Haltungsinformationen
Symplegma viride Herdman, 1886
Die Art wurde ursprünglich 1886 von W.A. Herdman anhand von Exemplaren beschrieben, die während der H.M.S. Challenger-Expedition (1873–1876) gesammelt wurden.
Der Gattungsname Symplegma leitet sich vom griechischen Wort „sýmplegma“ ab, was „verflochten“ oder „verschlungen“ bedeutet und auf die eng miteinander verbundene Struktur der koloniebildenden Manteltiere anspielt, zu denen die Gattung gehört. Das Artepitheton „viride“ stammt vom lateinischen „viridis“ und bedeutet „grün“. Es bezieht sich auf die charakteristische Färbung der Seescheide.
Symplegma viride bildet dünne, krustenartige, flächige Kolonien, die sich eng an harte Untergründe wie Steine, Docks und andere Bewuchsorganismen anheften und oft Seepocken und kahle Oberflächen überwuchern. Diese Kolonien erreichen typischerweise Durchmesser von mehreren Zentimetern und eine Dicke von 1–2 mm und bilden flache, unregelmäßige Flecken, die sich zweidimensional über den verfügbaren Raum ausbreiten. Einzelzooide werde 2,5 - 4mm groß.
Die Färbung der Kolonien ist charakteristisch leuchtend grün, was auf Pigmente in den Zooiden zurückzuführen ist, obwohl die gesamte Tunika durchscheinend mit vereinzelten grünlichen oder mehrfarbigen Flecken erscheint. Bei älteren Kolonien können sich die Farbtöne in Richtung gelbliche verschieben, wenn die Pigmentierung verblasst oder sich ansammelt.
Das Wachstum erfolgt rasch durch Stolonen, wobei ventrale Stolonen einzelne Zooide mit einem gemeinsamen Gefäßsystem verbinden. Dies ermöglicht der Kolonie die Ausbreitung und die Bildung von miteinander verbundenen Lappen, beeinflusst durch Substratverfügbarkeit und Umweltbedingungen.
Jedes Zooid besitzt individuelle Einström- (orale) und Ausström- (atriale) Siphonen, die direkt an der Kolonieoberfläche münden, sowie ein gemeinsames Gefäßnetzwerk, aber keine gemeinsamen Kloakenkammern. Dies unterscheidet S. viride von solitär lebenden Seescheiden und stärker integrierten Kolonieformen.
Die Grüne Krustenseescheide ist in tropischen und subtropischen Regionen beheimatet und kommt zirkumtropisch im Indopazifik und Atlantik vor. Es ist zu beachten, dass historische Funde im Mittelmeer, die zuvor Symplegma viride zugeordnet wurden, aufgrund morphologischer Analysen als die verwandte Art Symplegma brakenhielmi neu identifiziert wurden.
Synonyme:
Diandrocarpa botryllopsis Van Name, 1902 · unaccepted (original combination)
Symplegma elegans Michaelsen, 1934 · unaccepted (original combination)
Symplegma viridis Herdman, 1886 · unaccepted (misspelling)
Die Art wurde ursprünglich 1886 von W.A. Herdman anhand von Exemplaren beschrieben, die während der H.M.S. Challenger-Expedition (1873–1876) gesammelt wurden.
Der Gattungsname Symplegma leitet sich vom griechischen Wort „sýmplegma“ ab, was „verflochten“ oder „verschlungen“ bedeutet und auf die eng miteinander verbundene Struktur der koloniebildenden Manteltiere anspielt, zu denen die Gattung gehört. Das Artepitheton „viride“ stammt vom lateinischen „viridis“ und bedeutet „grün“. Es bezieht sich auf die charakteristische Färbung der Seescheide.
Symplegma viride bildet dünne, krustenartige, flächige Kolonien, die sich eng an harte Untergründe wie Steine, Docks und andere Bewuchsorganismen anheften und oft Seepocken und kahle Oberflächen überwuchern. Diese Kolonien erreichen typischerweise Durchmesser von mehreren Zentimetern und eine Dicke von 1–2 mm und bilden flache, unregelmäßige Flecken, die sich zweidimensional über den verfügbaren Raum ausbreiten. Einzelzooide werde 2,5 - 4mm groß.
Die Färbung der Kolonien ist charakteristisch leuchtend grün, was auf Pigmente in den Zooiden zurückzuführen ist, obwohl die gesamte Tunika durchscheinend mit vereinzelten grünlichen oder mehrfarbigen Flecken erscheint. Bei älteren Kolonien können sich die Farbtöne in Richtung gelbliche verschieben, wenn die Pigmentierung verblasst oder sich ansammelt.
Das Wachstum erfolgt rasch durch Stolonen, wobei ventrale Stolonen einzelne Zooide mit einem gemeinsamen Gefäßsystem verbinden. Dies ermöglicht der Kolonie die Ausbreitung und die Bildung von miteinander verbundenen Lappen, beeinflusst durch Substratverfügbarkeit und Umweltbedingungen.
Jedes Zooid besitzt individuelle Einström- (orale) und Ausström- (atriale) Siphonen, die direkt an der Kolonieoberfläche münden, sowie ein gemeinsames Gefäßnetzwerk, aber keine gemeinsamen Kloakenkammern. Dies unterscheidet S. viride von solitär lebenden Seescheiden und stärker integrierten Kolonieformen.
Die Grüne Krustenseescheide ist in tropischen und subtropischen Regionen beheimatet und kommt zirkumtropisch im Indopazifik und Atlantik vor. Es ist zu beachten, dass historische Funde im Mittelmeer, die zuvor Symplegma viride zugeordnet wurden, aufgrund morphologischer Analysen als die verwandte Art Symplegma brakenhielmi neu identifiziert wurden.
Synonyme:
Diandrocarpa botryllopsis Van Name, 1902 · unaccepted (original combination)
Symplegma elegans Michaelsen, 1934 · unaccepted (original combination)
Symplegma viridis Herdman, 1886 · unaccepted (misspelling)


Dan Schofield, UK