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Scorpis violacea Blauer Maomao, Violetter Fegerbarsch, Hartbauch

Scorpis violacea wird umgangssprachlich oft als Blauer Maomao, Violetter Fegerbarsch, Hartbauch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nur für große Schauaquarien geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Javier Couper (Predomalpha), New Zealand

Scorpis violacea,Auckland, Región de Auckland, Nueva Zelanda 2025


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Javier Couper (Predomalpha), New Zealand Photo taken by Javier Couper. Please visit www.inaturalist.org for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
18089 
AphiaID:
282732 
Wissenschaftlich:
Scorpis violacea 
Umgangssprachlich:
Blauer Maomao, Violetter Fegerbarsch, Hartbauch 
Englisch:
Blue Maomao, Violet Sweep, Blue Sweep, Hardbelly, 
Kategorie:
Fegerbarsche 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Teleostei (Klasse) > Centrarchiformes (Ordnung) > Scorpididae (Familie) > Scorpis (Gattung) > violacea (Art) 
Erstbestimmung:
(Hutton, ), 1873 
Vorkommen:
Australien, Kermadecinseln, Lord-Howe-Insel, Neuseeland, Norforkinsel, Tasmanien (Australien) 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
0 - 30 Meter 
Habitate:
Felsige, harte Meeresböden, Küstengewässer, Meerwasser 
Größe:
bis zu 40cm 
Futter:
Algen , Algenaufwuchs (Epiphyten), Garnelen, Karnivor (fleischfressend), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Nur für große Schauaquarien geeignet 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-01-26 13:58:06 

Haltungsinformationen

Scorpis violacea (Hutton, 1873)

Scorpis violacea ist ein Mitglied der Familie Scorpididae, die umgangssprachlich als Fegerbarsche oder Steinbrassen bezeichnet werden. Fegerbarsche sind überwiegend in größeren Schulen an felsigen Küsten und in Flussmündungen bis zu einer Tiefe von ca. 30 m anzutreffen. Sie ernähren sich vor allem von Zooplankton und Algen.

Der Blaue Maomao wurde 1873 von Frederick Hutton als Ditrema violacea erstmals wissenschaftlich beschrieben. Als Typuslokalität wurde Wellington angegeben. Der Fegerbarsch ist im südwestlichen Pazifik von Australien bis Neuseeland und den Kermadecinseln beheimatet und lebt dort in Küstengewässern von der Oberfläche bis in Tiefen von 30 Metern. Dieser Fisch kann eine Länge von 40 cm erreichen. Er ist wirtschaftlich bedeutsam und auch ein beliebter Sportfisch.

Der Körper ist seitlich abgeflachten und relativ hochrückig mit einer deutlich gegabelten Schwanzflosse. Scorpis violacea besitzt vorstülpbare Kiefer mit mehreren Reihen kleiner, dicht beieinander liegender Zähne, mit denen er größeres Zooplankton fängt. Ausgewachsene Tiere sind dorsal tiefblau und ventral hell gefärbt; nachts wechseln sie ihre Farbe zu einem gesprenkelten Dunkelgrün. Die Jungfische sind grau mit gelber Afterflosse.

Der Blaue Maomao ist ein Schwarmfisch der Küstengewässer, insbesondere felsiger Gebiete, und ernährt sich von Zooplankton. Bei Zooplanktonmangel weiden der Fegerbarsch auch Algen ab. Bei der Jagd in Schwärmen auf Garnelen nahe der Wasseroberfläche können sie Schaumbildung verursachen. Jeder Fisch hat nachts einen bevorzugten Schlafplatz zwischen den Felsen und wechselt seine Farbe von blau zu gesprenkelt grün. Gelegentlich schlafen sie in Gruppen über geschützten, sandigen Bereichen.

Sie sind taktile Fische und reiben sich, wenn sie nicht fressen, an Kieselsteinen. Auch besuchen sie Putzerfische, selbst wenn kein Reinigungsbedarf besteht. Scorpis violacea laicht von September bis November, die Jungfische sind dann von Oktober bis Dezember anzutreffen. Die Eier haben einen Durchmesser von 0,8 mm und enthalten einen Öltropfen. Diese Fische können ein alter von 15 Jahren erreichen.

Blaue Maomaos werden in Neuseeland kommerziell befischt und sind auch bei Sportanglern beliebt, insbesondere zum Speerfischen.

Scorpis violacea ist gemäß WoRMS Wirt des Endoparasiten Paraccacladium leontjevae.

Die Gattung beinhaltet aktuell nur fünf beschriebene Arten:
Scorpis aequipinnis Richardson, 1848
Scorpis chilensis Guichenot, 1848
Scorpis georgiana Valenciennes, 1832
Scorpis lineolata Kner, 1865
Scorpis violacea (Hutton, 1873)

Synonyme:
Ditrema violacea Hutton, 1873 · unaccepted
Scorpis violaceus (Hutton, 1873) · unaccepted

Weiterführende Links

  1. fishbase (en). Abgerufen am 26.01.2026.
  2. Fishes of Australia (en). Abgerufen am 26.01.2026.
  3. Wikipedia (de). Abgerufen am 26.01.2026.
  4. Wikipedia (en). Abgerufen am 26.01.2026.

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