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Spionidae sp. Kalk-Bohrwurm

Spionidae sp. wird umgangssprachlich oft als Kalk-Bohrwurm bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Muelly

Wurm parasitiert meine Tubastraea (c)Clownfish_Fan, eingestellt in Was ist das




Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
18197 
AphiaID:
913 
Wissenschaftlich:
Spionidae sp. 
Umgangssprachlich:
Kalk-Bohrwurm 
Englisch:
Drill Worm 
Kategorie:
Parasiten 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Annelida (Stamm) > Polychaeta (Klasse) > Spionida (Ordnung) > Spionidae (Familie) > Spionidae (Gattung) > sp. (Art) 
Erstbestimmung:
Grube, 1850 
Meerestiefe:
Meter 
Habitate:
Meerwasser 
Temperatur:
°C - 28°C 
Futter:
Detritus (totes organisches Material), Filtrierer, Suspensionsfresser (Schwebstofffresser) 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-03-05 12:26:29 

Haltungsinformationen

Spionidae sp. Grube, 1850

Spionidae ist eine Familie kleiner bis mittelgroßer Vielborster (Polychaeta), die als besonderes Merkmal zwei Paplpen (Tentakeln) besitzen mit denen sie Nahrung aus dem wasser filtern. Sie sind weltweit verbreitet und beinhalten völlig harmlose Tiere als . aus Sicht der Meerwasseraquaristik schädliche Würmer.

Besonders Mitglieder der Gattungen Polydora und Boccardia vermögen sich in harten Kalkstein zu bohren und können deshalb Muschelbänke und Steinkorallen ernsthaft schädigen.

Je nach Gattung/Art können sich diese Würmer wie folgt vermehren:
- durch innere Befruchtung
- Abgabe der Gameten frei ins Wasser
- ungeschlechtliche Vermehrung durch Autotomie

Die nähere Bestimmung der für die Meerwasseraquaristik/Steinkorallenhaltung bedeutsamen Arten, ist nur durch Experten sicher möglich. Möglicherweise handelt es sich um Bohrringelwurm (Polydora ciliata), Polydora ciliata hat ein sehr großes Verbreitungsgebiet in Europäischen Gewässern, bis zum Mittelmeer und Roten Meer und dem Nordatlantik.

Weiterführende Links

  1. Wikipedia (en). Abgerufen am 05.03.2026.
  2. Wikipedia (en). Abgerufen am 05.03.2026.

Bilder

Allgemein


Erfahrungsaustausch

am 08.03.26#2
ig-meeresaquaristik.de

Dieser Wurm kann eine Gafahr werden, für alle frei liegenden Kalksteine im Becken, auch für Korallen, Muscheln und Schnecken.

Bei guter Nährstoffversorgung wächst er bís ins lebendes Korallengewebe.

VG
Elisabeth
am 07.03.26#1
ig-meeresaquaristik.de

VG
Elisabeth
2 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
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