Haltungsinformationen
Paläoökologische, archäologische und moderne Muschelaufzeichnungen konnten belegen, dass die Menschen aus dem heutigen British Columbia, Kanada, bereits während des frühen bis späten Holozäns zunehmend die robusten Muschelpopulationen für ihre Ernährung nutzten, und begannen sogar mit dem Bau von Muschelgärten (gezeitenabhängige Terrassen mit Steinmauern).
Die Buttermuschel Saxidomus giganteus ist, vielen Quellen zur Folge, eine sehr geschätzte Freizeitmuschelart und wird vor allem in Kanada und in geringerem Maße auch in den USA gezüchtet.
essbar.
Im Meer vergräbt sich in Substrat bis zu einer Tiefe von 30 cm entlang mittlerer bis unterer Gezeitenzonen
Beschreibung: Diese häufig vorkommende Gezeitenmuschel hat ein großes, schwarzes äußeres Scharnierband und gut entwickelte konzentrische Rippen, jedoch keine radialen Rippen.
Die Schale ist nur geringfügig länger als hoch , das Periostracum, sofern vorhanden, ist weder gelb noch glänzend.
Die Klappen haben eine glatte, aber nicht glänzende Innenseite mit einem Mantelsinus und einer durchgehenden Mantellinie.
Die Außenseite der Schale kann weiß sein oder durch Eisensulfid in sauerstofffreien Sedimenten verfärbt sein.
Die Siphons sind mäßig lang (ca. 4 cm), vereint und haben schwarze Spitzen.
Unterscheidung von ähnlichen Arten:
Von den Muscheln, die häufig an denselben geschützten Stränden zu finden sind, hat die Herzmuschel Clinocardium nuttallii (Conrad, 1837) radiale Rippen und eine wellenförmige Öffnung, wo die beiden Klappen zusammenkommen.
Die Gaper-Muschel Tresus capax (A. A. Gould, 1850 und die Weichschalenmuschel Mya arenaria Linnaeus, 1758 haben einen großen Chondrophor am Scharnier, und Tresus capax hat außerdem eine große Öffnung am hinteren Ende.
Die Bentnose-Muschel Macoma nasuta (Conrad, 1837) hat am hinteren Ende nach rechts gebogene Klappen.
Die Littleneck-Muschel Leukoma staminea (Conrad, 1837) hat feine radiale Rippen, eine Reihe kleiner Zähne an der Innenseite der Klappen nahe deren ventralen Rändern und kann auch ein fleckiges Muster aufweisen.
Quelle: WalaWalla Universität
Achtung:
Der Verzehr giftiger Buttermuscheln (Saxidomus gigantea) ist aktuell die häufigste Ursache für paralytische Muschelvergiftungen (PSP) von denen Saxitoxin das wirksamste ist, in den Küstengemeinden Alaskas!!
Die Vergiftung entsteht hauptsächlich in den Sommermonaten und wird durch das Dinoflagellat Alexandrium catenella verursacht.
Die Bioakkumulation von PSTs in Meeressäugetieren, Vögeln und Fischen kann tödlich sein und zu einem Massensterben von Wildtieren und Störungen im Nahrungsnetz führen.
Bei besonders hohen Giftkonzentrationen wird die kommerzielle Fischerei in den USA sogar temporär eingestellt.
Auslöser für das ungebremste Wachstum dieser Dinoflagellaten sind Umweltfaktoren.
Todesfälle bei Menschen sind nicht bekannt, allerdings lagern sich Gifte in menschlichen Organen an, also auch hier gilt "die Menge (der verzehrten Muscheln) macht das Gift.
Kommerzielle und nicht-kommerzielle Erntehelferentfernen die Siphons ganz oder teilweise entfernen, um die Giftigkeit der Muschel zu verringern.
Das Gift lässt sich durch Erhitzen und Kochen kaum zerstören.
Zwischen 1993 und 2021 gab es 5 PSP-Todesfälle (1994, 1997, 2010, 2020), wobei Butter Clams die häufigste Ursache waren. Ein Fall 1997 auf Kodiak Island wird explizit mit Butter Clams verknüpft (ein Mann aus Karluk)
Siehe dazu den Bericht "Paralytic shellfish poisoning toxins in butter clams (Saxidomus gigantea) from the Kodiak Archipelago, Alaska", den wir unten verlinkt haben.
Für Aquarianer, die die Muschel im Meerwasser-Aquarium zum Filtern des Wassers halten, besteht keine Vergiftungsgefahr.
Synonyme:
Saxidomus giganteus (Deshayes, 1839) · unaccepted (incorrect gender ending;...)
