsubstraten wie Felsen, Korallenschutt oder Muschelschalen in flachen Riffbereichen ab; jede Kapsel enthält mehrere Embryonen. Die Larvenentwicklung durchläuft ein planktotrophes Veliger-Stadium.
Synonyme:
Mitra (Nebularia) fraga Quoy & Gaimard, 1833 · unaccepted
Mitra fraga Quoy & Gaimard, 1833 · unaccepted (original combination)
Mitra williamsi Newcomb, 1870 · unaccepted






Scott & Jeanette Johnson, Kwajalein Unterwater