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Pachycymbiola ferussacii Férussac Walzenschnecke

Pachycymbiola ferussacii wird umgangssprachlich oft als Férussac Walzenschnecke bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Gabriel Paladino Ibáñez, Uruguay

Pachycymbiola ferussacii,Argentina 2021


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Gabriel Paladino Ibáñez, Uruguay Gabriel Paladino Ibáñez, Uruguay. Please visit www.flickr.com for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
18260 
AphiaID:
1457763 
Wissenschaftlich:
Pachycymbiola ferussacii 
Umgangssprachlich:
Férussac Walzenschnecke 
Englisch:
Férussac Volute 
Kategorie:
Gehäuseschnecken 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Gastropoda (Klasse) > Neogastropoda (Ordnung) > Volutidae (Familie) > Pachycymbiola (Gattung) > ferussacii (Art) 
Erstbestimmung:
(Donovan, ), 1824 
Vorkommen:
Argentinien, Süd-West-Atlantik, Uruguay 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
Meter 
Habitate:
Gezeitenzone, Meerwasser, Sandige Meeresböden, Weiche Böden 
Größe:
bis zu 12,2cm 
Futter:
Es liegen keine gesicherten Informationen vor, Karnivor (fleischfressend), Muscheln (Mollusken) 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-04-09 20:02:52 

Haltungsinformationen

Pachycymbiola ferussacii (Donovan, 1824)

Pachycymbiola ferussacii ist eine Gehäuseschnecke in der Familie Volutidae, die umgangssprachlich als Walzenschnecken bezeichnet werden. Mitglieder der Familie kommen in warmen und gemäßigten Meeren vor. Sie sind größtenteils Fleischfresser, die im Sand nach Beute graben.

Der Artname "ferussacii" ehrt André Étienne de Férussac (1786–1836), einem französischen Naturforscher und Malakologen (Weichtierkundler).

Beschreibung Pachycymbiola ferussacii: Ein großes, eiförmiges bis spindelförmiges Gehäuse (bis 12,2 cm) mit relativ niedrigem Gewinde und einer weiten, ausladenden Mündung. Die Körperwindung ist deutlich ausgeprägt und glatt, obwohl schwache Wachstumsstreifen erkennbar sind. Die Gehäuseaußenseite ist im Allgemeinen hell, von gebrochenem Weiß bis zu einem hellen Beige, mit einigen dezenten bräunlichen oder violetten Schattierungen, insbesondere am Gewinde. Die Innenseite der Mündung ist glatt und weißlich. Die Spindel ist typischerweise glatt oder weist nur sehr schwache Falten auf.

Die Eikapseln sind kugelig, halbkugelförmig und flexibel, von weißer, undurchsichtiger Farbe und lederartiger Textur. Sie haften an harten Substraten wie Steinen oder felsigen Untergründen. Die Eikapseln sind übrigens ungewöhnlich groß.

Wovon sich die räuberische Schnecke ernährt, konnten wir leider nicht in Erfahrung bringen. Eine ähnliche Art Pachycymbiola brasiliana in ihrem Verbreitungsgebiet ernährt sich räuberisch von Muscheln, die in sandigen Böden erbeutet werden.

Pachycymbiola ferussacii und Pachycymbiola brasiliana wurden durch genetische Untersuchungen als eigenständige Arten nachgewiesen.

Synonyme:
Adelomelon (Pachycymbiola) ferussacii (Donovan, 1824) · unaccepted
Adelomelon ferussacii (Donovan, 1824) · unaccepted
Voluta ferussacii Donovan, 1824 · unaccepted (original combination)
Voluta oviformis Lahille, 1895 · unaccepted
Voluta rudis J. E. Gray, 1833 · unaccepted

Weiterführende Links

  1. researchgate (en). Abgerufen am 09.04.2026.

Bilder

Allgemein


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