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Hippocampus tristis Lazarus Seepferdchen

Hippocampus tristis wird umgangssprachlich oft als Lazarus Seepferdchen bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


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Foto: St Leonards Pier, Victoria, Australien
Foto von Sally Watson // courtesy Sally Watson Das Seepferdchen ist ca. 12cm groß
Eingestellt von AndiV.
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Journal of the Ocean Science Foundation Bilddetail


Steckbrief

lexID:
13167 
AphiaID:
306827 
Wissenschaftlich:
Hippocampus tristis 
Umgangssprachlich:
Lazarus Seepferdchen 
Englisch:
Lazarus Seahorse 
Kategorie:
Seepferdchen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Syngnathiformes (Ordnung) > Syngnathidae (Familie) > Hippocampus (Gattung) > tristis (Art) 
Erstbestimmung:
Bleeker, 1852 
Vorkommen:
Bass-Straße (Meerenge zw. Australien & Tasmanien), Endemische Art, Süd-Australien, Victoria (Australien) 
Meerestiefe:
2 - ? Meter 
Größe:
8,5 cm - 18 cm 
Temperatur:
11,7°C - 29°C 
Futter:
Mysis (Schwebegarnelen), Ruderfußkrebse (Copepoden) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Anhang II (kommerzieller Handel nach einer Unbedenklichkeitsprüfung des Ausfuhrstaates möglich) 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2020-07-28 14:31:54 

Haltungsinformationen

Hippocampus tristis wurde 1852 von Bleeker erstbeschrieben, später aber als Synonym Hippocampus kuda Bleeker, 1852 bezeichnet.
Der Aufsatz von Rudie H. Kuiter "Hippocampus tristis, a Lazarus species of seahorse (Teleostei: Syngnathidae) from Australia" im "Journal of the Ocean Science Foundation, 35, 41–47 (2020)" belegt nun aber deutlich, dass Hippocampus tristis als eigene Art eingestuft wird.

In der Originalbeschreibung von Bleeker wurde ein Exemplar als "gelb mit kleinen roten Flecken" beschrieben, wobei hinzugefügt wurde, dass das andere Exemplar Querstreifen und eine Rückenflosse mit einem schmalen braunen Band und Marmorierung aufwies.
Die Unterwasserfotografie zeigt ein ganz gelbes Seepferdchen mit schwachen dunkleren Querstreifen und feinen weißen linearen Flecken auf dem Kopf und strahlend kurzen, weißen Linien auf der inneren Irisblende.

Das Foto ist sicherlich Hippocampus tristis, basierend auf den diagnostischen Details der Wirbelsäule am Kopf: die einfache niedrige Krone, die kleine Nasenwirbelsäule, die kleine Wirbelsäule oberhalb des Auges und die untere doppelte Wirbelsäule (Wangenwirbelsäule) des Schulterrings, die bei dem größeren Exemplar in Abb. 3 und bei dem lebenden Exemplar deutlich zu erkennen ist.

Entsprechend der ursprünglichen Beschreibung ist der Körper gelb und der Rumpf weist Querbänder auf, die allerdings schwach sind (diese Bänder können dunkler und klarer sein, wenn sie frisch tot sind). Der Fisch wurde am St. Leonards Pier in einer kleinen Höhle zwischen Felsen eines flachen Riffs gefunden.
Es handelt sich wahrscheinlich um einen Streuner aus der Bass Strait, der durch die berüchtigt starken Gezeitenströmungen, die in der Kopfregion der Port Phillip Bay auftreten, herbeigeführt wurde.

Da Taucher nicht über mehr Individuen aus viktorianischen und südaustralischen Gewässern berichtet haben und einige Exemplare, die in Sammlungen gefunden wurden, von relativ tiefen Baggern stammten, lebt H. tristis wahrscheinlich heimlich in relativ tiefem Wasser auf felsigen Unkraut- oder Schwammriffen.

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