Haltungsinformationen
Tricolia azorica (Dautzenberg, 1889)
Tricolia azorica ist eine kleine Gehäuseschnecke in der Familie Phasianellidae, die umgangssprachlich als Fasanenschnecken bezeichnet werden. Die Familie umfasst kleine bis mittelgroße Schnecken mit einem glänzenden, meist eiförmigen Gehäuse. Die Innenseite ist Porzellanartig. Fasanenschnecken besitzen ein Operculum zum Verschließen der Gehäuseöffnung. Sie leben in gemäßigten und warmen Gewässern.
Molekulare Analysen ergaben, dass nur eine Art, Tricolia azorica, in den nordostatlantischen Archipelen vorkommt. Die Schwestertaxa Tricolia pullus (Mittelmeer) und Tricolia picta (Nordostatlantik) sollten als eigenständige Arten und nicht als Unterarten der Tricolia pullus-Gruppe klassifiziert werden. Bei Tricolia miniata handelt es sich im Mittelmeerraum ebenfalls um einen Artenkomplex, und zukünftige Studien im gesamten Verbreitungsgebiet sind notwendig, um ihren Status zu klären.
Wie bei allen anderen Mitgliedern der Überfamilie sind die Geschlechter getrennt, und es entstehen planktonische Larven, die keine Nahrung aufnehmen. Beispielsweise überleben die Larven von Tricola pullus (Linnaeus, 1758) nach der Befruchtung maximal 68 Stunden im Wasser und leben danach benthisch. Geht man davon aus, dass alle Tricolia-Arten ein kurzes Larvenstadium aufweisen, ist ihre Ausbreitungsfähigkeit vermutlich eingeschränkt. Dies kann ihr geografisches Verbreitungsgebiet begrenzen und die Vernetzung zwischen Populationen stark beeinträchtigen.
Mitglieder der Gattung sind herbivor. Über Tricolia azorica sind keine weiterführenden Informationen verfügbar.
Synonyme:
Phasianella azorica Dautzenberg, 1889 · unaccepted (superseded combination)
Tricolia canarica F. Nordsieck, 1973 · unaccepted
Tricolia canarica lyrata F. Nordsieck, 1973 · unaccepted > junior subjective synonym
Tricolia pullus azorica (Dautzenberg, 1889) · unaccepted > superseded rank
Tricolia pullus canarica F. Nordsieck, 1973 · unaccepted > junior subjective synonym
Tricolia azorica ist eine kleine Gehäuseschnecke in der Familie Phasianellidae, die umgangssprachlich als Fasanenschnecken bezeichnet werden. Die Familie umfasst kleine bis mittelgroße Schnecken mit einem glänzenden, meist eiförmigen Gehäuse. Die Innenseite ist Porzellanartig. Fasanenschnecken besitzen ein Operculum zum Verschließen der Gehäuseöffnung. Sie leben in gemäßigten und warmen Gewässern.
Molekulare Analysen ergaben, dass nur eine Art, Tricolia azorica, in den nordostatlantischen Archipelen vorkommt. Die Schwestertaxa Tricolia pullus (Mittelmeer) und Tricolia picta (Nordostatlantik) sollten als eigenständige Arten und nicht als Unterarten der Tricolia pullus-Gruppe klassifiziert werden. Bei Tricolia miniata handelt es sich im Mittelmeerraum ebenfalls um einen Artenkomplex, und zukünftige Studien im gesamten Verbreitungsgebiet sind notwendig, um ihren Status zu klären.
Wie bei allen anderen Mitgliedern der Überfamilie sind die Geschlechter getrennt, und es entstehen planktonische Larven, die keine Nahrung aufnehmen. Beispielsweise überleben die Larven von Tricola pullus (Linnaeus, 1758) nach der Befruchtung maximal 68 Stunden im Wasser und leben danach benthisch. Geht man davon aus, dass alle Tricolia-Arten ein kurzes Larvenstadium aufweisen, ist ihre Ausbreitungsfähigkeit vermutlich eingeschränkt. Dies kann ihr geografisches Verbreitungsgebiet begrenzen und die Vernetzung zwischen Populationen stark beeinträchtigen.
Mitglieder der Gattung sind herbivor. Über Tricolia azorica sind keine weiterführenden Informationen verfügbar.
Synonyme:
Phasianella azorica Dautzenberg, 1889 · unaccepted (superseded combination)
Tricolia canarica F. Nordsieck, 1973 · unaccepted
Tricolia canarica lyrata F. Nordsieck, 1973 · unaccepted > junior subjective synonym
Tricolia pullus azorica (Dautzenberg, 1889) · unaccepted > superseded rank
Tricolia pullus canarica F. Nordsieck, 1973 · unaccepted > junior subjective synonym


Dennis Rabeling, Lanzarote, Kanarischen Inseln