Haltungsinformationen
Herkunft: Darwin, Australien
Ein ebenfalls leicht zu haltender See-Anemonenfisch, der dazu noch gezüchtet wird, wenn auch nicht so häufig wie der orange Amphiprion ocellaris .
Nach der schwarzen Variante muss man schon suchen, deshalb sollte er auch immer als Paar gehalten werden.
Unter den richtigen Bedingungen fangen auch Ihre Fische bald an zu laichen.
Geschlecht und Verpaarung
Anemonenfische sind protandrische Zwitter, d. h. das Leben beginnt als Männchen. Sind zwei gleich große Jungfische vorhanden, dann wird sich der dominantere Anemonenfisch zum Weibchen entwickeln. Werden zwei gleich große Weibchen zusammengesetzt, dann bildet sich das schwächere Weibchen zurück zum Männchen, dies wird jedoch einige Zeit benötigen und es wird zu heftigen Kämpfen kommen. Die Rückwandlung kann mehrere Wochen dauern, und in dieser Zeit wird das dominantere Weibchen immer wieder den Druck auf das schwächere Weibchen ausüben, bis sich das Geschlecht geändert hat.
Sind mehrere Anemonenfische im Aquarium vorhanden und es stirbt das dominante Weibchen, so wandelt sich das bis dato dominante Männchen zum Weibchen und ein bisher unterdrücktes Tier rückt zum dominanten Männchen auf. Durch diese Anpassung bleibt die Hauptaufgabe, die Verbreitung der "eigenen Gene" auf schnellem Weg erhalten.
Haben sich die Streitigkeiten gelegt und die Rollen sind festgelegt, dann wird das Weibchen weiter wachsen. Der Größenunterschied von Männchen zum Weibchen beträgt ca. 1-3 cm je nach Ausgangsgröße der Art.
Überhaupt sollte man Nachzuchten den Wildfängen klar bevorzugen.
1. sind diese viel stabiler in der Gesundheit,
2. unterstützt man damit die weitere Zucht.
Und die Zucht von Meerwasserfischen ist das große Thema der nächsten Jahre.
Lebt im Meer mit Stichodactyla gigantea, Stichodactyla mertensii und Radianthus magnifica. Wobei auch die Entacmaea quadricolor in Frage kommt.
Eng verwandt mit Amphiprion percula, hat jedoch keine grössere Rückenflosse.
Die Mehrzahl der See-Anemonenfische im Handel sind Amphiprion ocellaris !
Da sich dieser Fisch immer nah oder in der Anemone aufhält, braucht er nicht wirklich viel Schwimmraum.
Dafür sollte man bei wenig Wasservolumen die Wasserwerte gut im Auge behalten. See-Anemonenfische können nämlich auch krank werden, wenn sich die Umweltbedingungen verschlechtern.
Im Handel sind meist nur Nachzuchten erhältlich.
Einfach toll, diese Mini-Orcas!
Anhand der Anhand der Flossenstrahlen läßt sich eindeutig feststellen, dass es sich bei dem schwarzen See-Anemonenfisch nicht um Amphiprion occelaris black sondern um Amphiprion percula black handelt.
Amphiprion percula hat normalerweise eine stachelige Rückenflosse mit 9 oder10 Hartstrahlen, Amphiprion ocellaris hingegen besitzt 11 oder 12 Hartstrahlen.
Bei dem sogenannten "Schwarzen Ocellaris" sind nur 9 Hartstrahlen vorhandern.
Auch die Bindenverteilung spricht eindeutig deutlich für einen "Schwarzen Percula".
Percula-Komplex = verteidigt die Anemone und territorial
Amphiprion ocellaris
Amphiprion percula
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.
Ein ebenfalls leicht zu haltender See-Anemonenfisch, der dazu noch gezüchtet wird, wenn auch nicht so häufig wie der orange Amphiprion ocellaris .
Nach der schwarzen Variante muss man schon suchen, deshalb sollte er auch immer als Paar gehalten werden.
Unter den richtigen Bedingungen fangen auch Ihre Fische bald an zu laichen.
Geschlecht und Verpaarung
Anemonenfische sind protandrische Zwitter, d. h. das Leben beginnt als Männchen. Sind zwei gleich große Jungfische vorhanden, dann wird sich der dominantere Anemonenfisch zum Weibchen entwickeln. Werden zwei gleich große Weibchen zusammengesetzt, dann bildet sich das schwächere Weibchen zurück zum Männchen, dies wird jedoch einige Zeit benötigen und es wird zu heftigen Kämpfen kommen. Die Rückwandlung kann mehrere Wochen dauern, und in dieser Zeit wird das dominantere Weibchen immer wieder den Druck auf das schwächere Weibchen ausüben, bis sich das Geschlecht geändert hat.
Sind mehrere Anemonenfische im Aquarium vorhanden und es stirbt das dominante Weibchen, so wandelt sich das bis dato dominante Männchen zum Weibchen und ein bisher unterdrücktes Tier rückt zum dominanten Männchen auf. Durch diese Anpassung bleibt die Hauptaufgabe, die Verbreitung der "eigenen Gene" auf schnellem Weg erhalten.
Haben sich die Streitigkeiten gelegt und die Rollen sind festgelegt, dann wird das Weibchen weiter wachsen. Der Größenunterschied von Männchen zum Weibchen beträgt ca. 1-3 cm je nach Ausgangsgröße der Art.
Überhaupt sollte man Nachzuchten den Wildfängen klar bevorzugen.
1. sind diese viel stabiler in der Gesundheit,
2. unterstützt man damit die weitere Zucht.
Und die Zucht von Meerwasserfischen ist das große Thema der nächsten Jahre.
Lebt im Meer mit Stichodactyla gigantea, Stichodactyla mertensii und Radianthus magnifica. Wobei auch die Entacmaea quadricolor in Frage kommt.
Eng verwandt mit Amphiprion percula, hat jedoch keine grössere Rückenflosse.
Die Mehrzahl der See-Anemonenfische im Handel sind Amphiprion ocellaris !
Da sich dieser Fisch immer nah oder in der Anemone aufhält, braucht er nicht wirklich viel Schwimmraum.
Dafür sollte man bei wenig Wasservolumen die Wasserwerte gut im Auge behalten. See-Anemonenfische können nämlich auch krank werden, wenn sich die Umweltbedingungen verschlechtern.
Im Handel sind meist nur Nachzuchten erhältlich.
Einfach toll, diese Mini-Orcas!
Anhand der Anhand der Flossenstrahlen läßt sich eindeutig feststellen, dass es sich bei dem schwarzen See-Anemonenfisch nicht um Amphiprion occelaris black sondern um Amphiprion percula black handelt.
Amphiprion percula hat normalerweise eine stachelige Rückenflosse mit 9 oder10 Hartstrahlen, Amphiprion ocellaris hingegen besitzt 11 oder 12 Hartstrahlen.
Bei dem sogenannten "Schwarzen Ocellaris" sind nur 9 Hartstrahlen vorhandern.
Auch die Bindenverteilung spricht eindeutig deutlich für einen "Schwarzen Percula".
Percula-Komplex = verteidigt die Anemone und territorial
Amphiprion ocellaris
Amphiprion percula
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.






Muelly


