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thor
Dabei seit : 29.11.2007
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In meinem nicht allzu großem Becken (300l netto)halte ich seit 15 Monaten diese Doktorfisch-Art.
Er ist der absolute Chef,kein Wunder,da er mit Abstand der größte Fisch bei mir ist.
Droht öfters gerne sein Spiegelbild an,läßt aber seine Mitfische komplett in Ruhe.Leider schlug eine Vergesellschaftung mit einem etwas kleineren Zebrasoma scopas fehl:der Z. flavescens drängte den Neuling immer wieder in eine Beckenecke und versuchte recht gekonnt ihn mit gezielten Schwanzschlägen ("Skalpell")zu verletzen.
Nach 10min machte ich dem Trauerspiel ein Ende,und setzte den Z. scopas in ein anderes Becken.
Ich bin überzeugt,daß er die Attacken des Gelben Seebaders nicht lange überstanden hätte!
Zebrasoma flavescens frißt bei mir Flockenfutter,Lebendfutter und Frostfutter.Ich achte bei ihm,wie bei allen meinen Fischen immer darauf,daß sie genug fressen (dickste Stelle des Körpers,aus der Vogelperspekive gesehen in der Körpermitte,nicht beim Kopf!),auch wenn das ab und zu auf Kosten einer Steinkoralle geht.
Egal,ob ein Fisch 6,50€ kostet,und eine Koralle 60,00€ - der Fisch ist ein Wirbeltier und empfindet daher Unbehagen,Hunger oder Schmerzen,was bei den Wirbellosen nur sehr begrenzt (wenn überhaupt) der Fall ist.
Beim Kauf ist bei Z. flavescens,wie bei allen Doktoren immer Vorsicht angebracht:unbedingt einen Händler aufsuchen und den Fisch einige Tage beobachten.Abgemagerte Fische,an denen sich das Kopfskelett scharfkantig abzeichnet,oder Tiere mit eingefallenen Flanken nicht kaufen,und den Händler ruhig auf beobachtete Mißstände hinweisen.
Wenn der Hawaii-Seebader aber einmal über die ersten 8 Wochen hinweg ist,und gut frisst (Grünzeug nicht vergessen),ist er einer der herrlichsten Riffbewohner. |