Saxidomus giganteus var. brevis Dall, 1916 · unaccepted > junior subjective synonym
Venerupis gigantea Deshayes, 1839 · unaccepted
Venus maxima R. A. Philippi, 1846 · unaccepted
Die Buttermuschel Saxidomus giganteus ist, vielen Quellen zur Folge, eine sehr geschätzte Freizeitmuschelart und wird vor allem in Kanada und in geringerem Maße auch in den USA gezüchtet.
essbar.
Im Meer vergräbt sich in Substrat bis zu einer Tiefe von 30 cm entlang mittlerer bis unterer Gezeitenzonen
Beschreibung: Diese häufig vorkommende Gezeitenmuschel hat ein großes, schwarzes äußeres Scharnierband und gut entwickelte konzentrische Rippen, jedoch keine radialen Rippen.
Die Schale ist nur geringfügig länger als hoch , das Periostracum, sofern vorhanden, ist weder gelb noch glänzend.
Die Klappen haben eine glatte, aber nicht glänzende Innenseite mit einem Mantelsinus und einer durchgehenden Mantellinie.
Die Außenseite der Schale kann weiß sein oder durch Eisensulfid in sauerstofffreien Sedimenten verfärbt sein.
Die Siphons sind mäßig lang (ca. 4 cm), vereint und haben schwarze Spitzen.
Unterscheidung von ähnlichen Arten:
Von den Muscheln, die häufig an denselben geschützten Stränden zu finden sind, hat die Herzmuschel Clinocardium nuttallii (Conrad, 1837) radiale Rippen und eine wellenförmige Öffnung, wo die beiden Klappen zusammenkommen.
Die Gaper-Muschel Tresus capax (A. A. Gould, 1850 und die Weichschalenmuschel Mya arenaria Linnaeus, 1758 haben einen großen Chondrophor am Scharnier, und Tresus capax hat außerdem eine große Öffnung am hinteren Ende.
Die Bentnose-Muschel Macoma nasuta (Conrad, 1837) hat am hinteren Ende nach rechts gebogene Klappen.
Die Littleneck-Muschel Leukoma staminea (Conrad, 1837) hat feine radiale Rippen, eine Reihe kleiner Zähne an der Innenseite der Klappen nahe deren ventralen Rändern und kann auch ein fleckiges Muster aufweisen.
Quelle: WalaWalla Universität
Achtung:
Der Verzehr giftiger Buttermuscheln (Saxidomus gigantea) ist aktuell die häufigste Ursache für paralytische Muschelvergiftungen (PSP) von denen Saxitoxin das wirksamste ist, in den Küstengemeinden Alaskas!!
Die Vergiftung entsteht hauptsächlich in den Sommermonaten und wird durch das Dinoflagellat Alexandrium catenella verursacht.
Die Bioakkumulation von PSTs in Meeressäugetieren, Vögeln und Fischen kann tödlich sein und zu einem Massensterben von Wildtieren und Störungen im Nahrungsnetz führen.
Bei besonders hohen Giftkonzentrationen wird die kommerzielle Fischerei in den USA sogar temporär eingestellt.
Auslöser für das ungebremste Wachstum dieser Dinoflagellaten sind Umweltfaktoren.
Todesfälle bei Menschen sind nicht bekannt, allerdings lagern sich Gifte in menschlichen Organen an, also auch hier gilt "die Menge (der verzehrten Muscheln) macht das Gift.
Kommerzielle und nicht-kommerzielle Erntehelferentfernen die Siphons ganz oder teilweise entfernen, um die Giftigkeit der Muschel zu verringern.
Das Gift lässt sich durch Erhitzen und Kochen kaum zerstören.
Zwischen 1993 und 2021 gab es 5 PSP-Todesfälle (1994, 1997, 2010, 2020), wobei Butter Clams die häufigste Ursache waren. Ein Fall 1997 auf Kodiak Island wird explizit mit Butter Clams verknüpft (ein Mann aus Karluk)
Siehe dazu den Bericht "Paralytic shellfish poisoning toxins in butter clams (Saxidomus gigantea) from the Kodiak Archipelago, Alaska", den wir unten verlinkt haben.
Für Aquarianer, die die Muschel im Meerwasser-Aquarium zum Filtern des Wassers halten, besteht keine Vergiftungsgefahr.
Synonyme:
Saxidomus giganteus (Deshayes, 1839) · unaccepted (incorrect gender ending;...)
Saxidomus giganteus var. brevis Dall, 1916 · unaccepted > junior subjective synonym
Venerupis gigantea Deshayes, 1839 · unaccepted
Venus maxima R. A. Philippi, 1846 · unaccepted






Brandon Corder, USA