Haltungsinformationen
Eoacmaea pustulata (Helbling, 1779)
Eoacmaea pustulata ist eine kleine echte Napfschneckenart aus der Familie der Eoacmaeidae.Sie besitzt eine Hürchenförmiges Schale mit einer gefleckten oder pusteligen Oberfläche und ist typischerweise 10–30 mm hoch.
Die Pustel-Napfschnecke wurde ursprünglich 1779 von Johann Peter Simon Helbling als Patella pustulata beschrieben und später aufgrund molekularphylogenetischer Analysen von Patellogastropoden-Napfschnecken in die Gattung Eoacmaea innerhalb der neu etablierten Familie Eoacmaeidae umklassifiziert.
Äußerlich weist das Gehäuse eine matte, kreideweiße Oberfläche auf, die mit groben axialen Rippen verziert ist, welche von feinen konzentrischen Fäden durchzogen werden. Dadurch entsteht eine pustelartige oder bläschenartige Textur, die der Art ihren charakteristischen Namen gibt. Diese Struktur wird durch rötlich-braune Flecken oder Sprenkel akzentuiert, die bei Exemplaren aus karibischen Gebieten wie Westindien deutlicher ausgeprägt sind. Das Innere ist glatt, glänzend und perlmuttartig, typischerweise weiß mit einem gelblichen zentralen Kallus.
Der Weichkörper von Eoacmaea pustulata weist Anpassungen auf, die typisch für Patellogastropoden an ein benthisches Leben im Gezeitenbereich und im Subtidal sind. Dazu gehören ein muskulöser Fuß zur Haftung an harten Untergründen und Kiemen zur Atmung unter wechselnden Bedingungen. Diese Merkmale ermöglichen in ihrem habitat eine pflanzenfressende Lebensweise mit Algenabweidung.
Als Teil der Makrobenthosgemeinschaften in karibischen Golfen kommt Eoacmaea pustulata gemeinsam mit verschiedenen Mollusken auf Hartsubstraten in der Nähe von Mangroven vor und trägt so zur Biodiversität dieser Küstenökosysteme bei.
Eoacmaea pustulata ist vorwiegend herbivor und ernährt sich von Mikroalgen, Kieselalgen und dünnen Makroalgenfilmen. Mit ihrer Radula raspelt sie Nahrung von harten Substraten ab. Gelegentlich frisst sie auch Detritus.
Eoacmaea pustulata ist getrenntgeschlechtlich und vermehrt sich durch Freilaichen, wobei die Gameten zur externen Befruchtung ins freie Wasser abgegeben werden.Der Lebenszyklus beginnt mit der Entwicklung der Embryonen im Plankton zu Trochophora-Larven, die sich zu Veliger-Larven entwickeln, welche schwimmen und fressen können. Diese Larven bleiben bis zu zwei Wochen Teil des Planktons, bevor sie sich auf harten Untergründen ansiedeln und sich zu Jungtieren entwickeln, die sich mit ihrem Fuß festhalten. Die Jungtiere wachsen langsam und erreichen die Geschlechtsreife nach 1–2 Jahren. Die Lebenserwartung von Eoacmaea pustulata beträgt bis zu 5 Jahren.
Die kleine Napfschnecke wird nachweislich recht oft von räuberischen Mondschnecken erbeutet.
Synonyme:
Acmaea pulcherrima Dall, 1927 · unaccepted > junior subjective synonym
Acmaea puncturata (Lamarck, 1819) · unaccepted
Acmaea pustulata (Helbling, 1779) · unaccepted
Patella puncturata Lamarck, 1819 · unaccepted
Patella pustulata Helbling, 1779 · unaccepted (original combination)
Patelloida pustulata (Helbling, 1779) · unaccepted
Eoacmaea pustulata ist eine kleine echte Napfschneckenart aus der Familie der Eoacmaeidae.Sie besitzt eine Hürchenförmiges Schale mit einer gefleckten oder pusteligen Oberfläche und ist typischerweise 10–30 mm hoch.
Die Pustel-Napfschnecke wurde ursprünglich 1779 von Johann Peter Simon Helbling als Patella pustulata beschrieben und später aufgrund molekularphylogenetischer Analysen von Patellogastropoden-Napfschnecken in die Gattung Eoacmaea innerhalb der neu etablierten Familie Eoacmaeidae umklassifiziert.
Äußerlich weist das Gehäuse eine matte, kreideweiße Oberfläche auf, die mit groben axialen Rippen verziert ist, welche von feinen konzentrischen Fäden durchzogen werden. Dadurch entsteht eine pustelartige oder bläschenartige Textur, die der Art ihren charakteristischen Namen gibt. Diese Struktur wird durch rötlich-braune Flecken oder Sprenkel akzentuiert, die bei Exemplaren aus karibischen Gebieten wie Westindien deutlicher ausgeprägt sind. Das Innere ist glatt, glänzend und perlmuttartig, typischerweise weiß mit einem gelblichen zentralen Kallus.
Der Weichkörper von Eoacmaea pustulata weist Anpassungen auf, die typisch für Patellogastropoden an ein benthisches Leben im Gezeitenbereich und im Subtidal sind. Dazu gehören ein muskulöser Fuß zur Haftung an harten Untergründen und Kiemen zur Atmung unter wechselnden Bedingungen. Diese Merkmale ermöglichen in ihrem habitat eine pflanzenfressende Lebensweise mit Algenabweidung.
Als Teil der Makrobenthosgemeinschaften in karibischen Golfen kommt Eoacmaea pustulata gemeinsam mit verschiedenen Mollusken auf Hartsubstraten in der Nähe von Mangroven vor und trägt so zur Biodiversität dieser Küstenökosysteme bei.
Eoacmaea pustulata ist vorwiegend herbivor und ernährt sich von Mikroalgen, Kieselalgen und dünnen Makroalgenfilmen. Mit ihrer Radula raspelt sie Nahrung von harten Substraten ab. Gelegentlich frisst sie auch Detritus.
Eoacmaea pustulata ist getrenntgeschlechtlich und vermehrt sich durch Freilaichen, wobei die Gameten zur externen Befruchtung ins freie Wasser abgegeben werden.Der Lebenszyklus beginnt mit der Entwicklung der Embryonen im Plankton zu Trochophora-Larven, die sich zu Veliger-Larven entwickeln, welche schwimmen und fressen können. Diese Larven bleiben bis zu zwei Wochen Teil des Planktons, bevor sie sich auf harten Untergründen ansiedeln und sich zu Jungtieren entwickeln, die sich mit ihrem Fuß festhalten. Die Jungtiere wachsen langsam und erreichen die Geschlechtsreife nach 1–2 Jahren. Die Lebenserwartung von Eoacmaea pustulata beträgt bis zu 5 Jahren.
Die kleine Napfschnecke wird nachweislich recht oft von räuberischen Mondschnecken erbeutet.
Synonyme:
Acmaea pulcherrima Dall, 1927 · unaccepted > junior subjective synonym
Acmaea puncturata (Lamarck, 1819) · unaccepted
Acmaea pustulata (Helbling, 1779) · unaccepted
Patella puncturata Lamarck, 1819 · unaccepted
Patella pustulata Helbling, 1779 · unaccepted (original combination)
Patelloida pustulata (Helbling, 1779) · unaccepted






Dan Schofield, UK