Haltungsinformationen
Gyrineum lacunatum (Mighels, 1845)
Gyrineum lacunatum ist eine Gehäuseschnecke aus der Familie Ranellidae, die umgangssprachlich als Tritonshörner bezeichnet werden. Mitgliede der Familie haben meist ein Gehäuse mit Strukturen wie Falten oder Zähnen auf der Außenlippe. Sie besitzen oft ein behaartes Periostrakum. Die Familie umfaßt kleine bis sehr große Schnecken in warmen, hauptsächlich tropischen Meeren. Sie ernähren sich räuberisch je nach Art von anderen Weichtieren und Seeigeln.
Gyrineum lacunatum ist unter Steinen in jeder Tiefe anzutreffen und soll eine nicht so häufig Art sein. Das Gehäuse ist stark komprimiert, die Farbe variabel, die Gehäuseöffnung ist als besonderes Kennzeichen lavendelfarben. Die Schnecke erreicht eine Größe von 20 mm.
In der Originalbeschreibung heißt es (übersetzt aus dem Englischen): Das Gehäuse ist klein, kurz, dick und gelblich-aschfarben mit groben, längs und quer verlaufenden, erhabenen Linien sowie beidseitigen Ausbuchtungen, die sich von der Spitze bis zur Basis erstrecken. Es besitzt sieben Windungen, die konvex sind und eine eingedrückte Naht aufweisen. Die Mündung ist oval, purpurfarben und mit purpurfarbenen Linien versehen, die bis in die Tiefe des Gehäuses reichen.Es ist mit einer Reihe von Zähnen direkt innerhalb des Randes der rechten Lippe besetzt. Der Kanal ist kurz, schmal und nach außen gebogen.
Der Artname "lacunatum" ist Latein und bedeutet „mit Lücken“, „löchrig“ oder „vertieft“.
Verbreitung: Südafrika bis Japan, Hawaii und Französisch-Polynesien. Die Schnecke kommt ab der Gezeitenzone bis in 200m Tiefe vor.
Über die genaue Nahrung der räuberischen Meeresschnecke sind leider keine Informationen verfügbar.
Gyrineum lacunatum ist auf den Marshallinseln selten. Drei lebende Exemplare sind bekannt, alle aus Funden unter Felsen am westlichen, seewärts gerichteten Riff des Atolls in Tiefen von etwa 15 m. Zusätzlich wurden einige leere Gehäuse in Sand- und Geröllproben vom steilen, seewärts gerichteten Hang gefunden.
Synonyme:
Apollon deliberatus Iredale, 1936 · unaccepted (synonym)
Apollon facetus Iredale, 1936 · unaccepted (synonym)
Apollon pusillus cuspidataeformis Kira, 1956 · unaccepted > junior subjective synonym
Gyrineum cuspidataeformis (Kira, 1956) · unaccepted
Gyrineum nanshaensis S.-P. Zhang, 2004 · unaccepted > junior subjective synonym
Gyrineum pusillum auct. · unaccepted
Ranella chemnitzii Küster, 1870 · unaccepted > junior subjective synonym
Ranella junghuhni K. Martin, 1879 † · unaccepted
Ranella polychloros Tapparone Canefri, 1875 · unaccepted (synonym)
Ranella saggita Küster, 1870 · unaccepted > junior subjective synonym
Triton lacunatum Mighels, 1845 · unaccepted (original combination)
Gyrineum lacunatum ist eine Gehäuseschnecke aus der Familie Ranellidae, die umgangssprachlich als Tritonshörner bezeichnet werden. Mitgliede der Familie haben meist ein Gehäuse mit Strukturen wie Falten oder Zähnen auf der Außenlippe. Sie besitzen oft ein behaartes Periostrakum. Die Familie umfaßt kleine bis sehr große Schnecken in warmen, hauptsächlich tropischen Meeren. Sie ernähren sich räuberisch je nach Art von anderen Weichtieren und Seeigeln.
Gyrineum lacunatum ist unter Steinen in jeder Tiefe anzutreffen und soll eine nicht so häufig Art sein. Das Gehäuse ist stark komprimiert, die Farbe variabel, die Gehäuseöffnung ist als besonderes Kennzeichen lavendelfarben. Die Schnecke erreicht eine Größe von 20 mm.
In der Originalbeschreibung heißt es (übersetzt aus dem Englischen): Das Gehäuse ist klein, kurz, dick und gelblich-aschfarben mit groben, längs und quer verlaufenden, erhabenen Linien sowie beidseitigen Ausbuchtungen, die sich von der Spitze bis zur Basis erstrecken. Es besitzt sieben Windungen, die konvex sind und eine eingedrückte Naht aufweisen. Die Mündung ist oval, purpurfarben und mit purpurfarbenen Linien versehen, die bis in die Tiefe des Gehäuses reichen.Es ist mit einer Reihe von Zähnen direkt innerhalb des Randes der rechten Lippe besetzt. Der Kanal ist kurz, schmal und nach außen gebogen.
Der Artname "lacunatum" ist Latein und bedeutet „mit Lücken“, „löchrig“ oder „vertieft“.
Verbreitung: Südafrika bis Japan, Hawaii und Französisch-Polynesien. Die Schnecke kommt ab der Gezeitenzone bis in 200m Tiefe vor.
Über die genaue Nahrung der räuberischen Meeresschnecke sind leider keine Informationen verfügbar.
Gyrineum lacunatum ist auf den Marshallinseln selten. Drei lebende Exemplare sind bekannt, alle aus Funden unter Felsen am westlichen, seewärts gerichteten Riff des Atolls in Tiefen von etwa 15 m. Zusätzlich wurden einige leere Gehäuse in Sand- und Geröllproben vom steilen, seewärts gerichteten Hang gefunden.
Synonyme:
Apollon deliberatus Iredale, 1936 · unaccepted (synonym)
Apollon facetus Iredale, 1936 · unaccepted (synonym)
Apollon pusillus cuspidataeformis Kira, 1956 · unaccepted > junior subjective synonym
Gyrineum cuspidataeformis (Kira, 1956) · unaccepted
Gyrineum nanshaensis S.-P. Zhang, 2004 · unaccepted > junior subjective synonym
Gyrineum pusillum auct. · unaccepted
Ranella chemnitzii Küster, 1870 · unaccepted > junior subjective synonym
Ranella junghuhni K. Martin, 1879 † · unaccepted
Ranella polychloros Tapparone Canefri, 1875 · unaccepted (synonym)
Ranella saggita Küster, 1870 · unaccepted > junior subjective synonym
Triton lacunatum Mighels, 1845 · unaccepted (original combination)


Scott & Jeanette Johnson, Kwajalein Unterwater